Hertz schreibt paneuropäischen Media-Etat neu aus
veröffentlicht am 26.04.2012 10:51 Uhr in AdvertisingDie Autovermietung Hertz lässt um ihren rund zwölf Millionen Euro schweren paneuropäischen Media-Topf für TV, Print, Kino, Outdoor, Online und Direktmarketing pitchen. Aktuell betreut Initiative den Etat, nachdem sich die Agentur 2009 gegen die Mitstreiter Manning Gottlieb und OMD International durchgesetzt hatte. Der Pitch wird über den Marketing-Dienstleister Procurian abgewickelt. Agenturen können erste Informationen online einreichen. Der weltweite Kreativ-Etat liegt in den Händen von DDB.
Campaignlive.co.uk
© Beboy - Fotolia.com
ComScore will Klicks den Garaus machen
veröffentlicht am 26.04.2012 07:50 Uhr in New MediaSeit dem Beginn der Online-Werbe-Ära messen Marketingverantwortliche den Erfolg ihrer Online-Kampagnen in Klicks. Doch eine Studie des Marktforschers comScore versucht Marketern einmal mehr zu belegen: Klicks sind für die Messung der Werbewirkung die falsche Währung. Stattdessen sei der wichtigere Indikator, wie lange der Blick eines Nutzers auf der entsprechenden Werbefläche verweile. "Es wird endlich Zeit, dass wir die Werbewirkung von Kampagnen anhand von Kenngrößen messen, die wirklich wichtig sind und nicht anhand von solchen, die leicht zu messen sind", fordert Kirby Winfield, Senior Vice President Corporate Development bei comScore. Und die Zeitspanne, die ein Nutzer auf eine Anzeige blickt, habe eine deutlich größere Auswirkung auf die Konversionsrate als der schiere Klick.
Bizreport.com
Regionalzeitungsverlag Johnston Press macht wieder Verluste
veröffentlicht am 25.04.2012 14:14 Uhr in PrintDer britische Regionalzeitungsverlag Johnston Press verzeichnet zum dritten Mal in vier Jahren einen Verlust, nachdem er auf den Wert seiner Titel Abschreibungen in Höhe von 164 Millionen Pfund (200 Millionen Euro) vornahm. Nach einem Gewinn von 16,5 Millionen Pfund (20 Millionen Euro) im Jahr 2010, schrieb er im vergangenen Jahr einen Verlust in Höhe von 143,8 Millionen Pfund (175 Millionen Euro). 2011 waren die Anzeigenerlöse um neun Prozent eingebrochen. Wie die Financial Times berichtet, hat sich dieser Trend in den ersten 15 Wochen dieses Jahres noch einmal beschleunigt. In diesem Zeitraum sind die Anzeigenerlöse um weitere 10,6 Prozent zurückgegangen. Johnston Press ist mit 255 Titeln nach Umsatz der zweitgrößte Regionalzeitungsverlag im Vereinigten Königreich. Zu den Flaggschiffen gehören die Tageszeitungen The Scotsman und die Yorkshire Post.
Financial Times
AOL launcht Video-Plattform
veröffentlicht am 25.04.2012 12:14 Uhr in New MediaDer amerikanische Online-Dienst AOL hat jetzt unter dem Namen AOL On Network eine eigene Video-Plattform gelauncht. Die Bibliothek umfasst rund 320.000 Kurz-Videos, die in 14 Kanäle aufgeteilt sind. Dazu gehören u.a. Kanäle für die Bereiche Ernährung, Unterhaltung, Style, Technik, Reise, Gesundheit oder Business. Mit diesem Schritt hofft AOL, sein umfangreiches Video-Angebot besser vermarkten zu können und Werbegelder aus dem linearen Fernsehen herüberzuziehen. Die Videos können über Desktop-PCs, Tablets, Smartphones oder Hybrid-Fernseher aufgerufen werden.
Advanced Television
Discovery setzt auf das „Two Screen“-Phänomen
veröffentlicht am 25.04.2012 10:52 Uhr in TV/RadioDas amerikanische TV-Unternehmen Discovery Communications will verstärkt auf das sogenannte „Two Screen“-Phänomen reagieren. Gemeint ist damit die Tatsache, dass vor allem jüngere TV-Zuschauer vor dem Fernsehschirm gleichzeitig ihr Smartphone oder Tablet nutzen. So will Discovery noch in diesem Jahr eine eigene Social-Media-App launchen, über die Zuschauer untereinander über das laufenden TV-Programm kommunizieren können. Laut Chief Digital Officer Jean-Briac Perrette will Discovery lieber eigene Social-Media-Produkte entwickeln als dies speziellen Social Networks für TV-Fans wie Miso oder Viggle zu überlassen.
Media Post News
Financial Times hat mehr als zwei Millionen App-Nutzer
veröffentlicht am 25.04.2012 09:43 Uhr in New MediaNur zehn Monate nach ihrem Launch nutzen bereits mehr als zwei Millionen Abonnenten die HTML5-Web-App der Financial Times. Laut FT hat die App das Mobile-Geschäft so angekurbelt, dass inzwischen zwölf Prozent der FT.com-Abos über die App generiert werden und etwa 19 Prozent des gesamten Traffics. Die Zahl der Smartphone-Nutzer der Site habe in den vergangenen zwölf Monaten um 52 Prozent zugelegt, die der Tablet-Nutzer um 49 Prozent. Die Financial Times hatte im August 2011 ihre ursprüngliche App aus dem App-Store von Apple zurückgezogen. Weniger wegen des 30-Prozent-Anteils, den Apple für jedes neue Abonnement berechnet, sondern weil Apple die Abonnenten-Daten nicht zur Verfügung stellt.
The Guardian
Anzeigenerlöse der US-Zeitungen gehen weiter zurück
veröffentlicht am 25.04.2012 08:06 Uhr in PrintKeine Trendwende bei den Anzeigenerlösen im US-Tageszeitungsmarkt in Sicht: So meldet jetzt die Gannett Company, der größte amerikanische Zeitungsverlag mit Titeln wie USA Today, The Indianapolis Star und The Cincinnati Enquirer, für das erste Quartal einen Rückgang bei den Anzeigenerlösen um 8,3 Prozent. Die Gannett-Ergebnisse gelten als eine Art Trendbarometer der US-Zeitungsbranche. Zuvor hatte bereits die New York Times Company ein Minus bei den Anzeigenerlösen um 8,1 Prozent gemeldet. Auch Media General, der drittgrößte US-Zeitungsverlag, meldet sinkende Erlöse. Er verzeichnete für den Richmond Times-Dispatch und die Charlottesville Group ein Minus bei den Rubrikenanzeigen um zwölf Prozent, bei den überregionalen Anzeigen um ein Prozent und bei den lokalen Anzeigen um 2,8 Prozent.
Media Post News
Lebedews steckten 75 Millionen Pfund in Londoner Zeitungen
veröffentlicht am 24.04.2012 14:14 Uhr in PrintEvgeny Lebedew (Foto), Eigentümer der britischen Zeitungen The Independent und London Evening Standard, hat gemeinsam mit seinem Vater Alexander Lebedew in den vergangenen drei Jahren 75 Millionen Pfund (92 Millionen Euro) in die Titel gesteckt. Dies erklärte Evgeny Lebedew vor der Leveson-Kommission in London, die die Telefonabhör-Affäre in Großbritannien aufklären und Vorschläge für eine neue Regulierung der Presse ausarbeiten soll. Die Times, der Guardian und der Independent würden zusammen pro Jahr Verluste in Höhe von 100 Millionen Pfund (122 Millionen Euro) machen, so Lebedew weiter. Wer die Regulierung der Presse verschärfen wolle, sollte die Folgen für die Demokratie bedenken, die eine Schließung der Titel mit sich brächte.
The Guardian
© Samsung
Online-Video-Werbung in den USA mit neuen Rekordzahlen
veröffentlicht am 24.04.2012 12:07 Uhr in AdvertisingDie US-Bürger sehen mehr Online-Video-Werbung als jemals zuvor: Nach aktuellen Daten des Marktforschers comScore haben die US-Bürger im März 8,3 Milliarden Video-Werbespots angeschaut – ein neuer Allzeitrekord. Dabei verzeichnete das Videoportal Hulu allein 1,7 Milliarden Werbe-Video-Abrufe, gefolgt von den Google-Sites, allen voran YouTube, mit 1,2 Milliarden. Damit erreichten Online-Werbespots 51 Prozent der US-Bevölkerung. Insgesamt schauten sich 181 Millionen Internet-Nutzer in den USA 37 Milliarden Online-Videos an, 17,7 Milliarden davon auf den Google-Sites.
Media Post News
Netflix meldet drei Millionen neue Abonnenten
veröffentlicht am 24.04.2012 11:03 Uhr in New MediaDer amerikanische Online-Streaming-Dienst Netflix meldet drei Millionen neue Abonnenten für das erste Quartal 2012. Damit steigt die Abonnentenzahl des Unternehmens auf insgesamt 26 Millionen. Drei Millionen davon sind Kunden in Auslandsmärkten wie Kanada und Südamerika. Gleichzeitig verlor Netflix aber eine Millionen Abonnenten des DVD-Services, bei dem Kunden DVDs auf dem Postweg ausleihen können. Der Unternehmensverlust lag im ersten Quartal bei fünf Millionen Dollar, weniger als von den Analysten erwartet. Bis Ende des Jahres rechnet Netflix mit sieben Millionen weiteren Abonnenten allein in den USA. Damit würde die US-Abonnentenzahl die Marke von 30 Millionen überspringen.
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Welche Kampagnen wollen wir in Cannes sehen?
Die Festivals stehen bevor und der kreative Output der Agenturen wird langsam sichtbar. Einen Vorsprung haben die Kampagnen, die auf Technologien setzen, interaktiv sind und eine Marke erlebbar machen, findet Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.
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