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Disney und Univision planen gemeinsamen News-Kanal

Disney und Univision planen gemeinsamen News-Kanal

veröffentlicht am 07.02.2012 14:43 Uhr in TV/Radio

Die Walt Disney Company und der spanischsprachige TV-Konzern Univision planen offenbar in den USA den Launch eines gemeinsamen englischsprachigen Nachrichtenkanals. Der neue 24-Stunden-Kanal würde in Konkurrenz treten zu Fox News von der News Corporation, CNN von Time Warner und MSNBC von Kabelgigant Comcast. Univision betreibt in den USA ein spanischsprachiges TV-Network, das inzwischen hinter ABC, NBC, CBS und Fox zum fünftgrößten US-Network avancierte. Zudem hat der Konzern für das Frühjahr den Start eines spanischsprachen News-Kanals angekündigt. Der geplante englische Nachrichtenkanal könnte auf die Ressourcen von ABC News zurückgreifen, der Nachrichten-Unit des Senders ABC, der zum Disney-Konzern gehört. Zielgruppe dürften die Einwanderer der zweiten und dritten Generation sein, die bereits überwiegend Englisch sprechen.

 Los Angeles Times
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Amazon denkt offenbar über eigene Ladenkette nach

Amazon denkt offenbar über eigene Ladenkette nach

veröffentlicht am 07.02.2012 12:02 Uhr in New Media

Der amerikanische Internet-Konzern Amazon will offenbar die Möglichkeiten eigener stationärer Shops ausloten. Dies berichtet der Blog Good E-Reader unter Berufung auf Quellen, die mit den Plänen vertraut seien. Danach wird das Unternehmen bereits in den nächsten Monaten einen Boutique-ähnlichen Shop in Seattle testen. Über den Laden sollen vor allem exklusive Amazon-Bücher sowie E-Reader und Tablets vertrieben werden, aber auch Zubehörteile wie Taschen, Schutzhüllen, USB-Sticks etc. Mit dem Test wolle Amazon herausfinden, ob sich der Aufbau einer eigenen Ladenkette lohnen könnte.

 Good E-Reader
Nur 8,5 Prozent des Web-Traffics kommt über Mobilgeräte © Peter von Felbert

Nur 8,5 Prozent des Web-Traffics kommt über Mobilgeräte

veröffentlicht am 07.02.2012 10:52 Uhr in New Media

Auch wenn viele Auguren Mobile zum Mega-Trend des Jahres 2012 ausrufen – ein Blick auf die Daten von StatCounter, das Analyse-Tool für Web-Traffic, kann schnell für Ernüchterung sorgen: Laut StatCounter erfolgten im vergangenen Jahr lediglich 8,5 Prozent aller Internet-Visits über ein mobiles Endgerät. Das ist zwar doppelt so viel wie im Jahr 2010, als Mobil-Geräte erst für 4,3 Prozent des Internet-Traffics sorgten, angesichts der rasant steigenden Zahl von Smartphone-Besitzern ist der Mobile-Anteil an der gesamten Internet-Nutzung aber dennoch nicht gerade überwältigend. Dies mag einer der Gründe sein, weshalb einige Geschäftsfelder, wie etwa Mobile Advertising, nicht so sehr boomen, wie die Auguren seit einigen Jahren prognostizieren.

 Paid Content
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Volle „Kriegskassen“ könnten 2012 für M&A-Boom sorgen

Volle „Kriegskassen“ könnten 2012 für M&A-Boom sorgen

veröffentlicht am 07.02.2012 09:34 Uhr in New Media

Die Zahl und das Volumen von Firmenfusionen und –übernahmen – Mergers & Acquisitions (M&A) – im Technologie-Bereich werden in diesem Jahr voraussichtlich kräftig steigen. Dies prognostiziert der amerikanische Marktforscher IDC. Die enorme Zunahme des digitalen Datenverkehrs sowie die Mobile- und Cloud-Technologie erfordern laut IDC gewaltige Investitionen. Außerdem seien die „Kriegskassen“ der großen Technologie-Konzerne gut gefüllt. So verfüge beispielsweise Cisco über Cash in Höhe von 44,4 Milliarden Dollar, Microsoft über 51,7 Milliarden, Google über 45,4 Milliarden und Apple sogar über 97,6 Milliarden Dollar. Insgesamt, so IDC, können die 35 Technologie-Konzerne, die im Morgan Stanley Technology Index zusammengefasst werden, auf 513 Milliarden Dollar für Fusionen und Übernahmen zurückgreifen.

 Business Week
Britische Sender wollen Kamera-Verbot bei Prozessen kippen

Britische Sender wollen Kamera-Verbot bei Prozessen kippen

veröffentlicht am 07.02.2012 08:14 Uhr in TV/Radio

Die britischen TV-Sender BBC, ITN und Sky intensivieren ihre Kampagne, das Verbot von Fernsehkameras bei Gerichtsverhandlungen zu kippen. So haben die Sender jetzt einen gemeinsamen Brief an die drei großen Parteien im britischen Parlament gerichtet, in dem sie eine entsprechende Änderung der Gesetzgebung fordern. Justizminister Ken Clarke hatte bereits im September vergangenen Jahres angeregt, das Verbot von TV-Kameras aufzuheben, „um die Transparenz und das allgemeine Verständnis für die Prozessabläufe zu verbessern“. Wie es in dem Schreiben heißt, seien sich die Sender durchaus bewusst, „dass es Grenzen dafür gibt, was übertragen werden kann“. Es sei selbstverständlich Sache des Richters zu entscheiden, was gezeigt werden kann und was nicht.

 Journalism.co.uk
Murdoch beendet geheimes Digital-Projekt „Two22“

Murdoch beendet geheimes Digital-Projekt „Two22“

veröffentlicht am 06.02.2012 14:34 Uhr in New Media

Der Verlag News International von Rupert Murdoch gibt sein Digital-Projekt „Two22“ in Großbritannien auf. Das unter größter Geheimhaltung im vergangenen Jahr gestartete Projekt, das nach dem Sitz der Redaktion in der Londoner Gray’s Inn Road 222 benannt war, sollte Tablet-Inhalte für das Boulevard-Blatt The Sun kreieren mit Schwerpunkt auf den Bereichen Entertainment und Sport. Offenbar wollte der Verlag über App-Versionen der Sun eine etwas gehobenere Nutzerschicht erreichen als dies mit der Print-Ausgabe möglich ist. Wie der Independent jetzt meldet, gilt das Projekt aber als gescheitert. Die Redakteure wurden ins Verlags-Hauptquartier in Wapping zurückgezogen.

 The Independent
Kioskauflage der People-Titel in den USA im freien Fall

Kioskauflage der People-Titel in den USA im freien Fall

veröffentlicht am 06.02.2012 12:14 Uhr in Print

Die Auflage der amerikanischen People-Magazine ist weiterhin im freien Fall: Nach vorläufigen Zahlen des Audit Bureau of Circulations fiel der Kioskverkauf des Marktführers People im zweiten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,4 Prozent auf 1,1 Millionen Exemplare. Der Titel, der zum Verlag Time Inc. gehört, hatte bereits im ersten Halbjahr 2011 ein Minus von 10,5 Prozent verzeichnet. Die Gesamtauflage dürfte allerdings halbwegs konstant bei 3,6 Millionen Exemplare bleiben, da People die Zahl der Abos um 4,3 Prozent steigern konnte. Der Einzelverkauf von InTouch und Life & Style von Bauer Media ging um 8,5 beziehungsweise 7,5 Prozent zurück. Die Magazine von American Media Inc., darunter der Titel Star, haben am Kiosk rund 16 Prozent verloren. Der Verlag prognostiziert, dass das Gesamtsegment im zweiten Halbjahr 2011 rund neun Prozent an Auflage verloren hat. Laut American-Media-Chef David Leckey handelte es sich „um die härtesten sechs Monate“, an die er sich erinnern könne.

 Adweek
ORF verschiebt Testbetrieb für Digitalradio

ORF verschiebt Testbetrieb für Digitalradio

veröffentlicht am 06.02.2012 10:52 Uhr in TV/Radio

Auch in Österreich kommt die Einführung des Digitalradios nicht richtig voran. Wie die Tageszeitung Die Presse berichtet, hat jetzt die Technik-Sendertochter des ORF, die Österreichische Rundfunksender GmbH (ORS), einen für das Frühjahr geplanten Testbetrieb im Raum Wien abgesagt. Man wolle erst einmal abwarten, wie DAB+ im deutschen Markt angenommen wird, heißt es. „Nach wenigen Monaten lässt sich noch nicht sagen, ob das ein Erfolg wird oder nicht“, erklärte ORF-Radiodirektor Karl Amon gegenüber der Zeitung. Das Weihnachtsgeschäft sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Alfred Grinschgl, der für den Fachbereich Medien zuständige Geschäftsführer des Rundfunk- und Telekom-Regulators RTR, sagte, dass er „kein Land in Europa“ sehe, wo Digitalradio „erfolgreich funktioniert“.

 Die Presse
Women’s Health wird auch in Großbritannien gelauncht

Women’s Health wird auch in Großbritannien gelauncht

veröffentlicht am 06.02.2012 09:43 Uhr in Print

Der amerikanische Verlag Hearst-Rodale will in dieser Woche auch in Großbritannien mit seiner Frauenzeitschrift Women’s Health an den Kiosk gehen. Das vierteljährlich erscheinende Magazin wird am 8. Februar gelauncht und 3,60 Pfund kosten. Der Männertitel Men’s Health, ebenfalls von Hearst, hat in Großbritannien eine verkaufte Auflage von rund 218.000 Exemplare. Women’s Health wird allerdings nur mit einer gedruckten Auflage von 85.000 in den Markt gehen. Women’s Health erscheint derzeit in 13 Ländern, außer in den USA unter anderem auch in Deutschland, Argentinien, Brasilien, der Türkei und Südafrika.

 Press Gazette
Super Bowl sorgt für Rekordverkauf von Großbildfernsehern

Super Bowl sorgt für Rekordverkauf von Großbildfernsehern

veröffentlicht am 06.02.2012 08:07 Uhr in TV/Radio

Der Super Bowl am vergangenen Sonntag, das Finale der American-Football-Profiliga National Football League, hat im Vorfeld für einen gewaltigen Absatz von HDTV-Großbildfernsehern gesorgt. Etwa zehn Prozent der Fernsehverkäufe finden in den USA in den zwei Wochen vor dem Super Bowl statt, in diesem Jahr wird mit einem noch besseren Ergebnis gerechnet. Wie der Verband der US-Einzelhändler, die National Retail Federation, mitteilt, dürften etwa 5,1 Millionen Geräte verkauft worden sein. Im vergangenen Jahr waren es 4,5 Millionen, 2010 rund 3,6 Millionen. Die Elektronik-Einzelhändler hatten in den vergangenen Wochen die Preise für Großbildfernseher nochmals gesenkt und Extras wie kostenlose Lieferung und Installation angeboten.

 Los Angeles Times
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