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Auch Reddit, Boing Boing und Craigslist gehen aus Protest offline

Auch Reddit, Boing Boing und Craigslist gehen aus Protest offline

veröffentlicht am 18.01.2012 08:43 Uhr in New Media

Die Social-News Website Reddit, der Blog Boing Boing und das Anzeigenportal Craigslist sind der englischsprachigen Site von Wikipedia gefolgt und aus Protest gegen den amerikanischen Stop Online Piracy Act (SOPA) und den Protect IP Act (PIPA) für 24 Stunden offline gegangen. Hauptkritikpunkt: Die beiden geplanten Anti-Piraterie-Gesetze würden es den US-Behörden ermöglichen, Websites wegen der Verletzung von Urheberrechten vom Netz zu nehmen. Die Diskussion über die Gesetzentwürfe wird derweil in den USA hitziger. Während vor allem die Hollywood-Studios auf eine schnelle Verabschiedung drängen, hatte das Weiße Haus bereits am Wochenende zu erkennen gegeben, dass es die Entwürfe in der derzeiten Form nicht akzeptieren werde.

 Washington Post
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Jerry Yang verlässt Yahoo © Yahoo

Jerry Yang verlässt Yahoo

veröffentlicht am 18.01.2012 07:34 Uhr in New Media

Der Mitbegründer und frühere CEO von Yahoo, Jerry Yang, zieht sich vollständig aus dem angeschlagenen Internetkonzern zurück. Wie Yahoo am Dienstagabend mitteilte, legt Yang seinen Posten im Board of Directors sowie alle weiteren Ämter mit sofortiger Wirkung nieder. In einem Brief an das Führungsgremium erklärte Yang, dass für ihn die Zeit gekommen sei, andere Interessen außerhalb des Unternehmens zu verfolgen. Yang hatte Yahoo 1995 zusammen mit David Filo gegründet und führte das Unternehmen als CEO von Juni 2007 bis Januar 2009.

 MarketWatch
France Telecom will Anteile an Orange Austria verkaufen

France Telecom will Anteile an Orange Austria verkaufen

veröffentlicht am 17.01.2012 14:25 Uhr in New Media

Nur wenige Wochen nach dem Verkauf ihrer Schweizer Mobilfunktochter Orange an die britische Finanzgesellschaft Apax für 1,65 Milliarden Euro will France Telecom nun auch ihren 35-Prozent-Anteil an dem österreichischen Mobilfunkbetreiber Orange Austria loswerden. Laut Branchenberichten führt der französische Telekomkonzern derzeit entsprechende Verhandlungen mit einem Tochterunternehmen des Mischkonzerns Hutchison Whampoa aus Hongkong. Die restlichen 65 Prozent an dem Wiener Unternehmen hält die Beteiligungsgesellschaft Mid Europa Partners. Der Unternehmenswert von Orange Austria soll bei etwa 1,4 Milliarden Euro liegen. Orange Austria hat in dem Alpenland einen Marktanteil von rund 20 Prozent.

 Total Telecom
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Zahl chinesischer Web-Nutzer überspringt 500-Millionen-Marke

Zahl chinesischer Web-Nutzer überspringt 500-Millionen-Marke

veröffentlicht am 17.01.2012 11:03 Uhr in New Media

Die Zahl der Web-Nutzer in China hat im vergangenen Jahr die 500-Millionen-Marke übersprungen. Das von der Regierung kontrollierte China Internet Network Information Center teilte jetzt mit, dass die Zahl der Internet-User im Dezember 2011 auf 513 Millionen gestiegen sei – das sind zwölf Prozent mehr als im Dezember 2010. Geradezu explodiert ist die Zahl der chinesischen Nutzer sozialer Networks: Sie vervierfachte sich 2011 auf nun knapp unter 250 Millionen. Die Popularität und der Einfluss der Microblogs schafft der Staatsführung zunehmend Probleme. So waren es die Social Media, die im vergangenen Jahr über Behördenfehler bei der Aufarbeitung eines schweren High-Speed-Zugunglücks und über Proteste gegen ein Chemiewerk in Nordchina berichteten. Die Microblogs, in China „Weibo“ genannt, unterliefen damit erfolgreich die staatliche Nachrichtenlenkung und schufen eine neue Form öffentlicher Kommunikation.

 Los Angeles Times
Wikipedia droht mit 24-Stunden-Abschaltung

Wikipedia droht mit 24-Stunden-Abschaltung

veröffentlicht am 17.01.2012 09:25 Uhr in New Media

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales droht mit einer 24-stündigen Abschaltung der Online-Enzyklopädie an diesem Mittwoch aus Protest gegen den sogenannten Stop Online Piracy Act (SOPA), das geplante Anti-Internet-Piraterie-Gesetz in den USA. Die Ankündigung, die über eine Reihe von Twitter-Mitteilungen erfolgte, kam allerdings insofern überraschend, da der Entwurf in der vorliegenden Fassung wohl kaum verabschiedet werden dürfte. So hatte die Regierung von Präsident Barack Obama bereits angekündigt, dass es den Gesetzentwurf nicht unterstützen werde. Und auch die Republikanische Partei, die das Vorhaben bislang energisch vorangetrieben hatte, erklärte, zentrale Punkte des Gesetzentwurfes zurückziehen zu wollen. Laut Jimmy Wales ist von der Abschaltung nur die englischsprachige Wikipedia-Site betroffen, die deutsche Site werde einen entsprechenden Hinweis-Banner zeigen.

 Jimmy Wales (Twitter)
Russischer E-Mail-Service Mail.ru launcht Twitter-Klon

Russischer E-Mail-Service Mail.ru launcht Twitter-Klon

veröffentlicht am 17.01.2012 08:06 Uhr in New Media

Der russische E-Mail-Service Mail.ru hat diesen Montag die Beta-Version eines Twitter-Klons mit dem Namen Futubra (www.futubra.com) gelauncht. Damit will das Unternehmen offenbar an das Beispiel chinesischer Microblog-Sites anknüpfen, die sich auf dem heimischen Markt erfolgreich gegen Twitter durchsetzen konnten. Twitter hat in Russland derzeit rund zwei Millionen Nutzer. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen eine eigene russische Version des sozialen Netzwerks gestartet. Der Milliardär Alischer Usmanow, der an Mail.ru etwa ein Drittel der Anteile hält, ist zugleich Hauptaktionär der Investmentfirma Digital Sky Technologies (DST). Die ist ihrerseits wieder in bislang ungenannter Höhe an Twitter beteiligt.

 Paid Content
Murdoch attackiert via Twitter Google und Obama

Murdoch attackiert via Twitter Google und Obama

veröffentlicht am 16.01.2012 10:52 Uhr in New Media

Medienmogul Rupert Murdoch hat offenbar mit Twitter ein ideales Tool gefunden, um sich regelmäßig zu politischen und wirtschaftlichen Fragen zu Wort zu melden. So attackierte der News-Corp.-Chef am Wochenende über sein Twitter-Account die Opposition der Regierung von Präsident Barack Obama gegen zwei Anti-Piraterie-Gesetzesentwürfe, die von den Hollywood-Studios vorgeschlagen werden. „Obama macht also gemeinsame Sache mit den Zahlmeistern von Silicon Valley, die alle Software-Produzenten durch Piraterie bedrohen; gewöhnlicher Diebstahl“, schreibt Murdoch. In einem weiteren Tweet greift er Google direkt an: „Google ist der Anführer der Piraten. Es streamt Filme kostenlos, verkauft im Umfeld Werbung. Kein Wunder, dass sie Millionen für Lobbying ausgeben.“ Murdochs Twitter-Account, den er erst seit dem 31. Dezember betreibt, verzeichnet bereits über 140.000 Follower.

 Los Angeles Times
Alias-Schreiber hinterlassen bessere Kommentare

Alias-Schreiber hinterlassen bessere Kommentare

veröffentlicht am 13.01.2012 14:00 Uhr in New Media

Das Meinungsportal Disqu's hat die Kommentare seiner mehr als 60 Millionen Nutzer analysiert. Das Ergebnis nach der Auswertung von rund einer halben Milliarde Postings zeigt: Wer unter einem Pseudonym schreibt, verfasst bessere Kommentare als die, die sich anonym einloggen oder sich über Facebook anmelden. Die Qualität wurde anhand von Kriterien wie Likes, Markierungen als Spam, Löschungen und Antworten bewertet. Darüber hinaus zeigt sich: Wer als Alias schreibt, tut dies 4,7 Mal öfter als Kommentatoren, die über Facebook angemeldet sind, und 6,5 Mal öfter als anonyme Autoren.

 Mashable
PC-Verkäufe in den USA zum ersten Mal gesunken © Viktor Gmyria - Fotolia

PC-Verkäufe in den USA zum ersten Mal gesunken

veröffentlicht am 12.01.2012 10:52 Uhr in New Media

In den USA ist eine neue Ära angebrochen: Erstmals seit zehn Jahren sanken 2011 die Verkäufe von PCs gegenüber dem Vorjahr, meldet das Marktforschungsinstitut IDC. Schuld ist nicht nur die schlechte wirtschaftliche Lage der USA, sondern auch der steigende Absatz von Smartphones und Tablets. Insgesamt wurden im Jahr 2011 in den USA 71,3 Millionen PCs verkauft - 4,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Das ist nach Auskunft der Auguren der schlechteste Wert seit dem Jahr 2001. Weltweit sieht die Lage für die PC-Hersteller noch nicht ganz so tragisch aus. Hier sank die Zahl der verkauften Geräte im letzten Quartal 2011 um 1,4 Prozent - von 92,9 auf 92,7 Millionen Stück.

 Businessweek
Home Entertainment verzeichnet weiterhin Umsatzrückgänge

Home Entertainment verzeichnet weiterhin Umsatzrückgänge

veröffentlicht am 11.01.2012 14:43 Uhr in New Media

Der Rückgang bei den Umsatzerlösen in der amerikanischen Home-Entertainment-Branche setzte sich auch im vergangenen Jahr fort – es ist bereits das siebte Jahr in Folge. 2011 betrug der Rückgang allerdings nur zwei Prozent, nicht zuletzt aufgrund guter Verkäufe von Blu-Ray-Discs und zunehmender Downloads aus dem Internet. Der DVD-Verkauf ging dagegen um zwölf Prozent zurück – ein Riesenproblem für die Hollywood-Studios, die im vergangenen Jahrzehnt vor allem über DVD-Verkäufe hohe Gewinne einfahren konnten. Laut der Digital Entertainment Group fiel der Gesamtumsatz im Bereich Home Entertainment auf 18 Milliarden Dollar. Im Spitzenjahr 2004 lag der Umsatz noch bei 21,8 Milliarden. Große Hoffnungen setzt die Branche jetzt auf das neue Cloud-basierte Rechtesystem UltraViolet, das es Nutzern ermöglicht, einmal gekaufte Filme in einer Cloud-Library zu speichern und von jedem beliebigen Gerät aus abzurufen.

 Los Angeles Times
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