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Heineken will globale Media-Spendings konsolidieren

Heineken will globale Media-Spendings konsolidieren

veröffentlicht am 01.12.2011 07:56 Uhr in Advertising

Der holländische Bierbrauer Heineken will seinen 350 Millionen US-Dollar schweren Media-Etat künftig nur noch von einer einzigen Agentur betreuen lassen und hat Starcom MediaVest (Publicis) und MindShare (WPP) zum Pitch geladen. Beide Media-Agenturen arbeiten bereits für Heineken. Eine Entscheidung soll bis Mitte 2012 fallen. Ziel ist es, die Effizienz und Qualität beim Media-Einkauf zu steigern. Auch in Sachen Kreation hat sich Heineken schon in der Vergangenheit für eine Konsolidierung entschieden und Wieden & Kennedy zur globalen Kreativagentur für die Marke Heineken erkoren.

 AdAge
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WPP übernimmt Washingtoner Lobbying-Firma

WPP übernimmt Washingtoner Lobbying-Firma

veröffentlicht am 30.11.2011 10:52 Uhr in Advertising

Der internationale Werbekonzern WPP übernimmt die Glover Park Group, eine Agentur für Kommunikation und Lobbying mit Sitz in Washington. Glover Park war 2001 vornehmlich von Mitgliedern der Demokratischen Partei gegründet worden, mittlerweile gehören dem Führungsteam aber auch Mitglieder der Republikanischen Partei an. Die Lobbying-Firma hat 140 Mitarbeiter und verfügt über Büros in New York, Los Angeles sowie Boulder/Colorado. Zu den Bedingungen der Übernahme äußerten sich beide Unternehmen nicht.

 Adweek
eBay experimentiert mit zeitlich befristeten Pop-up-Läden

eBay experimentiert mit zeitlich befristeten Pop-up-Läden

veröffentlicht am 28.11.2011 11:03 Uhr in Advertising

Nach Walmart experimentiert jetzt auch das Internet-Auktionshaus eBay mit einem stationären Pop-up-Laden, um Kunden auf die eigene Website zu locken. So wird das US-Unternehmen vom 1. bis 5. Dezember in der Dean Street im Londoner West End einen Laden eröffnen, in dem Produkte, die mit einem QR-Code versehen sind, ausgestellt werden. Besucher des Ladens können die Waren mit ihrem Smartphone scannen und werden online zur Bezahl-Sektion der eBay-Site geleitet. Eine ähnliche zeitlich befristete Aktion führt eBay in New York und San Francisco durch, hier in Partnerschaft mit der Wohltätigkeitsorganisation Marine Toys for Tots Foundation. Mit diesen Aktionen will eBay seine Stellung im Mobile Commerce ausbauen, der in diesem Jahr in den USA ein Volumen von etwa fünf Milliarden Dollar erreichen wird.

 Bloomberg Businessweek
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Sapient Nitro verliert Foot Locker-Etat

Sapient Nitro verliert Foot Locker-Etat

veröffentlicht am 25.11.2011 10:54 Uhr in Advertising

Abbott Mead Vickers BBDO heißt die neue Lead-Agentur des Sportschuhe-Händlers Foot Locker in Europa. Der bisherige Etat-Halter, Sapient Nitro, bleibt jedoch für die digitalen Aktivitäten der Handelsmarke verantwortlich. Das Unternehmen will seine Markenpositionierung in Europa schärfen und engere Partnerschaften mit Markenherstellern wie Nike, Reebok und Adidas eingehen. In den USA übernahm BBDO New York den Etat von Sapient Nitro. Unerfolgreich waren die Kreativen jedoch nicht. Die Online-Kampagne "Sneakerpedia", bei der ein Turnschuh-Wiki kreiert wurde, in dem alle jemals produzierten Turnschuhe gespeichert werden sollen, gewann in Cannes den goldenen Cyber Lion.

 Brandrepublic
Samsung veräppelt Apple-Manie

Samsung veräppelt Apple-Manie

veröffentlicht am 24.11.2011 09:16 Uhr in Advertising

Wie sehr sich Apple-Fans von der Werbe-Magie des Apfelkonzerns vereinnahmen lassen, nimmt Konkurrent Samsung in einem neuen Werbespot für sein Smartphone "Galaxy S II" aufs Korn. Der Spot zeigt junge, hippe Menschen mit den typischen Apple-Kopfhörern im Ohr, die in verschiedenen Städten der USA vor einem Geschäft Schlange stehen. Einige meckern, dass sie schon so lange dort warten, einer sagt: "Hey, das ist ein Event, an das wir uns unser ganzes Leben erinnern werden." Als ein junger Mann mit einem Smartphone vorbei kommt, bewundern alle das große Display, die tolle Kamera und die 4G-Technologie. Doch als sie hören, dass es sich dabei um ein Gerät von Samsung handelt, lässt ihr Interesse schlagartig nach. Das Fazit: "Ich würde mir nie ein Samsung holen, ich bin kreativ."

 DerStandard.at
Wenig Erfolgskontrolle beim E-Mail-Marketing

Wenig Erfolgskontrolle beim E-Mail-Marketing

veröffentlicht am 21.11.2011 14:25 Uhr in Advertising

Zahlreiche Werbungtreibende in den USA verzichten auf eine Erfolgskontrolle beim E-Mail-Marketing. Dies zeigt eine aktuelle Studie des amerikanischen E-Mail-Marketing-Unternehmens Responsys Inc. Danach senden 54 Prozent aller Unternehmen noch E-Mails an Mail-Abonnenten, auch wenn diese schon seit drei Jahren inaktiv sind. Laut der „Email Engagement and Deliverability Study“ lieferten 31 Prozent der Unternehmen in unverminderter Zahl E-Mails an inaktive Abonnenten aus, 23 Prozent reduzierten zumindest nach einer gewissen Zeit die Zahl der Aussendungen.

 Responsys
Mobile Werbung bekommt einen eigenen Cannes-Löwen

Mobile Werbung bekommt einen eigenen Cannes-Löwen

veröffentlicht am 18.11.2011 07:52 Uhr in Advertising

Die berühmten Cannes-Löwen bekommen Zuwachs: Die Veranstalter des französischen Marketing-Gipfels "Cannes International Festival of Creativity" werden künftig auch einen Preis für die beste mobile Werbung verleihen. "Eine ganze Reihe von Gewinner-Kampagnen in Kategorien wie Media, Design, Direct oder Outdoor nutzten bereits mobile Technologien", erklärt Cannes-Lions-CEO Philip Thomas. "Indem wir eine eigene Kategorie dafür schaffen, berücksichtigen wir die Bedeutung von Mobile im Media-Mix."

 Adage
Pepsi sieht Ende des TV-Spots als Stand-Alone-Werbemedium

Pepsi sieht Ende des TV-Spots als Stand-Alone-Werbemedium

veröffentlicht am 17.11.2011 14:02 Uhr in Advertising

TV-Vermarktern werden die Worte von Shiv Singh, Global Head of Digital der Getränkemarke Pepsi, nicht schmecken: Die Zeit sei gekommen, TV-Spots nicht mehr als Stand-Alone-Botschaft zu sehen, glaubt Singh. Stattdessen sollten sie als Trailer für eine "tieferes digitales Markenerlebnis" verstanden werden. Singh sieht drei große Veränderungen für die TV-Werbebranche: Man müsse den Wert eines Werbemittels auch hinsichtlich seines Engagements bemessen. Man müsse den Erzählbogen von TV-Spots ändern und nur noch Trailer produzieren, statt eine ganze Geschichte zu erzählen. Und man müsse Technologien implementieren, die die Location des Spots berücksichtigen, da immer mehr TV-Spots via Handy oder iPad konsumiert würden.

 MediaPost
Benetton zieht kompromittierende Papst-Anzeige zurück

Benetton zieht kompromittierende Papst-Anzeige zurück

veröffentlicht am 17.11.2011 07:59 Uhr in Advertising

Küssen verboten: Nachdem der Vatikan mit allem anderen als Humor auf eine Werbekampagne des Modelabels Benetton reagierte, auf der Papst Benedikt XVI den ägyptischen Imam Ahmed el Tajjeb küsst, hat das Unternehmen das Motiv zurückgezogen. Nach Androhung geeigneter Gegenmaßnahmen durch die katholische Kirche und Kritik am mangelnden Respekt gegenüber dem Papst ließ Benetton verkünden, man habe die Gefühle der Gläubigen nicht verletzen wollen. Weitere Motive der so genannten "Unhate"-Kampagne, die beispielsweise auch Angela Merkel und Nikolas Sarkozy im Kuss vereinigt zeigen, sind von dem Rückzug nicht betroffen. Anstelle einer Agentur ist das von Benetton finanzierte Zentrum für Kommunikationsforschung, Fabrica, Treviso/Italien, für die Kampagne zuständig.

 CBSNews.com
Kleine Unternehmen nutzen verstärkt Social Media Marketing

Kleine Unternehmen nutzen verstärkt Social Media Marketing

veröffentlicht am 16.11.2011 14:25 Uhr in Advertising

Auch kleine Unternehmen in den USA nutzen bei ihren Marketing-Aktivitäten immer öfter Social Media. Dies geht aus einer Umfrage des E-Mail-Marketing-Unternehmens Constant Contact hervor. Laut der Studie „Fall 2011 Attitudes and Outlook“ erklärten 81 Prozent der Betreiber eines kleinen Unternehmens, dass sie Social Media in ihrem Marketing einsetzen – in der Vorgängerbefragung aus dem Frühjahr waren es erst 73 Prozent. 83 Prozent der Unternehmen gab außerdem an, dass der Einsatz von Social Media kostengünstig sei, im Frühjahr sagten dies erst 72 Prozent. Darüber hinaus sind 45 Prozent der Befragten der Meinung, dass der erforderliche Zeitaufwand für Social Media Marketing nicht sehr hoch sei.

 Constant Contact (pdf)
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Lena Herrmann Ihr müsst kreativer sein, wenn ihr überleben wollt!

Die inhabergeführten Agenturen laufen den Networks den Rang ab. So jedenfalls scheint es aktuell auszusehen. Darauf müssen die Networks reagieren. Doch wie, darauf fehlt bei vielen die richtige Antwort.

  

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