Vier Finalisten im Pitch um Philips weltweiten Kreativ-Etat
veröffentlicht am 20.10.2011 07:57 Uhr in AdvertisingDer niederländische Elektrogerätehersteller Philips hat vier Agenturen zum finalen Pitch um seinen weltweiten Kreativ-Etat geladen. Ogilvy & Mather, TBWA, Leo Burnett und der aktuelle Etathalter DDB feilen in den kommenden Monaten an ihren Präsentationen. Bis zum Jahresende soll eine Entscheidung fallen. Auch um den Media-Etat lässt Philips pitchen. Hier muss sich Carat, die den Etat seit 2001 betreuen, gegen diverse Agenturen behaupten, deren Namen jedoch bislang nicht bekannt wurden. Branchenkenner schätzen, dass Philips jährlich weltweit rund 500 Millionen Dollar in Werbung investiert. Das niederländische Unternehmen hatte in der Vergangenheit angekündigt, sich von seinem defizitären Fernsehgeschäft trennen zu wollen. Stattdessen soll in Mediengeräte investiert werden, die weniger sexy sind, aber höhere Margen bieten.
Adweek
Omnicom übertrifft erneut Erwartungen der Analysten
veröffentlicht am 19.10.2011 11:03 Uhr in AdvertisingÜberraschend gutes Ergebnis im dritten Quartal für die Omnicom Group: Die Werbeholding, zu der Agenturen wie BBDO Worldwide und DDB Worldwide gehören, konnte im Zeitraum von Juli bis September den Nettogewinn um 16,4 Prozent auf knapp über 200 Millionen Dollar steigern. Der Umsatz nahm um 12,9 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Dollar zu. Es ist bereits das vierte Quartal in Folge, dass Omnicom die Erwartungen der Analysten übertreffen konnte. Laut CEO John Wren verzeichnete das Unternehmen die höchsten Wachstumsraten in Großbritannien, Deutschland und Frankreich.
Financial Times
Adweek-Chefredakteur Michael Wolff schmeißt hin
veröffentlicht am 18.10.2011 09:34 Uhr in AdvertisingNach wochenlangen Spekulationen ist es nun offiziell: Michael Wolff, Chefredakteur des amerikanischen Branchenmagazins Adweek, tritt nach nicht einmal zwölf Monaten von seinem Posten zurück. Das Magazin meldete diesen Montag, dass Wolff vom bisherigen Leitenden Redakteur Jim Cooper abgelöst wird. Wolff, der eine weithin beachtete Biografie über Rupert Murdoch geschrieben hat, aber auch für einen provozierenden Journalismus-Stil steht, sollte ursprünglich dafür sorgen, dass die Berichterstattung in Adweek deutlich lebhafter wird. Dies hat sich aber offenbar für den Titel nicht ausgezahlt: Auch wenn die Medien-Berichterstattung in den zurückliegenden Monaten sehr viel interessanter wurde – bei der Werbeindustrie kam der neue Kurs wohl nicht sonderlich gut an.
The New York Times
© Security Point Media
Amerikanischer Flughafen-Werber will nach Europa expandieren
veröffentlicht am 17.10.2011 12:07 Uhr in AdvertisingWerbung, die sich an eine mobile, kaufkräftige Zielgruppe wendet: Der Out-of-Home-Werber Security Point Media aus Florida liefert an Flughäfen kleine Plastikwannen mit Werbung, in denen die Passagiere beim Sicherheits-Check ihre Handys, Uhren und Brieftaschen legen. Rund 30 Flughäfen innerhalb der USA beziehen bereits die Werbewannen, unter anderem in Los Angeles und San Diego. Die Werbemittel erreichen laut Firmenangaben rund 1,2 Millionen Passagiere pro Tag. Jetzt meldet das Unternehmen, dass es eine Partnerschaft mit der Venture-Capital-Firma Raptor Group geschlossen hat, um die nationale und internationale Expansion voranzutreiben. In den nächsten zwölf Monaten will Security Point Media 30 weitere Flughäfen beliefern, darunter Airports in Kanada und Europa.
Los Angeles Times
© S. Hofschlaeger / Pixelio.de
U.K-Marketer investieren weiter in Werbung
veröffentlicht am 14.10.2011 13:55 Uhr in AdvertisingVon Schuldenkrise (noch) keine Spur: In Großbritannien behalten Marketingverantwortliche ihre Werbebudgets bei oder erhöhen sie sogar. Das zeigt der aktuelle Bellwether Report des Institute of Practitioners in Advertising. Als Grund für die höheren Investitionen nennen die Manager neue Produkt-Launches und die Notwendigkeit, den eigenen Marktanteil zu halten. Trotzdem blicken sie für ihre eigene Branche pessimistischer in die Zukunft als zum Höhepunkt der Wirtschaftskrise Anfang 2009. Und auch die zukünftige Entwicklung des Werbemarktes beurteilen sie kritisch: 40 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass sich die Situation dort verschlechtern wird, nur 16 Prozent rechnen mit einer Verbesserung. Damit hat sich die Anzahl der Skeptiker gegenüber dem zweiten Quartal mehr als verdoppelt.
Ad Age
Irwin Gotlieb: Media-Management wird große Herausforderung
veröffentlicht am 14.10.2011 10:49 Uhr in Advertising"Heutige Giganten wie Google und Facebook werden die Compuserves von morgen sein - weg und vergessen." Mit diesen Worten warnt Group-M-CEO Irwin Gotlieb auf dem Hausevent "What's next" in New York seine Kollegen im Media-Geschäft, vermeintlichen Medienhypes zu viel Bedeutung zuzumessen. Werbungtreibende täten zwar gut daran, zu evaluieren, wie man Firmen wie Google, Facebook oder Apple zu Werbezwecken nutzt, fügt der Nordamerika-CEO Rob Norman hinzu. Doch falsche Zahlen würden Agenturen und Marketer gleichermaßen blenden. Die Coffeeshop-Kette Starbucks beispielsweise brüste sich zwar mit 20 Millionen Fans. "Doch echten Wert haben nur die, die sich dazu aktivieren lassen, Kommentare zu schreiben oder wenigstens auf einen "Like"-Button zu klicken - und das sind bei Starbucks nur etwa 83.000", so Norman. Die größte Herausforderung für jeden Media-Profi sei, neue und zukünftige Medien einzubeziehen und die Fähigkeit zu bewahren, sie alle mit höchster Effizienz zu betreiben.
MediaPost
JWT begleitet Johnson und Johnson in die Fußball-WM 2014
veröffentlicht am 13.10.2011 13:48 Uhr in AdvertisingDer weltweite Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson hat seinen Werbeetat zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brazilien 2014 in die Hände der WPP-Tochter JWT gelegt. Das dreijährige Projekt, das das WM-Sponsoring von J&J kommunizieren soll, wird auf ein Jahresbudget von rund 10 Millionen Dollar geschätzt. Auch im Pitch um die Millionen waren unter anderen TBWA, Ogilvy & Mather sowie DDB und Mother. Bei JWT waren rund 60 Mitarbeiter daran beteiligt, den Etat erfolgreich an Board zu holen.
Adweek
Studie: LVMH ist in Europa die wertvollste Marke
veröffentlicht am 13.10.2011 09:08 Uhr in AdvertisingApple ist mit einem Markenwert von 69,7 Milliarden Euro die wertvollste Marke der Welt. Diese posthume Würdigung des Lebenswerkes von Steve Jobs stammt vom Wiener European Brand Institute. Die Forscher listen die Apfelfirma noch vor Google und Microsoft. Beim Blick auf die restlichen über 3.000 Unternehmen aus 24 Ländern auf der Liste zeigt sich: US-amerikanische Marken sind im Schnitt doppelt so wertvoll wie ihre europäischen Gegenstücke. Die wertvollste Marke in Europa ist, wie im Vorjahr, LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton. Weltweit rangiert der Luxusgüterhersteller auf dem 15. Platz. Vodafone landete im Ranking der wertvollsten Marken Europas auf Platz zwei, Anheuser Busch auf Rang drei. Dass Markenruhm schnell vergänglich ist, zeigt das Beispiel Nokia. Okkupierte das Unternehmen 2009 noch die Spitze der europäischen Liste und 2010 immerhin Rang zwei, fiel es dieses Jahr in Europa auf den 14. Rang zurück. Weltweit reichte es nur für Rang 45.
Business Week
Teleshopping-Kanal HSN testet QR-Codes
veröffentlicht am 10.10.2011 08:14 Uhr in AdvertisingDer Teleshoppingkanal Home Shopping Network (HSN) hat an diesem Wochenende in den USA ein Experiment mit QR-Codes durchgeführt. Zuschauer konnten mit einem Smartphone den Bildschirm scannen, um mehr über die gerade präsentierten Produkte zu erfahren. QR-Codes werden schon seit einiger Zeit in Zeitungen oder Zeitschriften oder auf Plakaten eingesetzt. Nach Angaben von HSN ist es aber das erste Mal, dass es auch im TV-Bereich angewandt wird. HSN spricht von einem Experiment, um Zuschauer auf diese neue Möglichkeit aufmerksam zu machen. Unter Marketern ist der Einsatz von QR-Codes umstritten. Einige befürchten, dass die Nutzung von QR-Codes für viele Kunden zu kompliziert ist.
The New York Times
© Publicis
Big Fuel zittert um General Motors
veröffentlicht am 07.10.2011 13:45 Uhr in AdvertisingDer US-Autohersteller General Motors bereitet dem französischen Kommunikationskonzern Publicis derzeit eine Reihe schlafloser Nächte. Nicht nur, dass das Unternehmen seinen drei Milliarden US-Dollar schweren Media-Etat überprüft, für den in den USA aktuell die Publicis-Tochter Starcom verantwortlich zeichnet. Auch die Zusammenarbeit mit der weltweit größten Social-Media-Agentur Big Fuel steht Informationen des US-Marketingmagazins Ad Age zufolge auf dem Prüfstein. Hier hatte Publicis erst im Juli für eine nicht genannte Summe die Mehrheitsanteile übernommen. General Motors ist der größte Kunde von Big Fuel und trug wesentlich dazu bei, dass sich die Mitarbeiterzahlen verfünffachten, die Umsätze explodierten und eine Niederlassung in Detroit gegründet wurde.
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Welche Kampagnen wollen wir in Cannes sehen?
Die Festivals stehen bevor und der kreative Output der Agenturen wird langsam sichtbar. Einen Vorsprung haben die Kampagnen, die auf Technologien setzen, interaktiv sind und eine Marke erlebbar machen, findet Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.
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