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Britischer Regionalverlag Northcliffe verliert weiter Umsatz

Britischer Regionalverlag Northcliffe verliert weiter Umsatz

veröffentlicht am 08.02.2012 14:25 Uhr in Print

Schwierige Zeiten für die britische Regionalpresse: Der Verlag Northcliffe Media, der zum Konzern Daily Mail & General Trust gehört und Dutzende Regionalzeitungen in Großbritannien, Irland und Osteuropa herausgibt, meldet für das vierte Quartal 2011 einen Umsatzrückgang um neun Prozent. Dabei sanken die Anzeigenerlöse um zehn Prozent, die Vertriebserlöse gingen um sieben Prozent zurück. Wie der Verlag weiter mitteilt, wurden im vierten Quartal weitere 80 Arbeitsplätze abgebaut, die Mitarbeiterzahl liegt damit jetzt bei 2450. Im Oktober 2010 waren es noch 3130. Der Rückgang bei den Anzeigenerlösen setzt sich offenbar unvermindert fort. Im Januar verzeichnete der Verlag erneut ein Minus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Northcliffe gibt in Großbritannien Regionaltitel wie die Nottingham Evening Post, die Bath Times und den Herald in Plymouth heraus.

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Kioskauflage der People-Titel in den USA im freien Fall

Kioskauflage der People-Titel in den USA im freien Fall

veröffentlicht am 06.02.2012 12:14 Uhr in Print

Die Auflage der amerikanischen People-Magazine ist weiterhin im freien Fall: Nach vorläufigen Zahlen des Audit Bureau of Circulations fiel der Kioskverkauf des Marktführers People im zweiten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,4 Prozent auf 1,1 Millionen Exemplare. Der Titel, der zum Verlag Time Inc. gehört, hatte bereits im ersten Halbjahr 2011 ein Minus von 10,5 Prozent verzeichnet. Die Gesamtauflage dürfte allerdings halbwegs konstant bei 3,6 Millionen Exemplare bleiben, da People die Zahl der Abos um 4,3 Prozent steigern konnte. Der Einzelverkauf von InTouch und Life & Style von Bauer Media ging um 8,5 beziehungsweise 7,5 Prozent zurück. Die Magazine von American Media Inc., darunter der Titel Star, haben am Kiosk rund 16 Prozent verloren. Der Verlag prognostiziert, dass das Gesamtsegment im zweiten Halbjahr 2011 rund neun Prozent an Auflage verloren hat. Laut American-Media-Chef David Leckey handelte es sich „um die härtesten sechs Monate“, an die er sich erinnern könne.

 Adweek
Women’s Health wird auch in Großbritannien gelauncht

Women’s Health wird auch in Großbritannien gelauncht

veröffentlicht am 06.02.2012 09:43 Uhr in Print

Der amerikanische Verlag Hearst-Rodale will in dieser Woche auch in Großbritannien mit seiner Frauenzeitschrift Women’s Health an den Kiosk gehen. Das vierteljährlich erscheinende Magazin wird am 8. Februar gelauncht und 3,60 Pfund kosten. Der Männertitel Men’s Health, ebenfalls von Hearst, hat in Großbritannien eine verkaufte Auflage von rund 218.000 Exemplare. Women’s Health wird allerdings nur mit einer gedruckten Auflage von 85.000 in den Markt gehen. Women’s Health erscheint derzeit in 13 Ländern, außer in den USA unter anderem auch in Deutschland, Argentinien, Brasilien, der Türkei und Südafrika.

 Press Gazette
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New York Times Company schreibt 2011 Verlust

New York Times Company schreibt 2011 Verlust

veröffentlicht am 03.02.2012 14:00 Uhr in Print

Aller steigenden Aboeinnahmen und digitalen Werbeumsätze zum Trotz sank der Nettogewinn der New York Times Company im vierten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,2 Prozent auf 58,9 Millionen US-Dollar. Die Umsätze gingen im gleichen Zeitraum um 2,8 Prozent auf 643 Millionen US-Dollar zurück. Schuld am Minus ist ein Rückgang bei den gedruckten Anzeigen von 7,1 Prozent. Auf das Gesamtjahr 2011 gerechnet meldet der US-Verlag sogar einen Nettoverlust von 39,7 Millionen US-Dollar, während man im Vorjahr noch einen Nettogewinn von 107,7 Millionen US-Dollar schrieb.

 NYTimes.com
Thomson-Reuters-Redakteure treten in Streit

Thomson-Reuters-Redakteure treten in Streit

veröffentlicht am 03.02.2012 12:49 Uhr in Print

Zum ersten Mal seit 25 Jahren wollen die Redakteure der Nachrichtenagentur Thomson Reuters in einen zweitägigen Streik treten. Damit protestieren sie gegen die jahrelange schlechte Bezahlung durch das Unternehmen. Auch die aktuell angebotene Gehaltserhöhung liege mit 1,75 Prozent unter der jährlichen Inflationsrate. Diejenigen Angestellten, die Familie haben und sich daher kein Appartement in London leisten können, seien gezwungen, mit den teuersten Eisenbahnlinien Europas in die Hauptstadt zu pendeln, heißt es unter anderem. Die Geschäftsleitung habe bis eine Minute nach Mitternacht des 9. Februar noch Zeit, sich zu neuerlichen Gehaltsverhandlungen an den runden Tisch zu setzen.

 Pressgazette.co.uk
Easy Living setzt auf völlig neues Web-Design

Easy Living setzt auf völlig neues Web-Design

veröffentlicht am 02.02.2012 10:45 Uhr in Print

Der Zeitschriftenverlag Condé Nast hat die Website seines britischen Lifestyle-Magazins Easy Living für die Nutzung auf unterschiedlichen Endgeräten optimiert und bricht damit die typische Website-Gestaltung mit rechter Anzeigenspalte und Content links auf. Die neue Seite besteht aus einer Reihe von Kacheln, die per Mausklick die entsprechende Geschichte dahinter erzählen. Durch das gitterartige Layout kann die Seite einfach für den entsprechenden Bildschirm optimiert werden, glauben die Macher. Bei einem großen Format passen vier Kacheln nebeneinander, bei einem iPhone werden sie einfach untereinander dargestellt.

 nma.co.uk
Trinity Mirror kürzt Redakteursstellen

Trinity Mirror kürzt Redakteursstellen

veröffentlicht am 02.02.2012 08:30 Uhr in Print

Jeder fünfte Redakteur des britischen Zeitungsverlegers Trinity Mirror muss ab sofort um seinen Job fürchten. Das Unternehmen, das hinter den Boulevardblättern Daily Mirror, Sunday Mirror und The People steht, kündigte an, 75 der rund 400 Redakteursstellen streichen zu wollen, um sich den wirtschaftlichen Herausforderungen in der Branche zu stellen. Die Aussichten für das Haus sind eher mau: Im November meldete Trinity Mirror einen Rückgang des Anzeigenumsatzes für seine nationalen und 160 regionalen Titeln, profitierte indes von einem Zuwachs bei den Sonntagsauflagen, nachdem das Konkurrenzblatt News of the World eingestellt wurde.

 Reuters
Der Guardian schließt Errichtung einer Paywall aus

Der Guardian schließt Errichtung einer Paywall aus

veröffentlicht am 01.02.2012 14:14 Uhr in Print

Andrew Miller, CEO der britischen Guardian Media Group, hat ausgeschlossen, dass der Verlag für seine Website eine Paywall einrichten wird. Derzeit versucht der Verlag, die jährlich anfallenden Verluste in Höhe von rund 40 Millionen Pfund (48 Millionen Euro) durch Umstrukturierungs- und Einsparungsmaßnahmen abzubauen. Die Guardian-Gruppe, zu der neben der Tageszeitung The Guardian auch der Sonntagstitel The Observer gehört, hat in den vergangen Wochen den Umfang ihres Print-Angebots teilweise zurückgefahren und seit 2009 mehr als 250 Arbeitsplätze abgebaut. Die Website Guardian.co.uk gehört dagegen zu den erfolgreichsten englischen Sites überhaupt. Im November verzeichnete sie fast 64 Millionen Nutzer, die Zahl der täglichen User lag bei 3,7 Millionen. Mit der Errichtung einer Paywall, so Miller, würde sich der Verlag selbst von künftigen Digital-Erlösen ausschließen.

 Brand Republic
„Sun on Sunday“ vorerst auf Eis gelegt

„Sun on Sunday“ vorerst auf Eis gelegt

veröffentlicht am 01.02.2012 09:34 Uhr in Print

Der britische Zeitungsverlag News International von Rupert Murdoch hat die Pläne für einen Nachfolgetitel für das im vergangenen Jahr eingestellte Sonntagsblatt News of the World vorübergehend wieder auf Eis gelegt. Die Vorbereitungen für das neue Blatt, das intern als „Project X“ und in Medienkreisen als „Sun on Sunday“ gehandelt wird, sollen schon weit fortgeschritten sein. In der Branche wurde über einen Launch am 29. April spekuliert. Wie die Financial Times berichtet, soll das Projekt aber nach der am vergangenen Wochenende erfolgten Verhaftung von vier leitenden Journalisten des Boulevardblatts The Sun, das ebenfalls von News International herausgegeben wird, zurückgestellt worden sein. Den vier Journalisten wird vorgeworfen, Angehörige der Polizei bestochen zu haben, um an interne Polizeiinformationen zu gelangen. Auch ein Polizeibeamter ist in diesem Zusammenhang festgenommen worden.

 Financial Times
US-Zeitungsverlag Gannett meldet deutlichen Gewinnrückgang

US-Zeitungsverlag Gannett meldet deutlichen Gewinnrückgang

veröffentlicht am 31.01.2012 10:52 Uhr in Print

Der größte Tageszeitungsverlag der USA, die Gannett Corporation, die u.a. USA Today herausgibt, meldet für das vierte Quartal 2011 einen Gewinnrückgang um 33 Prozent auf 117 Millionen Dollar. Laut dem Unternehmen ist dieser Rückgang vor allem auf hohe Kosten für Umstrukturierungen im Personalbereich zurückzuführen. Der Umsatz im vierten Quartal fiel um fünf Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Dollar. Während die Umsätze im Printbereich um fünf und im TV-Bereich um 14 Prozent zurückgingen, stiegen sie beim Digitalgeschäft um neun Prozent auf jetzt 181,5 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr 2011 meldet Gannett einen Gewinn in Höhe von 459 Millionen Dollar, das sind 22 Prozent weniger als im Jahr 2010, bei einem Umsatz von 5,2 Milliarden Dollar (-4 Prozent).

 Washington Post
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