"Bild" ehrt Dieter Zetsche mit Osgar
veröffentlicht am 17.04.2007 18:30 Uhr in PrintDaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche gehört zu den diesjährigen Preisträgern des Medienpreises "Osgar" der Bild-Zeitung. Der Vorstandsvorsitzende wird in der Kategorie "Wirtschaft" geehrt, teilte das Blatt aus dem Verlag Axel Springer am Dienstag mit. Die Auszeichnung wird am 12. Mai 2007 in Leipzig vergeben. Die Zeitung würdigt damit das "verantwortungsvolle unternehmerische Wirken" Zetsches in den neuen Bundesländern, wo DaimlerChrysler rund 11.000 Menschen beschäftigt. Frühere Preisträger in der Kategorie waren unter anderen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel.
SWMH unterliegt in erster Instanz den anderen SV-Gesellschaftern
veröffentlicht am 17.04.2007 18:30 Uhr in Print
Die Auseinandersetzung um den geplanten Verkauf des Süddeutschen Verlags mit seinem Flaggschiff Süddeutsche Zeitung ist zu einem Fall für die Justiz geworden. Am Dienstag wies das Landgericht München I, laut der Nachrichtenagentur "dpa", einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung zurück, mit der die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) als einer der Gesellschafter eine Bewertung des Verlags verhindern wollte. Durch das Gutachten wollen verkaufswillige Anteilseigner den Wert des Verlags ermitteln, den sie bei gut einer Milliarde Euro sehen. Die SWMH, die nach eigenen Angaben an der Mehrheit interessiert ist, geht hingegen von einer geringeren Summe aus. Nach Ansicht der Richter, sei so ein Gutachten beim beabsichtigen Verkauf eines Unternehmens durchaus üblich, hieß es in der Verhandlung. Die SWMH hält das Gutachten nicht für zulässig, da es nicht für einen konkreten Kaufinteressenten erstellt werde, sondern möglicherweise einer größeren Gruppe zugänglich gemacht werde. Dadurch könnten aus Sicht des Gesellschafters auch Betriebsgeheimnisse publik gemacht werden. Die SWMH prüft nun den Gang zum Oberlandesgericht (OLG) als nächster Instanz.
Über die Verkaufsabsichten mehrerer Gesellschafter des Süddeutschen Verlags, zu dem auch der "Kontakter" und "Werben & Verkaufen" gehören, wird bereits seit mehreren Monaten spekuliert. Zuletzt bekundete das Kölner Verlagshaus DuMont Schauberg (Frankfurter Rundschau) Interesse an dem Süddeutsche Verlag.
Derzeit ist der Verlag im Besitz von fünf Familien sowie der SWMH, die 18,75 Prozent an dem Verlag hält. Die Holding, zu der unter anderem die Stuttgarter Zeitung sowie zahlreiche andere Beteiligungen im Medienbereich gehören, war im Jahr 2002 in einer schweren Krise beim Süddeutschen Verlag eingestiegen. Die Gesellschafter hatten sich damals verpflichtet, ihre Anteile mindestens fünf Jahre zu halten und der SWMH danach ein Vorkaufsrecht zu gewähren. Inzwischen wollen nach Angaben des Richters Volker Hecker vier der fünf Gesellschafterfamilien ihren Anteil verkaufen. Die SWMH soll den Gesellschaftern für ihre Anteile 7,5 Millionen Euro je Prozentpunkt geboten haben. Dieser Preis ist aus Sicht der verkaufswilligen Besitzer aber nicht ausreichend. Die Familie Dürrmeier, die rund acht Prozent hält, will daher eine Betriebsprüfung in Auftrag geben, um den genauen Wert des Unternehmens zu ermitteln.
Alexander von Oheimb ist neuer AD-Anzeigenleiter
veröffentlicht am 17.04.2007 18:30 Uhr in PrintAlexander von Oheimb ist neuer Anzeigenleiter der Condé Nast-Zeitschrift AD Architectural Digest. Der 34-Jährige kommt vom Berliner Juno-Kunstverlag (Monopol), wo er seit Oktober 2003 Verlagsleiter war. Seine berufliche Laufbahn startete er bei Holtzbrinck, unter anderem als Referent der Geschäftsführung im Zeit-Verlag, bevor er 2002 bei der Unternehmensberatung "Pickert-von Rönn und Partner" die Medienberatung verantwortete.
IVW: "InTouch" und "Neon" verzeichnen satte Zuwächse
veröffentlicht am 16.04.2007 18:30 Uhr in PrintDie Auflagenzahlen von Spiegel, Stern und Focus sind auch im ersten Quartal 2007 wieder leicht gesunken. Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen der IVW hervor. Demnach musste das Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" 0,5 Prozent an Auflage einbüßen und verkaufte von Januar bis März 1.050.397 Exemplare. Der "Stern" verkaufte durchschnittlich 1.009.437 Exemplare und verlor 0,9 Prozent. Der "Focus" büßte 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum ein und konnte nur noch 723.004 Exemplare absetzen. Auch Springers Auflagenriese Bild am Sonntag kommt mit einem Minus von 3,1 Prozent und 1.754.765 verkauften Exemplaren nicht an die Auflage des ersten Quartals 2006 heran. Kräftig zulegen konnten einmal mehr Gruner + Jahrs Magazin Neon (Plus 17,6 Prozent) und Bauers Klatschblatt-Neuling InTouch (Plus 16,8 Prozent). Somit liegt "InTouch" bei aktuell 257.169 Exemplaren, "Neon" bei 188.879. Auch die Wochenzeitung Die Zeit konnte an verkaufter Auflage um 1,2 Prozent auf 488.294 Exemplare hinzu gewinnen.Zu den größten Verlierern gehören die Jugend- und Computerzeitschriften mit einem Minus von 22,5 Prozent beziehungsweise von 18,6 Prozent. Im Segment Kino-, Video-, Audio- und Fotozeitschriften hat es Audio Video Foto Bild mit einem Minus von 29 Prozent auf 305.119 verkaufte Exemplare besonders heftig getroffen.Bei den Tageszeitungen musste Bild 2,8 Prozent einbüßen. Springer Boulevardblatt verkaufte im ersten Quartal demnach insgesamt 3.444.977 Exemplare. Die Welt (inklusive "Welt Kompakt") konnte ihre Auflage hingegen um 6,1 Prozent auf 267.032 Stück steigern.
Jonas Wolf wird Anzeigenverkaufsleiter bei G+J
veröffentlicht am 16.04.2007 18:30 Uhr in PrintJonas Wolf übernimmt Anfang Mai die neu geschaffene Position des Anzeigenverkaufsleiters von Gala, Frau im Spiegel und Healthy Living. Der 28-Jährige war bislang Assistent der Gesamtanzeigenleitung G+J Frauen/Familie/People und absolvierte zuvor ein Trainee-Programm bei Gruner + Jahr.
Gruner + Jahr und Ufa kooperieren bei ITTV
veröffentlicht am 16.04.2007 18:30 Uhr in PrintDie beiden Bertelsmann-Geschwister Gruner + Jahr und Ufa machen gemeinsame Sache beim Thema Bewegtbild. Die Produktionsgruppe produziert Internet-TV-Clips und DVDs für die G+J-Zeitschriften Essen & Trinken und Eltern. Für das gerade eröffente Web-Portal essen-und-trinken.de liefert die Ufa insgesamt 500 bewegte Rezept-Häppchen. Für eltern.de erstellt die Babelsberger TV-Produktion Einspieler mit Hilfestellungen, Tipps und Ratschlägen für Schwangere und junge Eltern. Eine dreiteilige DVD-Reihe zu den gleichen Themengebieten erscheint im Herbst 2007. Verlag und Produktions-Gruppe sprechen bereits seit rund einem Jahr in einer Arbeitsgruppe über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Die beiden Projekte mit einem Produktionsvolumen von mehr als 50 Stunden Programm sollen erst der Auftakt sein. Projekte mit anderen Verlagstiteln werden derzeit sondiert, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung beider Unternehmen.
"Welt" streicht die Medienseite
veröffentlicht am 16.04.2007 18:30 Uhr in PrintDie Welt stellt ihre Medienseite ein. Seit diesem Montag erscheint das Feuilleton-Buch der Tageszeitung aus dem Axel-Springer-Verlag ohne die tägliche Seite mit Berichten aus der Medienwirtschaft. Über Neuigkeiten aus Fernsehbranche und Verlagen schreiben die "Welt"-Journalisten künftig im Wirtschaftsteil sowie auf den Politik- und Kulturseiten des Blatts. Befürchtungen, dass damit das Thema im Kurs sinken könnte, widerspricht Verlagssprecher Dirk Meyer-Bosse: "Medienthemen werden in der Welt weiterhin großes Gewicht haben und zukünftig noch stärker in den entsprechenden Ressorts stattfinden." Getreu der "Online-First"-Devise von Vorstandschef Mathias Döpfner werde die Medienberichterstattung überdies im Internet verstärkt. Mehr hierzu lesen Sie in der aktuelle Kontakter-Ausgabe (EVT: 16. April)
B.Z-Chef Mayer arbeitet an einer Sonntagszeitung
veröffentlicht am 16.04.2007 18:30 Uhr in PrintB.Z.-Chefredakteur Walter Mayer arbeitet derzeit an einem ambitionierten Entwicklungsprojekt: Nach Informationen des Kontakters entsteht derzeit in den Redaktionsräumen von Springers Berliner Boulevardblatt ein Dummy für eine weitere Sonntagszeitung. Für das Entwicklungsteam konnte Mayer dem Vernehmen nach nicht nur Helmut Steindl als Art Director gewinnen, sondern auch den Park- Avenue-Journalisten David Baum. Baum hat unter anderem jüngst an der Revival-Ausgabe von Tempo mitgearbeitet. Auch Mayer und Steindl sind wie Baum gebürtige Österreicher und ehemalige "Tempo"-Männer. Die Arbeiten an dem Projekt, das in Medienberichten fälschlicherweise als Hochglanzmagazin angekündigt wurde, sind bereits weit gediehen. Sie sollen innerhalb der nächsten zwei Wochen abgeschlossen werden. Mehr hierzu lesen Sie in der aktuellen Kontakter-Ausgabe (EVT: 16. April).
"FAZ" denkt über Abschied von Frakturschrift nach
veröffentlicht am 16.04.2007 18:30 Uhr in PrintDie Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) erwägt den Abschied von der Frakturschrift über ihren Kommentaren. Auch über den regelmäßigen Einsatz von Fotos auf der Titelseite werde derzeit "etwas intensiver" nachgedacht als noch vor wenigen Jahren, sagte am Montag der derzeitige Vorsitzende des Herausgebergremiums, Werner D'Inka. Die endgültigen Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen, betonte er. Die "FAZ" hat bislang nur in wenigen Ausnahmefällen ein Foto auf der ersten Seite gedruckt - zuletzt einen Tag nach den Anschlägen auf das World Tradecenter im September 2001. D'Inka bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus", demzufolge neue Layout-Elemente im Sommer im Blatt getestet werden sollen. Das sei absolut branchenüblich und werde professionell angegangen. Mit der geplanten Umstellung des Konkurrenten "Frankfurter Rundschau" auf das kleinere Tabloid-Format hätten die Änderungen aber nichts zu tun. Die Zeitung sei ohnehin in den vergangenen Jahren kontinuierlich verändert worden, versicherte der "FAZ"-Herausgeber. So sei die Zahl der Bilder, Info-Grafiken und Tabellen deutlich gestiegen. Ihr Einsatz sei aber eine Frage, die Tag für Tag in der Redaktion entschieden werden müsse. Statt eines "krachenden Re-Designs" habe man sich bei der "FAZ" ganz bewusst für die behutsame Fortentwicklung des äußeren Erscheinungsbildes entschieden, um Brüche zu vermeiden. Falls man sich für einen Verzicht auf die oftmals als altertümlich empfundene Frakturschrift entscheide, werde eine andere Schrifttype an ihren Platz treten, die die gleiche Funktion erfüllen müsse, nämlich die deutliche Trennung von Meinung und Nachricht.
"Cross-Road" erscheint am 15. Juni
veröffentlicht am 13.04.2007 18:30 Uhr in PrintDie Sommerausgabe von Cross-Road erscheint am 15. Juni und widment sich diesmal den SUVs. Es werden neue Modelle und Technikvarianten vorgestellt und Reiseberichte zeigen, wo SUVs entsprechend ihrer technischen Möglichkeiten bewegt werden können. Der Ableger von Auto Motor und Sport erscheint in einem Umfang von 100 Seiten in einer Auflage von 52.000 Exemplaren.
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