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Julian Assange arbeitet an eigener TV-Talkshow

Julian Assange arbeitet an eigener TV-Talkshow

veröffentlicht am 24.01.2012 14:25 Uhr in TV/Radio

WikiLeaks-Gründer Julian Assange startet Mitte März eine eigene TV-Talkshow, in der er sich mit „wichtigen Politikern, Intellektuellen und Revolutionären aus aller Welt“ über Zukunftsfragen unterhalten will. Geplant seien zehn halbstündige Sendungen, die im Wochenrhythmus gezeigt werden. In einer Pressemitteilung auf der WikiLeaks-Site wird allerdings kein konkreter Sender genannt. Es heißt lediglich, es gebe Rechtezusagen, über die „600 Millionen Zuschauer via Kabel, Satellit und terrestrischer Ausstrahlung“ erreicht werden können. Sender, die ebenfalls Ausstrahlungsrechte erwerben wollen, sollten sich an die Produktionsfirma Quick Roll Productions wenden, heißt es weiter. Gegen Assange, der derzeit in Großbritannien lebt, liegt weiterhin ein Auslieferungsantrag der schwedischen Justizbehörden vor. Assange soll während eines Besuchs in Schweden im Jahre 2010 zwei Frauen sexuell genötigt haben. Er bestreitet die Vorwürfe und wartet derzeit auf eine Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof in London, der über seinen Antrag gegen eine Auslieferung an Schweden zu entscheiden hat.

 WikiLeaks
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Traditionelle Videotheken stehen in den USA vor dem Aus © Redbox

Traditionelle Videotheken stehen in den USA vor dem Aus

veröffentlicht am 24.01.2012 12:34 Uhr in TV/Radio

Das Verleihgeschäft traditioneller Videotheken nähert sich in den USA seinem Ende. Laut Marktforscher NPD Group ist der Umsatz mit dem Verleih von DVDs und Blu-Ray-Discs 2011 gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent gesunken. Betroffen davon ist insbesondere die Videoverleihkette Blockbuster. Die Kette, zu der einst 4000 Läden in den USA und Kanada gehörten, verfügt mittlerweile nur noch über etwa 600 Stores, von denen in den nächsten Wochen zahlreiche weitere geschlossen werden sollen. Großer Gewinner ist dagegen der Anbieter Redbox, der DVDs, Blu-Ray-Discs und Games über Automaten verleiht. Redbox konnte seinen Marktanteil von 25 Prozent im Jahre 2010 auf 37 Prozent im vergangenen Jahr ausbauen, der von Blockbuster fiel von 17 auf 6 Prozent. Der Online-Videostreaming-Anbieter Netflix, der neben seinem Video-on-Demand-Service auch physische Datenträger via Postversand verleiht, hält unverändert einen Marktanteil von 30 Prozent.

 Marketing Daily
Marketer zweifeln an Digital-Know-how klassischer Agenturen

Marketer zweifeln an Digital-Know-how klassischer Agenturen

veröffentlicht am 24.01.2012 11:14 Uhr in Advertising

Lediglich neun Prozent der amerikanischen Marketingchefs glauben, dass klassische Werbeagenturen bei der Entwicklung und Erweiterung ihrer Dienstleistungen in den Digitalbereich hinein einen wirklich guten Job machen. Dies geht aus der Studie „More Gain, Less Strain“ des amerikanischen Chief Marketing Officer Council hervor. Bei der Studie waren in der zweiten Jahreshälfte 2011 mehr als 250 Marketingchefs großer US-Unternehmen befragt worden. 22 Prozent der CMOs gaben an, dass ihre Agentur-Partner Schwierigkeiten hätten, für ihre Business-Modelle den Übergang in das digitale Zeitalter zu vollziehen. 51 Prozent sind der Meinung, dass die klassischen Agenturen zwar versuchten, auf den neuesten Stand zu kommen, aber das digitalen Marketing-Potenzial nicht wirklich integrieren könnten.

 B-to-B Online
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YouTube meldet vier Milliarden Views pro Tag © Techcrunch

YouTube meldet vier Milliarden Views pro Tag

veröffentlicht am 24.01.2012 09:59 Uhr in New Media

Die Online-Video-Plattform YouTube verzeichnet inzwischen vier Milliarden Views pro Tag. Das ist ein Anstieg um 25 Prozent in den vergangenen acht Monaten, wie die Google-Tochter jetzt bekannt gab. Pro Minute werden etwa 60 Stunden Video-Content auf die Site hochgeladen, im Mai vergangenen Jahres waren es erst etwa 48 Stunden. Die Zwei-Milliarden-Marke bei den Views hatte die Site im Mai 2010 übersprungen.

 Techcrunch
Guardian-Leser unzufrieden mit Veränderungen im Blatt

Guardian-Leser unzufrieden mit Veränderungen im Blatt

veröffentlicht am 24.01.2012 08:14 Uhr in Print

Schwierige Zeiten für die britische Qualitätszeitung The Guardian: Nachdem das Blatt in den vergangenen Wochen aus Kostengründen stark umstrukturiert worden war, musste jetzt Leserbrief-Redakteur Chris Elliott konstatieren, dass die Maßnahmen bei den Lesern auf heftige Ablehnung gestoßen sind. Mehr als 1400 Leser-Beschwerden seien wegen der Veränderungen im Blatt eingegangen. Der Guardian hatte in den vergangenen Wochen den Gesamtumfang der Ausgaben reduziert und mehrere Beilagen, so etwa das Sport-Supplement, in die Hauptausgabe integriert. Der Guardian will durch die Umstrukturierung vor allem bei den Papier-, Druck- und Produktionskosten sparen. Die Gesamtauflage der Zeitung fällt seit Jahren: Verzeichnete der Guardian im Dezember 2006 noch 365.000 Käufer, sind es nunmehr nur noch 230.000.

 Press Gazette
Medienkonzerne bieten um türkische ATV-Sabah Group

Medienkonzerne bieten um türkische ATV-Sabah Group

veröffentlicht am 23.01.2012 14:25 Uhr in TV/Radio

Die Medienkonzerne News Corp., Time Warner, RTL Group und ProSiebenSat.1 sowie das Venture-Capital-Beteiligungsunternehmen Texas Pacific Group bieten um ATV-Sabah, die zweitgrößte Mediengruppe in der Türkei nach der Dogan Media Group. ATV-Sabah betreibt ein populäres TV-Programm und gibt die Zeitung Sabah heraus. Der Unternehmenswert soll zwischen 700 Millionen und 1,25 Milliarden Dollar liegen. Laut Financial Times zweifeln jedoch die bietenden Unternehmen daran, dass es tatsächlich zu einem Verkauf kommt. Derzeit, so heißt es, würden die Übernahmeangebote in der Größenordnung von rund einer Milliarde Dollar liegen.

 Financial Times
Online-TKP beim Super Bowl höher als im TV

Online-TKP beim Super Bowl höher als im TV

veröffentlicht am 23.01.2012 12:14 Uhr in New Media

Die amerikanische Profiliga National Football League (NFL) verlangt nicht nur für die TV-Werbung im Umfeld der Live-Übertragung des diesjährigen Super Bowls gewaltige Summen, sondern auch für die Werbung während des Online-Videocasts. Hier liegt der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) bei 55 Dollar ­– und damit sogar noch deutlich höher als bei der TV-Werbung. Der TKP für die Fernsehwerbung beträgt rund 35 Dollar, geht man bei einem Preis für den 30-Sekunden-Spot in Höhe von 3,5 Millionen Dollar von insgesamt 100 Millionen TV-Zuschauern aus. Der Super Bowl, das Endspiel der amerikanischen Football-Profiliga, findet am 5. Februar statt und wird erstmals auch über das Internet als Streaming-Videocast übertragen – sowohl über die Websites des TV-Senders NBC als auch der NFL-Site sowie als Mobil-Angebot des Telekommunikations-Anbieters Verizon.

 Media Post News
Starker Anstieg von Tablet- und E-Book-Käufen

Starker Anstieg von Tablet- und E-Book-Käufen

veröffentlicht am 23.01.2012 11:03 Uhr in New Media

Die Zahl der US-Bürger, die ein Tablet-PC besitzen, hat sich im Zeitraum von Mitte Dezember bis Anfang Januar von zehn auf 19 Prozent nahezu verdoppelt. Das gleiche gilt für die Zahl der E-Reader-Besitzer, die ebenfalls von zehn auf 19 Prozent anstieg. Dies geht aus der jüngsten Studie des Pew Research Center’s Internet & American Life Project hervor. Die Zahl der US-Bürger, die mindestens eines der beiden Geräte besitzt, liegt inzwischen bei 29 Prozent, Anfang Dezember waren es erst 18 Prozent. Tablets und E-Reader gehörten damit in den USA offenbar zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Auch die Verlage haben inzwischen gemeldet, dass nach den Feiertagen der Verkauf von E-Books gewaltig zugenommen habe.

 Pew Internet
Le Huffington Post ist in Frankreich online gegangen

Le Huffington Post ist in Frankreich online gegangen

veröffentlicht am 23.01.2012 09:43 Uhr in New Media

Die französische Ausgabe der Huffington Post ist an diesem Montag online gegangen. Bei der Site handelt es sich um ein Joint Venture zwischen der amerikanischen Huffington-Post-Mutter AOL und der französischen Tageszeitung Le Monde. Die Redaktion hat ihren Sitz im Verlagsgebäude von Le Monde in Paris. Chefredakteurin ist Anne Sinclair, die Ehefrau des ehemaligen Chefs des Internationalen Monetary Fund, Dominique Strauss-Kahn. Der Erfolg der Site wird in großem Maße davon abhängen, ob es Anne Sinclair gelingt, wichtige Persönlichkeiten der französischen Intellektuellen-Szene als Autoren zu gewinnen. Frankreich ist das zweite europäische Land, in dem eine Version der Huffington Post gelauncht wurde. Im vergangenen Jahr war bereits die britische Version an den Start gegangen. Wie der Kontakter an diesem Montag in seiner Print-Ausgabe berichtet, ist die Huffington Post UK jedoch bislang deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

 Le Huffington Post
Briten sparen beim Zeitungskauf

Briten sparen beim Zeitungskauf

veröffentlicht am 23.01.2012 08:07 Uhr in Print

Fast 60 Prozent der Zeitungskäufer in Großbritannien sagen, dass sie inzwischen weniger Kaufzeitungen lesen als noch vor einem Jahr. 20 Prozent erklären, sie würden dies tun, um Geld zu sparen. Dies geht aus einer Untersuchung des Marktforschers HIM Research & Consulting hervor, die im Auftrag der National Federation of Retail Newsagents (NFRN), des Verbands der britischen Zeitungshändler, durchgeführt wurde. Dabei wurden 1400 Zeitungskäufer interviewt, laut NFRN handelt es sich um die größte Marktstudie seit Jahren. Etwa 43 Prozent der Befragten glauben, die Zeitungen seien teurer als vor einem Jahr, 59 Prozent spielen mit dem Gedanken, wegen der hohen Preise künftig weniger oder gar keine Zeitungen mehr zu kaufen.

 The Guardian
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