Financial Times macht Web-Videos kostenpflichtig
veröffentlicht am 09.03.2010 15:38 Uhr in PrintIn den kommenden Monaten werden die Videos auf der Website der Financial Times hinter einer Paywall verschwinden. Der Übergang vom kostenfreien Angebot zum Paid-Content-System soll schrittweise erfolgen, wie ein Verlags-Manager erklärte. Die rund 300 Videos, die die FT pro Monat ins Internet stellt, generieren rund eine Millionen Page Views. Die FT-Website hat inzwischen 126.000 Abonnenten.
PressGazette
Verlage wissen oft wenig über Profitabilität ihrer Websites
veröffentlicht am 09.03.2010 12:03 Uhr in PrintViele Publikumszeitschriften, die eine Website betreiben, wissen nicht, ob ihr Online-Ableger profitabel ist oder nicht. Dies geht aus der Studie „Magazines and their Websites“ hervor, die das Marktforschungsunternehmen Abt SRBI im Auftrag der Columbia Journalism Review durchführte. Der Untersuchung zufolge arbeiten 31 Prozent der Websites nicht profitabel, 17 Prozent der Verlage berechnen die Kosten nicht separat vom Print-Heft und 20 Prozent wissen es schlichtweg nicht. Erstaunlich: 65 Prozent der Websites, die einen Gewinn erwirtschaften, bieten ihre kompletten Inhalte kostenlos an. Zu den Studienergebnissen von
Abt SRBI
New York Times bietet Book Review separat für E-Reader an
veröffentlicht am 09.03.2010 11:07 Uhr in PrintAuf der Suche nach neuen Erlösquellen wird die New York Times in ihre wertvollsten Teile zerlegt und die Einzelteile dann über verschiedene Plattformen vertrieben. So soll jetzt separat die New York Times Book Review für verschiedene E-Reader angeboten werden. Bereits in den nächsten Wochen ist die Book Review für Sonys Digital Reader erhältlich, Versionen für Amazons Kindle und den Nook von Barnes & Noble sollen folgen.
Paid Content
Los Angeles Times verkauft ihre Titelseite
veröffentlicht am 08.03.2010 08:42 Uhr in PrintAm vergangenen Freitag erschien die Los Angeles Times mit einer ganzseitigen Anzeige auf dem Titel. Unter dem realen Zeitungskopf dominierte Johnny Depp als Mad Hatter aus dem Disney-Film „Alice in Wonderland“ die Titelseite, die verbliebene freie Fläche an den Seiten wurde mit Zeitungsartikeln der vergangenen Tage ausgefüllt. Offenbar hatte sich die Chefredaktion heftig gegen die Anzeige gewehrt. Ein Sprecher des Verlags erklärte, dass mit dieser Werbeform lediglich ein Konzept aufgegriffen wurde, das man normalerweise mit den neuen Medien in Verbindung bringe. Die Anzeige soll dem Verlag mehrere Hunderttausend Dollar eingebracht haben.
New York Times
Hundert potenzielle Käufer für Reader’s Digest UK
veröffentlicht am 08.03.2010 07:34 Uhr in PrintGroßes Interesse am britischen Verlag von Reader’s Digest: Fast 100 potenzielle Käufer sollen sich mittlerweile beim Insolvenzverwalter des Traditionsblatts gemeldet haben. Noch bis Mitte dieser Woche können Angebote abgegeben werden. Der Insolvenzverwalter erklärte, dass die April- und Juni-Ausgaben wie geplant erscheinen werden. Die britische Tochter des US-Magazins hatte wegen eines 140-Millionen-Euro-Defizits in ihrer Pensionskasse im Februar Insolvenz angemeldet.
The Times
Die Times führt offenbar im Mai Paid-Content-System ein
veröffentlicht am 04.03.2010 15:26 Uhr in PrintOffenbar bereits im Mai will die britische Times ein Paid-Content-System für ihr Online-Angebot einführen. Dies wäre sehr viel früher als von Beobachtern erwartet. Wie der Guardian berichtet, hat die Times, die zu Rupert Murdochs News Corp. gehört, inzwischen Media-Agenturen informiert, dass sie ab Mai die Nutzerzahlen für die Site nicht mehr garantieren könne.
Guardian
Wired-Chef sieht in Tablets die Zukunft der Zeitschriften
veröffentlicht am 03.03.2010 16:23 Uhr in PrintDie Zukunft der Print-Magazine liegt in den Täfelchen. Diese Ansicht vertrat Wired-Chefredakteur Chris Anderson auf einer Konferenz der American Association of Advertising Agencies (AAAA). Es sei allerdings notwendig, neuartige Versionen der Printtitel für das iPad beziehungsweise für andere Tablets zu kreieren. Online-Versionen von Zeitschriften ließen oft die Kohärenz der Print-Ausgaben vermissen. Tablets andererseits böten neue Funktionen wie etwa 360-Grad-Ansichten oder das Übereinanderschichten von Seiten. Dies sei fesselnder als das Internet. In den nächsten Jahren, so prophezeit Anderson, würden Tablets millionenfach gekauft. Wired will seine iPad-Version im Mai starten.
AdWeek
Rupert Murdochs heilige Missionen
veröffentlicht am 02.03.2010 10:24 Uhr in PrintAm 11. März wird Medienmogul Rupert Murdoch 79 Jahre alt. Aus diesem Anlass zeichnet das New York Magazin ein umfangreiches, brillantes Porträt, das vor allem die drei großen Obsessionen des Konzernpatriarchen herausarbeitet: Sein Kampf gegen die New York Times, gegen Google und gegen alle Bestrebungen seiner Kinder, vorzeitig die Macht in seinem Imperium zu übernehmen. Besonders lesenswert: Wie Murdoch alles daransetzt, mit Hilfe des Wall Street Journals die New York Times in die Knie zu zwingen
New York Magazine
Condé Nast testet iPad-Versionen seiner Titel
veröffentlicht am 02.03.2010 08:52 Uhr in PrintDie Pläne des Verlags Condé Nast, seine Magazine auf Apples iPad zu bringen, werden konkreter. Die ersten Titel fürs iPad werden demnach GQ, Wired, Vanity Fair, The New Yorker und Glamour sein. GQ will bereits mit der April-Ausgabe eine Tablet-Version anbieten, Vanity Fair und Wired werden mit ihren Juni-Ausgaben folgen. Das iPad soll Ende März in den USA auf den Markt kommen. Condé Nast will dabei, so berichtet die New York Times, verschiedene Preismodelle, Werbeformen und Varianten der Heft-Digitalisierung testen.
New York Times
© Hasan Anac/pixelio
New York Times bringt ihre News auf öffentliche Bildschirme
veröffentlicht am 02.03.2010 07:34 Uhr in PrintDie New York Times bringt jetzt ihre Nachrichten auf insgesamt 850 öffentliche Bildschirme in Cafés, Restaurants und Flughafen-Kioske. Die Bildschirme werden von RMG Networks betrieben und befinden sich in den Geschäftsvierteln von New York, Los Angeles, Chicago, San Francisco und Boston. Die Nachrichten stammen von der Website der New York Times, zwischen den einzelnen Beiträgen wird Werbung geschaltet. Weitere 850 Bildschirme sollen in den nächsten Monaten hinzukommen.
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