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US-Magazin The New Republic steht zum Verkauf

US-Magazin The New Republic steht zum Verkauf

veröffentlicht am 11.01.2012 12:14 Uhr in Print

Das amerikanische Politik- und Kulturmagazin The New Republic steht zum Verkauf. Wie die New York Times meldet, wurde das Finanzunternehmen Blackstone Group damit beauftragt, nach einem Käufer oder neuen Investoren zu suchen. Das Traditionsmagazin, das 1914 gegründet wurde und für das Autoren wie George Orwell oder Philip Roth geschrieben haben, hat bereits seit Längerem finanzielle Probleme, die verkaufte Auflage liegt nur noch bei knapp über 50.000 Exemplaren. Dennoch hat das Blatt großen Einfluss auf die politische Diskussion in den USA. Gespräche soll es bereits mit einem halben Dutzend Interessenten gegeben haben, darunter mit Jared Kushner, dem Eigentümer des New York Observer, sowie mit Thomson Reuters, Yahoo, der Washington Post, der Huffington Post und der Atlantic Media Company.

 The New York Times
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US-Zeitschriften verzeichnen Anzeigenverluste

US-Zeitschriften verzeichnen Anzeigenverluste

veröffentlicht am 11.01.2012 09:43 Uhr in Print

Starke Rückgänge in der zweiten Jahreshälfte haben den amerikanischen Zeitschriftenverlagen 2011 insgesamt das Anzeigengeschäft vermasselt. So ist im Gesamtjahr die Zahl der Zeitschriftenanzeigen um 3,1 Prozent gesunken. Dies teilte jetzt das Publishers Information Bureau mit. Allein im vierten Quartal lag das Minus bei acht Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres, im dritten Quartal bereits bei 5,6 Prozent. Diese Rückgänge überstiegen die leichten Zuwächse aus den ersten beiden Quartalen des Jahres. Vor allem die Bereiche Nahrung, Wohnungseinrichtung, Transport und Tourismus hielten sich in der zweiten Jahreshälfte mit Anzeigenschaltungen zurück.

 The New York Times
Slowenische Verlage errichten gemeinsame Paywall

Slowenische Verlage errichten gemeinsame Paywall

veröffentlicht am 11.01.2012 08:07 Uhr in Print

Nachdem zahlreiche Verlage in der Slowakei vergangenes Jahr eine gemeinsame Paywall für ihre Internet-Angebote gelauncht haben, folgen am 16. Januar mehrere Verlage in Slowenien. Mit dabei sind die Websites von acht Tageszeitungen, darunter die Titel Delo, Dnevnik und Vecer, die der beiden Zeitschriften Auto Bild und Racunalniške Novice sowie die Site der Wochenzeitung Dolenjski List. Wie in der Slowakei agiert auch in Slowenien das Unternehmen Piano Media als technischer Dienstleister, der die Zahlschranke errichtet und verwaltet. Das Login für sämtliche Internet-Angebote kostet 1,99 Euro pro Woche, 4,89 Euro pro Monat oder 48,90 Euro pro Jahr. Die beteiligten Verlage erhalten Gebührenanteile – abhängig von der Verweildauer der Nutzer auf ihren Sites. Allerdings werden die einzelnen Websites nicht komplett hinter der Paywall verschwinden, sondern lediglich exklusiver Content, insgesamt etwa zehn Prozent des Gesamtangebots der jeweiligen Site. Bis Ende dieses Jahres will Piano Media das Paywall-System in drei weiteren europäischen Ländern an den Start bringen.

 Piano Media
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Mecom will sich jetzt auch aus Polen zurückziehen

Mecom will sich jetzt auch aus Polen zurückziehen

veröffentlicht am 10.01.2012 08:14 Uhr in Print

Nachdem der paneuropäische Verlag Mecom Group erst im Dezember das Norwegen-Geschäft mit 36 Lokalzeitungen für 222 Millionen Euro an die Mediengruppe A-pressen verkauft hat, plant das Unternehmen offenbar, sich auch aus dem polnischen Markt zurückzuziehen. Wie die Financial Times berichtet, will sich das Unternehmen künftig auf den holländischen Markt konzentrieren. In Polen gibt Mecom lediglich die Regionalzeitung Rzeczpospolita heraus, so dass keine allzu hohen Verkaufserlöse zu erwarten sind. Bei einem Verkauf wäre das Unternehmen mit Hauptsitz in London nur noch in Dänemark und Holland operativ tätig. Zur Mecom-Gruppe gehörten zwischen Oktober 2005 und Januar 2009 unter anderem auch der Berliner Verlag und die Hamburger Morgenpost.

 Financial Times
US-Publisher launchen Lizenz-Organisation NewsRight

US-Publisher launchen Lizenz-Organisation NewsRight

veröffentlicht am 09.01.2012 12:34 Uhr in Print

In den USA wurde jetzt nach längerer Vorbereitungszeit die Digitalrechte-Organisation NewsRight offiziell gelauncht. In der unabhängigen Organisation sind bislang 29 führende amerikanische Publisher vertreten, um die Digitalrechte an ihren Inhalten zu sichern und Nutzungsrechte an Dritte zu vergeben. Mit dabei sind u.a. die New York Times, Associated Press, Hearst Newspapers und die Washington Post. Die neue Organisation repräsentiert bereits 800 Websites mit insgesamt fast 170 Millionen Nutzern. Sie will es ihren Mitgliedern erleichtern, die Rechte an Online-Inhalten zu kontrollieren und Lizenzen an Dritte zu vergeben. Für Dritte wird es zugleich einfacher, Inhalterechte zu erwerben, da sie künftig nicht mehr mit jedem Publisher einzeln über Lizenzen verhandeln müssen. President und CEO der Organisation ist der frühere Manager von ABC News, David Westin.

 Newsright
Keine Regelverletzung bei europäischen WSJ-Auflagen

Keine Regelverletzung bei europäischen WSJ-Auflagen

veröffentlicht am 05.01.2012 11:15 Uhr in Print

Im Oktober berichtete die britische Tageszeitung Guardian, dass das Wall Street Journal Europe (WSJ Europe) seine eigenen Auflagenzahlen manipuliere. Das englische Audit Bureau of Circulation spricht das Blatt nun von jeglicher Regelverletzung frei. "Die Bezahlungsarrangements, die den Verträgen zugrunde liegen, sind komplex und zum Teil umständlich, aber das ABC hat keinen klaren Anhaltspunkt dafür gefunden, dass die Auflagenmeldungen dafür nicht den Meldevorschriften für internationale Publikationen genügen", heißt es etwas vage zur Erklärung. Das Wall Street Journal Europe zeigte sich von der Erklärung erleichtert, versprach jedoch, in der Zukunft derartige Methoden zu unterlassen. WSJ-Europe-Publisher Andrew Langhoff war bereits im Oktober nach einer internen Analyse der Angelegenheit zurückgetreten.

 The Wire
Meredith kauft Family Fun von Disney

Meredith kauft Family Fun von Disney

veröffentlicht am 05.01.2012 09:45 Uhr in Print

Der US-Zeitschriftenverlag Meredith verstärkt sein Portfolio an Familien-Zeitschriften mit dem Disney-Titel Family Fun. Zum bisherigen Meredith-Portfolio in diesem Bereich zählen Parents, American Baby und Every Day with Rachel Ray. Family Fun wurde 1991 ins Leben gerufen und hat eine monatliche Auflage von rund sechs Millionen. Zielgruppe sind Mütter mit Kindern im Alter zwischen drei und 12 Jahren. Thematische Schwerpunkte sind Familienaktivitäten wie Kochen, Handarbeiten und Reisen.

 Wall Street Journal
Volumen der M&A-Deals legt um neun Prozent zu

Volumen der M&A-Deals legt um neun Prozent zu

veröffentlicht am 04.01.2012 14:14 Uhr in Print

Die Zahl der Übernahmen und Fusionen in der Medienbranche ist im vergangenen Jahr nur leicht gestiegen, das Gesamtvolumen der Deals nahm aber mit neun Prozent deutlich zu. Wie die Investmentbank und Beratungsfirma The Jordan, Edmiston Group mitteilt, stieg die Zahl der Mergers & Acquisitions von 881 im Jahr 2010 auf 896 – eine Zunahme um lediglich 1,7 Prozent. Das Gesamtvolumen der Deals lag bei 47 Milliarden Dollar, 2010 waren es 43 Milliarden. Trotz der Steigerung ist diese Summe gering verglichen mit dem M&A-Spitzenwert im Jahr 2007: Hier hatten 872 Deals ein Volumen von 104 Milliarden Dollar. Die meisten Aktivitäten gab es 2011 im Online-Bereich mit 291 Deals im Gesamtwert von 15 Milliarden Dollar, darunter die Übernahme von GSI Commerce durch eBay für 2,4 Milliarden Dollar. Vermehrte Aktivitäten verzeichnete auch der Bereich Publikumszeitschriften mit 32 Deals, darunter die Übernahme der internationalen Titel von Lagardère durch die Hearst Corporation für 651 Millionen Dollar.

 Media Post News
New York Times erhöht Copypreis um 25 Prozent

New York Times erhöht Copypreis um 25 Prozent

veröffentlicht am 04.01.2012 10:43 Uhr in Print

Die New York Times hat für ihre Wochentagsausgabe (montags bis samstags) den Copypreis im Einzelverkauf von 2.00 auf 2.50 Dollar angehoben – eine Preiserhöhung um beachtliche 25 Prozent. Entsprechende Reaktionen im Web ließen nicht lange auf sich warten: Star-Blogger Jeff Jarvis erklärte, die New York Times hätte angesichts der starken Konkurrenz durch das Internet eher den Preis senken müssen, wolle aber an einem „ökonomischen Auslaufmodell“ festhalten.

 BuzzMachine
Hearst peilt eine Million zahlende Digitalleser pro Monat an

Hearst peilt eine Million zahlende Digitalleser pro Monat an

veröffentlicht am 04.01.2012 08:07 Uhr in Print

Der amerikanische Medienkonzern Hearst erlebte in den vergangenen 18 Monaten ein enormes Wachstum und geht mit breiter Brust ins Jahr 2012. Das neue Selbstbewusstsein zeigt sich auch in einem umfangreichen Brief von David Carey, President von Hearst Magazines, an seine Mitarbeiter. Der Brief ist auf der Website des Branchendienstes Paid Content im vollen Umfang dokumentiert. Danach peilt der Konzern unter anderem pro Monat mehr als eine Million zahlende Nutzer von Digitalausgaben der Verlagsmagazine an – derzeit sind es rund 400.000. Hearst hatte im vergangenen Jahr über 100 Zeitschriften des französischen Konzerns Lagardère übernommen und gibt zahlreiche Tages- und Wochenzeitungen sowie international mehr als 300 Zeitschriften heraus, darunter Harper’s Bazaar, Cosmopolitan, Elle und Esquire. Hearst ist inzwischen zum ernsthaften Konkurrenten von Times Inc. und Condé Nast avanciert.

 Paid Content
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