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Britischer Guardian verschärft den Sparkurs

Britischer Guardian verschärft den Sparkurs

veröffentlicht am 19.12.2011 08:07 Uhr in Print

Der britische Guardian verstärkt seine Sparmaßnahmen und wird von Mitte Januar an die Print-Ausgabe erheblich umbauen – und auch die Umfänge zurückfahren. So rückt der Sportteil von dienstags bis freitags an das Ende der Print-Ausgabe, nur samstags und montags bleibt er als eigenständiges Buch innerhalb der Zeitung erhalten. Das Supplement G2 wird im Umfang gekürzt, der Bereich Film und Musik wandert ins Feuilleton. Damit folgt er den Ressorts Medien, Bildung und Gesellschaft, die bereits im Herbst als Supplements aufgelöst wurden und in das Hauptheft wanderten. Ein noch radikalerer Plan, den eigentlichen Nachrichtenteil zugunsten von Hintergrundberichterstattung zu kürzen, wurde allerdings verworfen. Gleichzeitig soll die Redaktion umstrukturiert werden, erhofft werden Einsparungen von etwa einer Million Pfund pro Jahr. Insgesamt müssen in den nächsten fünf Jahren allerdings 25 Millionen Pfund (30 Millionen Euro) eingespart werden. Etwa 100 Redakteursstellen stehen angeblich zur Disposition. Die Guardian Media Group, die auch die Sonntagszeitung The Oberserver herausgibt, machte im vergangenen Jahr einen Verlust von knapp 44 Millionen Pfund (52 Millionen Euro).

 The Daily Telegraph
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Russischer Zeitungsverleger mit acht Schüssen getötet © Carlson - Fotolia.com

Russischer Zeitungsverleger mit acht Schüssen getötet

veröffentlicht am 16.12.2011 14:00 Uhr in Print

Aufklärung bei Korruptionsverdacht ist in den russischen Provinzen nicht gern gesehen. Der russische Tageszeitungsverleger Gadzhimurat Kamalov hat sein Engagment jetzt mit dem Leben bezahlt. Auf der Straße vor der Redaktion seines Blattes Chernovik im nordkaukasischen Makhachkala wurde er am Donnerstag um Mitternacht mit acht Schüssen von noch unbekannten Tätern hingerichtet. Chernovik ist bekannt für kritische Berichterstattung über Korruptionsfälle. Journalisten, die für das Blatt arbeiten, sind eigenen Aussagen zufolge ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Der Nordkaukasus gilt generell als besonders gefährliches Gebiet für Journalisten.

 Guardian.co.uk
New York Times-Chefin Janet Robinson geht

New York Times-Chefin Janet Robinson geht

veröffentlicht am 16.12.2011 11:37 Uhr in Print

"God bless you please, Mrs Robinson" - Die Konzernchefin der New York Times, Janet Robinson, hat angekündigt, das Unternehmen zum Jahresende zu verlassen. Robinson leitete das Medienunternehmen seit dem Jahr 2004 und will nach ihrem Abgang dem Konzern noch ein Jahr als Beraterin zur Verfügung stehen. Die Gründe für ihren Abgang sind unklar. Bis ein Nachfolger gefunden ist, will Verleger Arthur Sulzberger Jr. interimistisch selbst die Geschicke der New York Times übernehmen.

 DerStandard.at
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Nutzer digitaler Zeitungs-Angebote sind jünger und besser gebildet

Nutzer digitaler Zeitungs-Angebote sind jünger und besser gebildet

veröffentlicht am 14.12.2011 14:14 Uhr in Print

Nutzer der Digitalausgaben von Zeitungen sind in der Regel jünger, verfügen über einen höheren Bildungsstand und über ein höheres Haushaltseinkommen als die Leser der Printausgaben. Zu diesem nicht gänzlich überraschenden Ergebnis kommt eine Studie des US-Marktforschungsunternehmens Pulse Research. Befragt wurden mehr als 5000 US-Haushalte im Zeitraum von Juli bis September dieses Jahres. Laut der Studie liegt das Durchschnittsalter der Leser von Digitalausgaben bei 44 Jahren, das der Print-Leser bei 51 Jahren. Bei den Erwachsenen unter 30 Jahren ist der Anteil der Digital-Leser 60 Prozent höher als der der Print-Leser. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen der Digital-Leser liegt bei jährlich über 65.000 Dollar, das der Print-Leser bei knapp 54.000 Dollar.

 Media Post News
Verlag Trinity Mirror verordnet Lohnstopp

Verlag Trinity Mirror verordnet Lohnstopp

veröffentlicht am 14.12.2011 09:52 Uhr in Print

Der britische Zeitungsverlag Trinity Mirror, Herausgeber des Daily Mirror und von mehr als 160 Regionaltiteln, hat für 2012 eine Nullrunde bei den Gehältern aller rund 6500 Mitarbeiter angekündigt. Ein Verlagssprecher erklärte, dass 2011 ein schwieriges Jahr gewesen sei und für „2012 keine Anzeichen auf Besserung“ zu erkennen seien. Trinity Mirror hatte schon einmal im Jahr 2009 eine Nullrunde bei den Gehältern gefahren, außerdem wurden zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut. Weitere 60 Arbeitsplätze stehen derzeit bei Trinity-Titeln in den West Midlands, in Wales und Liverpool zur Disposition.

 HoldTheFrontPage
US-Zeitungsverlag Lee Enterprises meldet Insolvenz an

US-Zeitungsverlag Lee Enterprises meldet Insolvenz an

veröffentlicht am 13.12.2011 14:34 Uhr in Print

Der amerikanische Tageszeitungsverlag Lee Enterprises ist insolvent. Das Unternehmen, das 1890 gegründet wurde, gibt 48 Regionalzeitungen heraus, darunter den Arizona Daily Star in Tucson und den St. Louis Post Dispatch. Es beschäftigt insgesamt rund 6200 Mitarbeiter. Der Verlag hat Schulden in Höhe von knapp einer Milliarde Dollar. Im Geschäftsjahr 2011, das Ende September endete, wurden Umsatzerlöse in Höhe von 756 Millionen Dollar erzielt. Vor fünf Jahren waren es noch 1,1 Milliarden Dollar – das entspricht einem Rückgang in diesem Zeitraum um 32,5 Prozent. Es handelt sich nicht um das einzige laufende Insolvenz-Verfahren bei den US-Tageszeitungen. Das Verfahren der Tribune Company (Chicago Tribune, Los Angeles Times) läuft bereits seit 2007 – ohne Aussicht auf ein Ende.

 Media Post News
Variety launcht Datenservice Flixtracker

Variety launcht Datenservice Flixtracker

veröffentlicht am 13.12.2011 09:43 Uhr in Print

Das US-Branchenmagazin Variety hat jetzt einen neuen Datenservice unter dem Namen Flixtracker gelauncht. Es handelt sich dabei um ein kostenpflichtiges Angebot aktueller Branchendaten zur Film- und Entertainment-Branche. Basis des neuen Dienstes ist das Datenmaterial von TVtracker, ein Service, den die Variety Group im Juni dieses Jahres übernommen hatte und den gegenwärtig etwa 250 Unternehmen regelmäßig nutzen. Ein Flixtracker-Abonnement kostet 1000 Dollar jährlich. Der Start des neuen Dienstes ist ein erster Schritt im Versuch der Variety Group, eine eigene Forschungs- und Daten-Division unter dem Namen Variety Insight zu installieren.

 Variety
Pearson-Verlag verkauft FTSE-Anteil

Pearson-Verlag verkauft FTSE-Anteil

veröffentlicht am 12.12.2011 14:25 Uhr in Print

Der britische Verlag Pearson, Herausgeber der Financial Times und Eigentümer des Buchverlags Penguin, verkauft seinen 50-Prozent-Anteil am Börsendaten-Unternehmen FTSE International Group an die Londoner Börse. Laut Guardian beträgt der Kaufpreis 450 Millionen Pfund (526 Millionen Euro). Die Londoner Börse hielt bislang ebenfalls 50 Prozent an FTSE. Die Transaktion soll bereits im ersten Quartal 2012 abgeschlossen werden. Pearson erklärte, der Verkauf ermögliche dem Unternehmen weitere Zukäufe und die Expansion in ausländische Märkte. Der Verlag hatte in den vergangenen Monaten eine Reihe von Unternehmen im Education-Bereich übernommen, so etwa erst im November die chinesische Global Education and Technology Group.

 The Guardian
Vogue-Ausgaben aus 120 Jahren für 1575 Dollar

Vogue-Ausgaben aus 120 Jahren für 1575 Dollar

veröffentlicht am 12.12.2011 11:07 Uhr in Print

Der US-Verlag Condé Nast hat jetzt alle US-Ausgaben der Hochglanz-Zeitschrift Vogue seit 1892 in digitalisierter Form online gestellt – ein absolutes Highlight für Modedesigner, Werber und Historiker. Der Zugang zu dem Internet-Archiv mit insgesamt 425.000 Fotos, 300.000 Anzeigen und etwa 100.000 Artikeln ist allerdings nicht gerade billig: Das Jahresabonnement liegt bei 1575 Dollar. Das Archiv verfügt über einen Index und Suchmöglichkeiten, Abonnenten können einzelne Seiten oder Artikel ausschneiden, drucken und auch untereinander teilen, zudem können sie gemeinsame Folder anlegen.

 Paid Content
The New York Times launcht App für das Wahljahr 2012

The New York Times launcht App für das Wahljahr 2012

veröffentlicht am 09.12.2011 13:57 Uhr in Print

Die US-Tageszeitung The New York Times startet mit der App Election 2012 in das neue Wahljahr. Zentrales Feature ist ein News-Feed, der kontinuierlich von einem zuständigen Redakteur aktualisiert wird. Die Geschichten werden nach Themen sortiert und mit weiteren Artikel, Blog-Posts, Videos und Tweets verlinkt. Darüber hinaus gibt es aktuelle Umfragewerte, Profilseiten der Kandidaten sowie Profile der US-Staaten mit demographischen Angaben. Genutzt werden kann die App von Besitzern eines Apple iPhones oder iPod Touch.

 Mediapost
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