Kantar Media übernimmt chinesischen Marktforscher CIC
veröffentlicht am 17.01.2012 12:14 Uhr in AdvertisingDie Marktforschungs- und Beratungsfirma Kantar Media, die zum WPP Werbenetzwerk gehört, übernimmt den chinesischen Social-Media-Marktforscher CIC. Über die Konditionen der Übernahme machten beide Seiten keine Angaben. Laut WPP erzielte CIC im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 4,7 Millionen Dollar. Mit der Akquisition setzt WPP die Strategie fort, vor allem in die neuen Wachstumsmärkte und in den Digitalbereich zu investieren.
Paid Content
Shell überprüft weltweiten Media-Etat
veröffentlicht am 13.01.2012 11:12 Uhr in AdvertisingSeit 2005 übernimmt die WPP-Tochter MediaCom die Mediaplanung für den Ölriesen Shell. Jetzt muss die Media-Agentur um das Jahresbudget von rund 250 Millionen US-Dollar zittern. "Seit 2005 gab es massive Veränderungen in der Media-Landschaft und daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, alle Optionen zu prüfen", zitiert der US-Dienst MediaPost einen Unternehmensvertreter. Sondierungsgespräche würden mit einigen wenigen Konkurrenten geführt, auch MediaCom bliebe im Fokus.
Mediapost.com
Cadbury nutzt Google+ zum Produktlaunch
veröffentlicht am 12.01.2012 08:00 Uhr in AdvertisingEs ist der erste Produktlaunch auf Googles Social Network Google+: Der Schweizer Süßwarenhersteller Cadbury, eine Tochter der amerikanischen Kraft Foods, führt in Großbritannien auf seiner Markenseite auf Google+ den neuen Schokoriegel "Bubbly" ein. Die Zielgruppe dort ist allerdings nicht groß: 2.200 Mitglieder zählt Cadbury in seinen Google+-Kreisen - auf Facebook wären es 77.000 Fans. Allerdings ist Google+ nicht das einzige soziale Medium, auf dem sich Cadbury für Bubbly engagiert. Auch auf Twitter gab es entsprechende Tweets.
Mashable
ICANN-President Beckstrom verteidigt neue Domain-Suffixe
veröffentlicht am 10.01.2012 11:25 Uhr in AdvertisingDie Anmeldefrist für die neuen Internet-Domain-Suffixe beginnt wie vorgesehen an diesem Donnerstag. Künftig können Betreiber einer Website beim Domain-Namen freie Suffixe wie .love, .coca-cola oder .porsche wählen. Dies war in den vergangenen Monaten auf heftige Kritik bei Werbungtreibenden, US-Regierungsstellen und Verbraucherorganisationen gestoßen. Ein Kritikpunkt sind die Kosten in Höhe von 185.000 Dollar für ein solches Suffix. Viele Unternehmen sehen sich gezwungen, die neuen Suffixe zu erwerben, um Betrügereien zu verhindern. Die neue Regelung war von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) Mitte vergangenen Jahres beschlossen worden. In einem Interview mit Adweek erklärte ICANN-President Rod Beckstrom, dass das Zulassungsverfahren besonders hohe Sicherheits-Standards aufweise. Nach Beendigung der Anmeldefrist Anfang Mai, würden alle beantragten Top-Level-Domains veröffentlicht. Anschließend könnten in einem Zeitraum von sieben Monaten Beschwerden eingereicht werden, etwa bei Verstößen gegen Markenrechte.
Adweek
Chupa Chups mit „irreführendster Werbeaussage 2011“
veröffentlicht am 02.01.2012 12:07 Uhr in AdvertisingLollipop-Hersteller Chupa Chups hat 2011 in Großbritannien die „fragwürdigste Werbekampagne des Jahres“ gefahren. Ebenfalls auf der Liste der „Dodgiest Junk Food Advertising Claims“ finden sich Coca-Cola, Nutella und Getränke-Hersteller Britvic. Wie der Guardian berichtet, landete Cupa Chups mit 390 Stimmen auf Rang eins der irreführenden Werbeaussagen. Der Lolli-Hersteller hatte auf seiner Website mit einer Animation geworben, die nahelegte, dass die Lutscher ganz aus realem Zitronensaft hergestellt würden. Tatsächlich beträgt der Saftanteil aber lediglich drei Prozent. Die Liste der irreführenden Werbeaussagen wurde von der Children’s Food Campaign (CFC) erstellt. Die CFC wird von 150 Organisationen unterstützt, die sich für eine gesunde Ernährung einsetzen, darunter die British Heart Foundation.
The Guardian
Hasbro ist Product-Placement-Sieger 2011
veröffentlicht am 22.12.2011 11:00 Uhr in AdvertisingDer Spielzeughersteller Hasbro hatte 2011 mehr Erfolg mit Product Placement als jedes andere Unternehmen, zeigen aktuelle Daten von Marktforscher Nielsen. Vier der zehn Product-Placements, an die sich Fernsehzuschauer in den USA am meisten erinnerten, stammen von dem Unternehmen. Konkret betroffen sind die Marken "Twister" und "Dungeons & Dragons", die in der CBS-Comedy "The Big Bang Theory" platziert wurden, sowie "Scrabble" und "Monopoly", die in "Desperate Housewives" zu sehen waren. Platz eins in Sachen Markenerinnerung durch Product Placement geht allerdings in diesem Jahr an Hand-Desinfektionsmarke "Purell", die in "Big Bang" benutzt wurde, nachdem eine lebende Schlange in eine Schreibtischschublade gepackt wurde.
MediaPost
© Senior Creative People/Chuck Schroeder
„Mad Men“ trifft „Bellheim“
veröffentlicht am 21.12.2011 14:43 Uhr in AdvertisingAls vor einiger Zeit eine Gruppe amerikanischer Ex-Werber aus der „Mad Men“-Ära zu einem Alumni-Treffen zusammenkam, reifte schnell der Plan: Wir zeigen es den Jungen noch einmal. Jetzt haben vier ehemaligen Werber von Doyle Dane Bernbach (DDB) – Chuck Schroeder (Foto), Don Blauweiss, Ed Griles und Sid Myers – eine neue Agentur mit dem Namen Senior Creative People gelauncht. Schwerpunkt der Arbeit: die Zielgruppe 60plus, eine Altersgruppe, der die vier Werber selbst angehören. Weitere Mitarbeiter wurden bislang hauptsächlich unter DDB-Veteranen rekrutiert. Hintergrund der Neugründung: In den USA kommen in den nächsten Jahren Millionen Babyboomer ins Rentenalter – viele von ihnen verfügen über eine überdurchschnittliche Kaufkraft. Wie Chuck Schroeder gegenüber Advertising Age erklärte, würden Marketer oftmals nicht genügend Zeit und Arbeitsaufwand in die adäquate Zielgruppenansprache investieren. Dies wolle Senior Creative People nun ändern.
Advertising Age
US-Agenturen und Marketer planen Neueinstellungen
veröffentlicht am 21.12.2011 12:25 Uhr in AdvertisingFast jeder fünfte Marketingchef und Agentur-Manager in den USA will im ersten Quartal 2012 sein Personal aufstocken. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des „Hiring Index for Marketing and Advertising Professionals“ der Creative Group hervor. Danach wollen 18 Prozent der befragten Marketer und Werbe-Manager im ersten Quartal zusätzliche Mitarbeiter einstellen, vier Prozent planen einen Arbeitsplatzabbau und 76 Prozent erwarten keine Veränderungen. 45 Prozent der befragten Manager erklärten zudem, dass es weiterhin schwierig sei, geeignetes Kreativ-Personal zu finden. Immerhin 89 Prozent schätzen die Wachstumschancen ihres Unternehmens im ersten Quartal als positiv ein. Befragt wurden insgesamt 500 Manager aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, davon etwa 375 Marketer und 125 Agenturchefs.
The Creative Group
T-Mobile-Viral „Royal Wedding“ Nummer zwei der Top Ten
veröffentlicht am 20.12.2011 13:52 Uhr in AdvertisingDer Werbespot „Royal Wedding“ von T-Mobile, in dem die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton parodiert wird, avancierte in diesem Jahr zur Nummer zwei der am häufigsten aufgerufenen You-Tube-Videos in Großbritannien. Es ist gleichzeitig das einzige Viral unter den Top Ten. Nummer eins ist das absolut sehenswerte Video „Ultimate Dog Tease“ mit einem sprechenden Hund, der genervt „You’re kidding me“ zu seinem Halter sagt, weil dieser ihm alle Leckereien weggefressen hat.
The Guardian
Im dritten Quartal kaum noch Werbewachstum in den USA
veröffentlicht am 20.12.2011 12:14 Uhr in AdvertisingIn den ersten neun Monaten dieses Jahres stiegen die Werbespendings in den USA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent auf insgesamt 104,7 Milliarden Dollar. Dies geht aus der aktuellen Analyse des Marktforschers Kantar Media hervor. Dabei zeichnet sich allerdings eine deutliche Abschwächung im Verlauf des Jahres ab. Während im ersten Quartal das Wachstum noch bei 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal lag, schwächte es sich im zweiten Quartal auf 2,8 Prozent ab und betrug im Zeitraum von Juli bis September nur noch 0,4 Prozent. Im Internet-Bereich gab es dabei zwei unterschiedliche Entwicklungen: Während in den ersten neun Monaten 2011 die Suchmaschinenwerbung ein Minus von 2,1 Prozent verzeichnete, konnte die Display-Werbung um 10,1 Prozent zulegen.
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Die inhabergeführten Agenturen laufen den Networks den Rang ab. So jedenfalls scheint es aktuell auszusehen. Darauf müssen die Networks reagieren. Doch wie, darauf fehlt bei vielen die richtige Antwort.
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