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Werbespendings wandern von Klassik zu Digitalmedien © Gerd Altmann/Pixelio.de

Werbespendings wandern von Klassik zu Digitalmedien

veröffentlicht am 25.10.2011 11:03 Uhr in Advertising

Die Werbeinvestitionen in Social Media sind im ersten Halbjahr 2011 stark gestiegen. Laut PricewaterhouseCoopers (PwC) legten sie in den USA von Januar bis Juni um 20 Prozent zu, in Großbritannien um zwölf Prozent. Stark seien weiterhin auch die Bereiche Suchmaschinen-Marketing und Mobile Advertising, nicht zuletzt wegen der weiteren Zunahme von Smartphones und Tablets. Laut PwC sorge die schwächelnde Wirtschaft dafür, dass gegenwärtig Werbespendings von klassischen Medien in die Digitalmedien umgeleitet werden. Insgesamt erwartet PwC für dieses Jahr ein Wachstum des US-Werbemarktes um 2,2 Prozent, geringfügig weniger als ZenithOptimedia, die ein Plus von 2,5 Prozent prognostiziert.

 Media Post News
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US-Ausgaben für zweckgebundenes Marketing steigen

US-Ausgaben für zweckgebundenes Marketing steigen

veröffentlicht am 24.10.2011 13:58 Uhr in Advertising

Immer mehr Marketingverantwortliche in den USA verbinden ihre Werbe-Engagements mit dem Dienst für die gute Sache. Das zeigt eine aktuelle Studie des Cause Marketing Forum, für die neun große Nonprofit-Organisationen wie die American Heart Association, Boys & Girls Clubs of America, DonorsChoose.org oder Feeding America befragt wurden. 67 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten im kommenden Jahr mehr zweckgebundene Marketing-Kampagnen, weitere 22 Prozent erwarten ein Engagement auf Vorjahresniveau. Aufgrund der zunehmenden Aktivitäten müssen sich Unternehmen, die ihr Image durch Spenden für einen guten Zweck aufpolieren wollen, inzwischen allerdings auch immer mehr einfallen lassen. Einfach nur eine rosa Schleife auf eine Verpackung aufzudrucken und zu promoten, dass man an eine Hilfsorganisation spende, würde nicht mehr reichen, so die Studienautoren.

 Mediapost
Heinz verschickt Suppe über Facebook

Heinz verschickt Suppe über Facebook

veröffentlicht am 21.10.2011 13:56 Uhr in Advertising

Freunden, die auf Facebook über eine Krankheit jammern, können britische Facebook-Mitglieder künftig Besseres angedeihen lassen als ein schnödes "Gute Besserung". Der Lebensmittelkonzern Heinz bietet nämlich ab sofort die Möglichkeit, kranken Freunden innerhalb von Facebook eine echte Dose Suppe zu schicken - inklusive der individuellen Aufschrift "Get well soon, ...". Zur Auswahl stehen die Sorten "Cream of Chicken" und "Cream of Tomato". Über eine Web-Applikation auf der Fanpage von Heinz können die Social-Network-Mitglieder die Suppe bezahlen. Fällig werden dafür rund drei Dollar pro Dose. Der Versand dauert drei bis vier Tage.

 Mashable
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Publicis erwartet sinkende Werbeausgaben für Q4 © Publicis

Publicis erwartet sinkende Werbeausgaben für Q4

veröffentlicht am 21.10.2011 08:05 Uhr in Advertising

Das größte europäische Kommunikationsnetzwerk, Publicis, erwartet aufgrund der weltweit schwierigen wirtschaftlichen Situation sinkende Werbeausgaben für das vierte Quartal. Die eigenen Unternehmenszahlen für das dritte Quartal 2011 sehen besser aus: Die Umsätze kletterten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar. In den ersten neun Monaten zusammen erzielte die Gruppe Umsätze in Höhe von 5,78 Milliarden US-Dollar, 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Über 30 Prozent des Umsatzes kommen aus dem Digitalgeschäft - auch hier verzeichnete Publicis gegenüber dem Vorjahr (28,7 Prozent) ein leichtes Plus. Zu den Etatgewinnen in diesem Bereich zählen Burger King, Nescafe, Pizza Hut und Ferrero. "Im Hinblick auf 2012 bin ich ein bisschen vorsichtig", sagt Publicis-CEO Maurice Levy. "Doch ich habe bis jetzt noch nicht die Abgründe entdeckt, die wir 2008 sahen. Heute gibt es eher kleinere Erosionen und einige unserer Kunden könnten aufgrund der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation vorsichtiger sein und Budgets kürzen."

 Adage
Vier Finalisten im Pitch um Philips weltweiten Kreativ-Etat

Vier Finalisten im Pitch um Philips weltweiten Kreativ-Etat

veröffentlicht am 20.10.2011 07:57 Uhr in Advertising

Der niederländische Elektrogerätehersteller Philips hat vier Agenturen zum finalen Pitch um seinen weltweiten Kreativ-Etat geladen. Ogilvy & Mather, TBWA, Leo Burnett und der aktuelle Etathalter DDB feilen in den kommenden Monaten an ihren Präsentationen. Bis zum Jahresende soll eine Entscheidung fallen. Auch um den Media-Etat lässt Philips pitchen. Hier muss sich Carat, die den Etat seit 2001 betreuen, gegen diverse Agenturen behaupten, deren Namen jedoch bislang nicht bekannt wurden. Branchenkenner schätzen, dass Philips jährlich weltweit rund 500 Millionen Dollar in Werbung investiert. Das niederländische Unternehmen hatte in der Vergangenheit angekündigt, sich von seinem defizitären Fernsehgeschäft trennen zu wollen. Stattdessen soll in Mediengeräte investiert werden, die weniger sexy sind, aber höhere Margen bieten.

 Adweek
Omnicom übertrifft erneut Erwartungen der Analysten

Omnicom übertrifft erneut Erwartungen der Analysten

veröffentlicht am 19.10.2011 11:03 Uhr in Advertising

Überraschend gutes Ergebnis im dritten Quartal für die Omnicom Group: Die Werbeholding, zu der Agenturen wie BBDO Worldwide und DDB Worldwide gehören, konnte im Zeitraum von Juli bis September den Nettogewinn um 16,4 Prozent auf knapp über 200 Millionen Dollar steigern. Der Umsatz nahm um 12,9 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Dollar zu. Es ist bereits das vierte Quartal in Folge, dass Omnicom die Erwartungen der Analysten übertreffen konnte. Laut CEO John Wren verzeichnete das Unternehmen die höchsten Wachstumsraten in Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

 Financial Times
Adweek-Chefredakteur Michael Wolff schmeißt hin

Adweek-Chefredakteur Michael Wolff schmeißt hin

veröffentlicht am 18.10.2011 09:34 Uhr in Advertising

Nach wochenlangen Spekulationen ist es nun offiziell: Michael Wolff, Chefredakteur des amerikanischen Branchenmagazins Adweek, tritt nach nicht einmal zwölf Monaten von seinem Posten zurück. Das Magazin meldete diesen Montag, dass Wolff vom bisherigen Leitenden Redakteur Jim Cooper abgelöst wird. Wolff, der eine weithin beachtete Biografie über Rupert Murdoch geschrieben hat, aber auch für einen provozierenden Journalismus-Stil steht, sollte ursprünglich dafür sorgen, dass die Berichterstattung in Adweek deutlich lebhafter wird. Dies hat sich aber offenbar für den Titel nicht ausgezahlt: Auch wenn die Medien-Berichterstattung in den zurückliegenden Monaten sehr viel interessanter wurde – bei der Werbeindustrie kam der neue Kurs wohl nicht sonderlich gut an.

 The New York Times
Amerikanischer Flughafen-Werber will nach Europa expandieren © Security Point Media

Amerikanischer Flughafen-Werber will nach Europa expandieren

veröffentlicht am 17.10.2011 12:07 Uhr in Advertising

Werbung, die sich an eine mobile, kaufkräftige Zielgruppe wendet: Der Out-of-Home-Werber Security Point Media aus Florida liefert an Flughäfen kleine Plastikwannen mit Werbung, in denen die Passagiere beim Sicherheits-Check ihre Handys, Uhren und Brieftaschen legen. Rund 30 Flughäfen innerhalb der USA beziehen bereits die Werbewannen, unter anderem in Los Angeles und San Diego. Die Werbemittel erreichen laut Firmenangaben rund 1,2 Millionen Passagiere pro Tag. Jetzt meldet das Unternehmen, dass es eine Partnerschaft mit der Venture-Capital-Firma Raptor Group geschlossen hat, um die nationale und internationale Expansion voranzutreiben. In den nächsten zwölf Monaten will Security Point Media 30 weitere Flughäfen beliefern, darunter Airports in Kanada und Europa.

 Los Angeles Times
U.K-Marketer investieren weiter in Werbung © S. Hofschlaeger / Pixelio.de

U.K-Marketer investieren weiter in Werbung

veröffentlicht am 14.10.2011 13:55 Uhr in Advertising

Von Schuldenkrise (noch) keine Spur: In Großbritannien behalten Marketingverantwortliche ihre Werbebudgets bei oder erhöhen sie sogar. Das zeigt der aktuelle Bellwether Report des Institute of Practitioners in Advertising. Als Grund für die höheren Investitionen nennen die Manager neue Produkt-Launches und die Notwendigkeit, den eigenen Marktanteil zu halten. Trotzdem blicken sie für ihre eigene Branche pessimistischer in die Zukunft als zum Höhepunkt der Wirtschaftskrise Anfang 2009. Und auch die zukünftige Entwicklung des Werbemarktes beurteilen sie kritisch: 40 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass sich die Situation dort verschlechtern wird, nur 16 Prozent rechnen mit einer Verbesserung. Damit hat sich die Anzahl der Skeptiker gegenüber dem zweiten Quartal mehr als verdoppelt.

 Ad Age
Irwin Gotlieb: Media-Management wird große Herausforderung

Irwin Gotlieb: Media-Management wird große Herausforderung

veröffentlicht am 14.10.2011 10:49 Uhr in Advertising

"Heutige Giganten wie Google und Facebook werden die Compuserves von morgen sein - weg und vergessen." Mit diesen Worten warnt Group-M-CEO Irwin Gotlieb auf dem Hausevent "What's next" in New York seine Kollegen im Media-Geschäft, vermeintlichen Medienhypes zu viel Bedeutung zuzumessen. Werbungtreibende täten zwar gut daran, zu evaluieren, wie man Firmen wie Google, Facebook oder Apple zu Werbezwecken nutzt, fügt der Nordamerika-CEO Rob Norman hinzu. Doch falsche Zahlen würden Agenturen und Marketer gleichermaßen blenden. Die Coffeeshop-Kette Starbucks beispielsweise brüste sich zwar mit 20 Millionen Fans. "Doch echten Wert haben nur die, die sich dazu aktivieren lassen, Kommentare zu schreiben oder wenigstens auf einen "Like"-Button zu klicken - und das sind bei Starbucks nur etwa 83.000", so Norman. Die größte Herausforderung für jeden Media-Profi sei, neue und zukünftige Medien einzubeziehen und die Fähigkeit zu bewahren, sie alle mit höchster Effizienz zu betreiben.

 MediaPost
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