US-Ausgabe des Männertitels Maxim steht zum Verkauf
veröffentlicht am 18.03.2013 09:43 Uhr in PrintDie US-Verlag Alpha Media Group sucht nach Investoren für sein Männermagazin Maxim beziehungsweise bietet den Titel zum Kauf an. Die Geschäftsführung habe sich zu diesem Schritt entschlossen, da der Verlag „erfolgreich die Transformation von einem Print-Magazinverlag zu einer Multichannel-Marke“ abgeschlossen habe, heißt es. Maxim war in den USA 1997 an den Start gegangen und hatte in den vergangenen Jahren – ähnlich wie die deutsche Ausgabe – ständig wechselnde Herausgeber. Die Auflage war gleichzeitig rapide gefallen, im Dezember 2012 lag sie bei rund 161.000. Die deutsche Ausgabe war 2001 gelauncht worden, im Mai 2009 wurde sie eingestellt. Nach einer kurzzeitigen Wiederbelebung ging sie im Oktober 2012 erneut vom Markt.
The New York Times
New York Times Co. mit neuer Unternehmensstruktur
veröffentlicht am 18.03.2013 07:52 Uhr in PrintDie New York Times Co. wird künftig in drei neue Units gegliedert. Damit solle das Unternehmen klarer strukturiert und gleichzeitig das Digitalgeschäft vorangetrieben werden, berichtet Bloomberg. Die drei neuen Units sind Digital, Print und Werbung. Mit diesem Schritt soll zugleich das Flaggschiff New York Times als zentrale Marke gestärkt werden. Im Februar hatte der Verlag bereits angekündigt, den Boston Globe sowie einige andere Zeitungen verkaufen zu wollen. Im vergangenen Jahr hatte der Verlag die meisten seiner Regionalzeitungen sowie die Website About.com verkauft. Und die International Herald Tribune soll in International New York Times umbenannt werden.
Bloomberg
Ex-Reuters-Redakteur kooperierte mit Anonymous
veröffentlicht am 15.03.2013 08:40 Uhr in PrintEin ehemaliger leitender Social-Media-Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters soll der Hacker-Vereinigung Anonymous Login- und Passwort-Daten seines Auftraggebers Los Angeles Times übermittelt haben. Der 26-Jährige wurde jetzt in drei Fällen angeklagt. Anonymous soll über den Zugang zur Los Angeles Times einen Online-Artikel manipuliert haben.
CNet.com
Condé Nast befördert Anna Wintour
veröffentlicht am 14.03.2013 09:42 Uhr in PrintAnna Wintour übernimmt bei Condé Nast die neu geschaffene Rolle des "Artistic Director". In dieser Funktion soll die 63-Jährige im Wesentlichen die Aufgaben erfüllen, die bislang Vorstand S.I. Newhouse Jr. innehatte. Dieser will im Alter von 85 Jahren seine Aufgaben im Verlag zurückschrauben. Wintour gewinnt somit mehr Einfluss auf die gesamte redaktionelle Ausrichtung der Condé-Nast-Publikation - angefangen beim New Yorker bis zur Vanity Fair. "Sie ist der vielleicht beste Marketer, den wir im Unternehmen haben", lobt CEO Charles H. Townsend. "Wofür sie steht, ist der Inbegriff dessen, wofür Condé Nast steht."
WWD.com
Telegraph Group – weniger Print-, mehr Digital-Redakteure
veröffentlicht am 13.03.2013 14:14 Uhr in PrintDie britische Telegraph Media Group streicht im Zuge der Redaktions-Zusammenlegung von Daily Telegraph und Sunday Telegraph 80 Print-Redakteursstellen. Gleichzeitig werden aber 50 neue Arbeitsplätze im Digitalbereich geschaffen. Die Maßnahme ist Teil eines Acht-Millionen-Pfund-Investments, um die „digitale Transformation“ des Verlags voranzutreiben. Neu geschaffen wird dabei die Position eines Director of Content, der für die „Transformation der Newsroom-Kultur in einen dynamischen Prozess mit den Digitalprodukten als Kern“ verantwortlich zeichnet.
Press Gazette
Preiskrieg bei britischen Programmies
veröffentlicht am 13.03.2013 07:59 Uhr in PrintIm Programmzeitschriftenmarkt Großbritanniens hat ein Preiskrieg begonnen. So ist vergangene Woche der Verlag Northern & Shell mit seinem neuen Programmie TV Pick gegen Marktführer TV Choice angetreten, der von Bauer Media herausgegeben wird, der britischen Tochter des Hamburger Bauer-Verlags. Verkaufspreis von TV Pick: 40 Pence, fünf Pence billiger als üblicherweise der Bauer-Titel. Allerdings hatte Bauer davon Wind bekommen und seinen Copypreis auf 38 Pence gesenkt. Die zweite Ausgabe von TV Pick ist jetzt zum Preis von 20 Pence erschienen. Ein Preisvorteil war dies aber wieder nicht, denn Bauers TV Choice kostet nun ebenfalls nur noch 20 Pence.
The Guardian
Zeitungen bleiben Top-Quelle bei Sportnachrichten
veröffentlicht am 12.03.2013 11:34 Uhr in PrintTrotz zahlreicher Mobil-Angebote und Social Media – bei Sportnachrichten bleiben die Tageszeitungen die wichtigste Quelle für Sport-Fans. Dies geht aus einer Umfrage des Marktforschers M/A/R/C im Auftrag des US-Branchenverbands Newspaper National Network hervor. Von den männlichen amerikanischen Sport-Fans im Alter von 18 bis 54 Jahren nannten 76 Prozent die Sport-Rubrik auf der Website ihrer lokalen Zeitung als wichtige Quelle für Sportnachrichten, 69 Prozent nannten die Print-Ausgabe der Zeitung. Der Sport-Sender ESPN folgte mit 66 Prozent, 46 Prozent nannten die Websites der Sportclubs und 45 Prozent Yahoo Sports.
Media Post News
Der britische Guardian fällt unter die 200.000er-Marke
veröffentlicht am 11.03.2013 09:34 Uhr in PrintDie Auflage der britischen Tageszeitung The Guardian ist erstmals unter die 200.000er-Marke gefallen. Dies geht aus den Februar-Zahlen des Auflagenkontrolleurs Audit Bureau of Circulations hervor. Danach fiel die Guardian-Auflage gegenüber Januar um 5,3 Prozent auf rund 194.000 Exemplare. Das Minus gegenüber dem Vorjahresmonat liegt sogar bei 10,4 Prozent. Der Guardian hatte im Januar den Copypreis um 20 Pence auf 1,40 Pfund angehoben. Auch die meisten anderen Tageszeitungen verzeichneten zum Teil heftige Auflagenrückgänge: Das Boulevardblatt The Sun etwa um 11,6 Prozent im Jahresvergleich, der Daily Star um 13,2 Prozent und der Independent um 28,6 Prozent. Dessen Kompakt-Ausgabe i legte dagegen als einziges überregionales Blatt um 12,8 Prozent zu. Relativ gut konnte sich die Times halten mit einem Minus von lediglich 0,9 Prozent.
The Guardian
Gewinnrückgang bei der NZZ-Mediengruppe
veröffentlicht am 08.03.2013 09:43 Uhr in PrintDie NZZ-Mediengruppe meldet für das Geschäftsjahr 2012 einen Gewinn von 30,9 Millionen Schweizer Franken - sechs Millionen weniger als im Vorjahr. Auch beim Umsatz gab es ein Minus um 8,3 Millionen auf 519 Millionen Schweizer Franken. Wie anderen Verlagen auch verhagelte vor allem der Anzeigenrückgang bei der Tageszeitung Neue Zürcher Zeitung die Bilanz. Positiv entwickelt haben sich Unternehmensangaben zufolge hingegen die Umsätze im digitalen Werbemarkt und bei den regionalen Radiostationen.
Persoenlich.com
Orell Füssli und Thalia üben den Schulterschluss
veröffentlicht am 07.03.2013 12:05 Uhr in PrintOrell Füssli und der deutsche Thalia-Konzern legen ihr Buchhandelsgeschäft zusammen, um mit vereinten Kräften die Herausforderungen im Schweizer Buchmarkt zu stemmen. An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen sind beide Unternehmen je zur Hälfte beteiligt. Das Opfer der Fusion: 40 bis 50 Stellen - unter anderem in Logistik Marketing und der Informatik - sollen gestrichen werden. Das Filialnetz der beiden Buchhandelsketten würde sich Orell-Füssli-Chef Michel Kunz zufolge eher ergänzen als überschneiden. Die Fusion steht allerdings noch unter Vorbehalt der Prüfung durch die Wettbewerbskommission. Eine Entscheidung darüber wird in fünf Monaten erwartet.
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Cannes 2013: Sind gefakte Casefilme überhaupt noch zu entlarven?
Die Casefilme werden immer aufwändiger und immer perfekter und öffnen der einen oder anderen Schummelei Tür und Tor. Wie darauf reagieren? fragt sich Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.
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