Condé Nast Großbritannien stellt Easy Living ein
veröffentlicht am 10.05.2013 08:18 Uhr in PrintDer Lifestyle-Verlag Condé Nast stellt in Großbritannien seine Frauenzeitschrift Easy Living ein. Das Magazin, das 2005 gelauncht wurde, wandte sich mit Themen rund um Mode, Home und Lifestyle gezielt an Frauen im Durchschnittsalter von 43 Jahren. "Es war traurig, diese Entscheidung treffen zu müssen, aber wir sehen awenig ermutigende Signale in diesem Marktsegment. Die gegenwärtigen Marktkonditionen fördern nicht gerade das Vertrauen in die langfristige Profitabilität von Print-Ausgaben", so Condé-Nast-Großbritannien-Chef Nicholas Coleridge. Die gedruckte Auflage lag laut ABC aktuell bei 150.854 Exemplaren - und damit 7,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Online stieg die Zahl der Unique User im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 466 Prozent. Daher wird der Online-Auftritt von Easy Living auch nach dem Einstellen der gedruckten Ausgabe unverändert weitergeführt werden.
WWD.com
LinkedIn launcht neues Feature „Channels“
veröffentlicht am 08.05.2013 14:14 Uhr in New MediaDas internationale Business-Network LinkedIn will an diesem Mittwoch innerhalb seiner Social-News-Page LinkedIn Today ein neues Feature mit dem Namen "Channels" launchen. Wie Techcrunch berichtet, startet es zunächst nur in einer englischsprachigen Version. Channels bietet Content zu insgesamt 20 Themenbereichen wie Technologie, Marketing, Einzelhandel oder Gesundheitswesen. Mit dem neuen Feature will LinkedIn erreichen, dass seine 225 Millionen Mitglieder die Site öfter aufrufen und dort länger verweilen.
Techcrunch
Yahoo und Microsoft verlängern Suchmaschinen-Deal
veröffentlicht am 08.05.2013 11:25 Uhr in New MediaWie jetzt bekannt wurde, haben Yahoo und Microsoft ihren Suchmaschinen-Deal ein weiteres Mal verlängert. Dies berichtet der Technologie-Blog All Things Digital. Der Deal garantiert Yahoo einen Erlös für jede Suchanfrage, bei der ein Yahoo-Nutzer die Microsoft-Suchmaschine Bing benutzt. Der Vertrag zwischen den beiden Unternehmen wurde Ende 2009 geschlossen und 2011 erstmals verlängert. Nun wurde der Deal, zum ersten Mal unter CEO Marissa Mayer, erneut um zwölf Monate verlängert.
All Things Digital
Trader Media mit radikalem Wechsel von Print zu Digital
veröffentlicht am 08.05.2013 09:34 Uhr in PrintDer britische Special-Interest-Verlag Trader Media Group stellt die Print-Ausgabe seines Flaggschiff-Titels Auto Trader ein. Die letzte Ausgabe soll am 28. Juni erscheinen. Das Gebrauchtwagen-Magazin wird allerdings in einer Online-Version weiterleben. Im Jahr 2000 hatte Auto Trader noch eine verkaufte Auflage von fast 370.000 Exemplaren, im vergangenen Monat waren es nur noch 27.000. Dafür verzeichnet die Auto-Trader-Website elf Millionen Unique User pro Monat. Das gleiche Schicksal wie Auto Trader erleben vier weitere Print-Magazine des Verlags: Top Marques, Truck and Plant, Van Trader und Farm Trader – auch diese Titel gibt es künftig nur noch in einer Digital-Version.
The Guardian
Baidu bestätigt Übernahme des Video-Portals PPS
veröffentlicht am 08.05.2013 07:52 Uhr in New MediaDas chinesische Internet-Unternehmen Baidu, das unter anderem die gleichnamige Suchmaschine betreibt, hat jetzt offiziell bestätigt, dass es den Online-Video-Betreiber PPS für umgerechnet rund 280 Millionen Euro übernimmt. Wie Techcrunch berichtet, soll der Deal noch in diesem Quartal vollzogen werden. Damit avanciert Baidus Video-Plattform nach der Zahl mobiler Nutzer und der Nutzungszeit zur neuen Nummer eins in China.
Techcrunch
Samsung übernimmt US-Start-up MOVL
veröffentlicht am 07.05.2013 14:25 Uhr in New MediaDer südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat das amerikanische Start-up MOVL übernommen. Die finanziellen Bedingungen des Deals sind nicht bekannt. MOVL hat die API-Plattform Kontrol.tv aufgebaut, die es Entwicklern ermöglicht, Apps zu kreieren, die TV-Geräte und Smartphones über eine Cloud verbinden. MOVL arbeitet bereits seit einiger Zeit für die Connected-TV-Plattform von Samsung. Das MOVL-Team ist künftig Teil von Samsung Electronics und wird in die Konzern-Dependance in San Jose integriert.
Techcrunch
Verlage scheuen Experimente mit Mikro-Payment
veröffentlicht am 07.05.2013 11:34 Uhr in New MediaMedienunternehmen verzichten auf eine lukrative Online-Erlösquelle, weil sie nicht mit Mikro-Payment-Systemen experimentieren. Dies jedenfalls glaubt Greg Golebiewski, CEO des amerikanischen Mikro-Payment-Anbieters Znak It. Laut Golebiewski haben Untersuchungen gezeigt, dass eine deutliche Mehrheit von Internet-Nutzern es vorziehen würde, für einzelne, spezielle Inhalte zu zahlen als für ein monatliches oder jährliches Abonnement in Form einer Paywall. Dies sei vor allem bei jüngeren Zielgruppen der Fall.
Paid Content
New York Times startet neue Video-Doku-Serie
veröffentlicht am 07.05.2013 09:43 Uhr in New MediaDie New York Times hat auf ihrer Website eine Serie mit Web-only-Dokumentationen gelauncht, die sie gemeinsam mit der Nonprofit-Nachrichten-Organisation Retro Report produziert. Die Videos werden jeweils montags auf dem Baby-Boomer-Blog „Booming“ der New York Times sowie auf der Retro-Report-Website integriert. In den zehn- bis 15-minütigen Videos werden wichtige Ereignisse aus den vergangenen Jahrzehnten behandelt, in dieser Woche etwa der Skandal um den Müll-Frachtkahn Mobro 4000 im Jahr 1987. Die New York Times hat erst vor Kurzem ihre Paywall für Videos aufgehoben.
Paid Content
Nielsen verkauft Messe- und Veranstaltungs-Division
veröffentlicht am 07.05.2013 07:59 Uhr in TV/RadioDas Marktforschungsunternehmen Nielsen veräußert seine Messe- und Veranstaltungs-Division an die kanadische Private-Equity-Firma Onex Corp. für 950 Millionen Dollar. Mit diesem Deal, der noch im zweiten Quartal abgeschlossen werden soll, erhält das Unternehmen die finanziellen Mittel, um die Übernahme der amerikanischen Radio-Marktforschungsfirma Arbitron zu stemmen. Dieser Deal liegt in einer Größenordnung von rund 1,26 Milliarden Dollar.
Media Post News
US-Medien-Bosse gehören zu den Top-Verdienern
veröffentlicht am 06.05.2013 14:14 Uhr in TV/RadioUnter den Top-20-Unternehmen nach Kapitalwert befindet sich in den USA kein einziges Medienunternehmen. Aber: Von den 20 bestbezahlten Managern aller US-Konzerne stehen gleich sieben an der Spitze eines Medienunternehmens. Wie die New York Times berichtet, führt die Liste der bestbezahlten Medien-Manager CBS-Boss Leslie Moonves (Foto) an, der einschließlich Bonuszahlungen im vergangenen Jahr über 60 Millionen Dollar erhielt. Zu den Top-Verdienern gehören ferner David Zaslav von Discovery Communications (50 Millionen), Robert Iger von Walt Disney (37 Millionen) und Philippe Dauman von Viacom (33 Millionen). News-Corp.-Chef Rupert Murdoch gibt sich dagegen mit bescheidenen 22,4 Millionen Dollar zufrieden.
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