ARD und ZDF vereinbaren TV-Vertrag mit DTTB
veröffentlicht am 01.02.2007 17:30 Uhr in TV/RadioDie öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF setzen die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) fort. Der zehntgrößte deutsche Sportverband hat mit den öffentlich-rechtlichen Sendern einen neuen Fernsehvertrag bis Ende 2009 geschlossen. Er umfasst unter anderem Übertragungsrechte von internationalen Veranstaltungen wie die German Open, das Europe Top 12-Turnier 2008 und die Europameisterschaften 2009 im eigenen Land. Über die Dotierung des Vertrags haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Kabel BW nimmt ORF-Programme aus dem digitalen Kabel
veröffentlicht am 01.02.2007 17:30 Uhr in TV/RadioDer Kontakter hatte in seiner Printausgabe aufgedeckt, dass Kabel BW die österreichischen Programme ORF1 und ORF2 auch außerhalb der festgelegten Grenzregionen ins digitale Kabel von Baden-Württemberg einspeist. Auf juristischen Druck des ORF dürfen die Angebote vorerst nicht mehr digital ins Kabel eingespeist werden und werden daher in den nächsten Tagen abgeschaltet, teilte jetzt der Netzbetreiber mit. Für Kabel BW eine "unverständliche Entscheidung des ORF", so eine "kundenunfreundliche Maßnahme" zu ergreifen. Kabel BW begründet die Einspeisung im gesamten Land damit, dass auf Grund der Netzstruktur im digitalen Bereich keine Regionalisierung der Sender möglich sei. Diese Tatsache sei bisher vom ORF immer toleriert worden, wehrt sich der Netzbereiber. Kabel BW appelliert nun an die Medienpolitik, mit deren Hilfe doch noch die ORF-Sender für das digitale Bouquet gewinnen zu können.
Betty ist endlich da!
veröffentlicht am 01.02.2007 17:30 Uhr in TV/Radio
Nach jahrelangen Ankündigungen ist es jetzt soweit: Ab sofort ist die interaktive Fernbedienung Betty im deutschen Markt. Für 39,99 Euro ist sie bei Händlern der Verbundgruppen Euronics und EP Electronic Partner und bei Elektro-Großmärkten wie Saturn sowie in den Karstadt-Filialen erhältlich. Im Internet wird die Mitspiel-Fernbedienung über Amazon, Cyberport, den ProSieben-Shop sowie einen eigenen Betty-Online-Shop unter www.betty-tv.devertrieben. Mit ihr kann der Zuschauer aktiv am Fernsehen teilnehmen – vorerst aber nur bei Sendern der ProSiebenSat.1-Familie.
Per Knopfdruck macht Betty es möglich, beim Lieblingsquiz mitzuraten, über die Kandidaten von Shows abzustimmen, Hintergrundinformationen zum laufenden Programm und den Akteuren zu erhalten, Warenproben zu bestellen oder von Sonderangeboten zu profitieren. Der Rückkanal läuft über die Telefonleitung. Für den Zuschauer entstehen bei der Teilnahme an Betty-Aktionen somit keine zusätzlichen Gebühren – außer bei kostenpflichtigen Aktionen, auf die Betty aber gesondert hinweist. Die Abrechnung kostenpflichtiger Aktionen erfolgt im Regelfall über die Festnetz-Telefonrechnung.
Betty lockt die Zuschauer mit "Sofameilen", die unter anderem beim Kooperationspartner Happy Digits in reale Prämien getauscht werden können. Darüber hinaus haben die Betty-Nutzer in regelmäßigen Abständen zusätzlich die Chance auf attraktive "Superpreise", wie etwa ein Treffen mit bekannten Stars hinter den Kulissen. Als offizielle Betty-Programmzeitschrift, die Aktionen ausweist, tritt das Bauer-Blatt "tv14" auf.
Die TV-begleitenden Aktionen, die auf Betty angeboten werden, sind zu mindestens zwei Dritteln kostenlos und finden zu maximal einem Drittel in einem werblichen Kontext statt. Pro Sender werden täglich über 30 Betty-Aktionen angeboten. Betty zufolge laufen derzeit Verhandlungen, um weitere Sender für das Konzept zu gewinnen. Ziel ist, zum Jahresende 500.000 bis eine Million Betties abgesetzt zu haben. Bereits seit Mitte 2006 läuft Betty TV in der Schweiz im Regelbetrieb und bietet auf den Sendern SF1 und SFzwei, RTL, ProSieben, Sat.1, Star TV und Tele Bärn täglich zahlreiche Betty-Aktionen. Einer Analyse zufolge nutzen dort neun von zehn Zuschauern Betty mehrmals pro Woche, beinahe jeder Zweite sogar mehrmals täglich. Die Response-Quote bei den Betty-Aktionen liegt konstant bei über 30 Prozent.
HAM lizenziert Radiopark und Sat.1 Nord
veröffentlicht am 01.02.2007 17:30 Uhr in TV/RadioDie Medienanstalt HAM hat dem Hamburger Anbieter Radiopark eine Lizenz für ein 50 Radioprogramme umfassendes Audiobouquet erteilt. Es soll aus einem breiten Spektrum unterschiedlicher Musikformate bestehen und Abonnenten auf verschiedenen digitalen Verbreitungswegen deutschlandweit angeboten werden. Bereits seit mehreren Jahren präsentiert Radiopark seine Programme unter anderem auf Kreuzfahrtschiffen und in Hotels. Zum Betrieb der neuen Plattform will Radiopark laut HAM die Radioland Radiobetriebsgesellschaft mit Sitz in Hamburg gründen. Radiopark-Haupteigner ist Arndt-Helge Grap. Des Weiteren beschloss der HAM-Vorstand, der Sat.1 Norddeutschland GmbH für das Sat.1-Regionalfenster "17:30 Live" eine eigenständige Zulassung zu erteilen. Bisher war das jetzt lizenzierte Regionalfenster von der Zulassung für Sat.1 mit umfasst. Nach den Vorgaben des 8. Rundfunkänderungs-Staatsvertrags muss das Fenster jedoch unabhängig vom Muttersender agieren – daher die gesonderte Zulassung.
Pleitgen: Plasberg soll Christiansen-Nachfolger sein
veröffentlicht am 01.02.2007 17:30 Uhr in TV/RadioIm Rennen um die Nachfolge von Sabine Christiansen beim ARD-Sonntagabend-Talk macht sich der scheidende WDR-Intendant Fritz Pleitgen für Moderator Frank Plasberg stark. "Ich halte Plasberg für eine sehr starke Besetzung", betonte Pleitgen am Donnerstag bei der Vorstellung des WDR-Etats 2007 in Köln. Der NDR unterstütze "Tagesthemen"-Moderatorin Anne Will, und auch Sandra Maischberger sei weiter im Gespräch. Bei der ARD-Intendanten-Konferenz in der nächsten Woche werde über diese Kandidaten diskutiert. Der WDR befinde sich aber nicht auf Kollisionskurs mit dem NDR: "Da rasen keine zwei Züge aufeinander zu", sagte Pleitgen.
Adsolution trinkt Sünner-Kölsch
veröffentlicht am 31.01.2007 17:30 Uhr in AdvertisingSünner-Kölsch hat seinen Promotion-Etat an die Adsolution GmbH vergeben. Die inhabergeführte Kölner Agentur zeichnet seit Jahresbeginn für alle Verkostungen von Sünner-Kölsch im Lebensmitteleinzelhandel verantwortlich. Ziel ist es, neue, insbesondere jüngere Käuferschichten anzusprechen. Adsolution übernimmt alle Aufgaben vom Personalrecruitierung über die Koordination bis hin zum Reporting.
Becker Kaiser Public Relations holt Anke Meier
veröffentlicht am 31.01.2007 17:30 Uhr in AdvertisingAnke Meier, 32, startet am 1. Februar als Senior Consultant bei Becker Kaiser Public Relations. Meier war zuletzt als Corporate Responsibility-Managerin bei der Bertelsmann AG tätig. Davor war sie bei fischerAppelt Kommunikation als PR-Account-Managerin unter anderem für die Pressearbeit der "Du bist Deutschland"-Kampagne verantwortlich.
"Stern"-Sprecher gründet PR-Agentur
veröffentlicht am 31.01.2007 17:30 Uhr in Advertising
Der ehemalige Stern-Pressesprecher Frank Plümer, 38, hat sich in Hamburg mit plümer)communications selbstständig gemacht – einer Agentur für strategisch ausgerichtete Corporate Communications und PR. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die persönliche Beratung von Geschäftsführern, Vorständen und Abteilungsleitern.
Plümer berät seit über zehn Jahren Geschäftsführer, Vorstände, Chefredakteure und Ressortleiter. Seit 1991 war er für verschiedene Agenturen zunächst als PR-Berater, danach als Senior-Consultant verantwortlich. Zuletzt war er fünf Jahre Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Verlagsgruppe "Stern", "Geo" und "Art" im Hause Gruner + Jahr.
Neugründung: PR für Verlage, Architektur, Kultur und Wissenschaft
veröffentlicht am 31.01.2007 17:30 Uhr in AdvertisingAndrea Brill hat zum Jahresbeginn die PR-Agentur Brill PR in München gegründet. Damit bietet sie künftig sämtliche PR-Services für die Bereiche Verlag, Architektur, Kultur und Wissenschaft an. Brill arbeitete nach einem Studium der Geschichte und Philosophie in München mit anschließender Promotion über sieben Jahre in den Presseabteilungen der Verlage C.H.Beck und Weka Media.
Kritikus: Intelligent
veröffentlicht am 31.01.2007 17:30 Uhr in AdvertisingDie Hansestadt Bremen lässt den Oberbürgermeister von München, Christian Ude, für sich werben. Das ist intelligent: Steht München doch für wirtschaftlichen Erfolg und Lebensqualität. Zudem ist Ude ein Sympathieträger. Somit denkt man zumindest zeitweise nicht an die hohe Arbeitslosigkeit in Bremen und die Strukturschwäche. Deshalb hat diese kleine, aber feine Anzeige unser Meinung nach Drei Kontakter-Sterne verdient.
(Gesehen in: Focus, Agentur: k.A.)
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