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Lokale US-Verleger sehen ihre Zukunft im Web

Lokale US-Verleger sehen ihre Zukunft im Web

veröffentlicht am 08.12.2011 12:12 Uhr in Print

Regionale Zeitungsverleger in den USA hoffen auf Rettung aus dem Web. Der kalifornische Publisher McClatchy, der Titel wie The Miami Herald und The Sacramento Bee verlegt, erwartet für dieses Jahr Online-Anzeigenerlöse in Höhe von 190 Millionen US-Dollar. Das sind rund 20 Prozent des gesamten Werbeumsatzes. Im kommenden Jahr will McClatchy-Chef Gary Pruitt die Zahl der Verkaufsmitarbeiter für digitale Werbung ausbauen und seine Mitarbeiter stärker schulen. Auch Media General, Verleger von Titeln wie The Tampa Tribune und dem Winston-Salem Journal, sieht die Umsätze seiner lokalen Medien-Websites in diesem Jahr um 15 Prozent auf 33 Millionen US-Dollar wachsen - das sind sechs Prozent des Gesamtumsatzes. "Die ganze Branche hofft auf digitale Werbung, um ihr Überleben zu sichern. Die Zukunft ist digital, nicht print", bilanziert Benchmark-Analyst Edward Atorio gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

 Reuters
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US-Verlag MediaNews startet „Digital First Mondays“

US-Verlag MediaNews startet „Digital First Mondays“

veröffentlicht am 07.12.2011 11:03 Uhr in Print

Die Media News Group (MNG), einer der größten Tageszeitungsverlage der USA, will Kosten einsparen und experimentiert gleichzeitig in Kalifornien mit einem neuen Modell, das sich „Digital First Mondays“ nennt. Die drei Tageszeitungen The Reporter, Times-Herald und Times-Standard in Nord-Kalifornien werden vom 19. Dezember an ihre Montags-Printausgabe einstellen. Dafür wird die Paywall, die erst im August für die Online-Auftritte errichtet worden war, für Print-Abonnenten wieder komplett aufgehoben, Nicht-Print-Abonnenten erhalten künftig montags freien Zugang zu den Websites. Die drei MNG-Zeitungen The Oakland Tribune, Argus und Daily Review stellen ihre Hauszustellung am Montag ein, Printausgaben sind aber weiterhin am Kiosk erhältlich. MNG gibt in den USA insgesamt 56 Tageszeitungen in zwölf Bundesstaaten heraus.

 Paid Content
Anzeigenerlöse der US-Zeitungen auf 1984er-Niveau

Anzeigenerlöse der US-Zeitungen auf 1984er-Niveau

veröffentlicht am 06.12.2011 14:34 Uhr in Print

Die Anzeigenerlöse der US-Zeitungen dürften in diesem Jahr auf unter 24 Millionen Dollar fallen – das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zum Rekordjahr 2005, als die Erlöse noch bei 49,4 Milliarden Dollar lagen. Dies besagt eine Analyse des amerikanischen Medien-Veterans Alan Mutter, der in leitenden Positionen bei zahlreichen Zeitungen gearbeitet hat, bevor er ins Kabel-TV-Geschäft einstieg und CEO von InterMedia wurde. Laut Mutter, der sich auf Daten der Newspaper Association of America stützt, betrugen die Anzeigenerlöse in den ersten neun Monaten dieses Jahres nur 17,1 Milliarden Dollar, in den drei ersten Quartalen sanken die Einnahmen im Vergleich zum jeweiligen Vergleichszeitraum des Vorjahres um 9,5, 8,9 beziehungsweise 10,8 Prozent. Selbst wenn im vierten Quartal die Zahlen des Vorjahresquartals erreicht würden, würden die Werbeerlöse für das Gesamtjahr etwa denen des Jahres 1984 entsprechen.

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Mecom bestätigt Verkauf von Edda Media

Mecom bestätigt Verkauf von Edda Media

veröffentlicht am 06.12.2011 08:07 Uhr in Print

Der paneuropäische Zeitungsverlag Mecom hat jetzt bestätigt, dass er sein Norwegen-Geschäft verkauft hat. So gehen die 36 Zeitungen des norwegischen Verlags Edda Media für insgesamt 222 Millionen Euro an den Konkurrenzverlag A-pressen. Damit konnte Mecom einen deutlich höheren Verkaufserlös erzielen als Marktbeobachter ursprünglich erwartet hatten. Der Aktienkurs von Mecom schnellte um knapp 13 Prozent in die Höhe, seit die Verkaufsgespräche publik geworden sind sogar um 43 Prozent. Die Transaktion muss noch von den Aktionären und der norwegischen Wettbewerbsbehörde abgesegnet werden.

 The Guardian
US-Buchkäufer neigen vermehrt zum „Showrooming“ © Barnes & Noble

US-Buchkäufer neigen vermehrt zum „Showrooming“

veröffentlicht am 05.12.2011 15:14 Uhr in Print

Amerikanische Buchkäufer nutzen stationäre Buchläden zunehmend nur als Inspirations-Quelle – der eigentliche Kaufakt findet dann später statt: online und meist beim Erzrivalen Amazon. Eine neue Studie des Marktforschers und Beratungs-Unternehmens Codex Group hat dieses Verhalten, das die Besitzer von Buchläden schon seit längerer Zeit vermuteten, jetzt erstmals bestätigt. So erklärten 24 Prozent aller Online-Käufer von Büchern, dass sie sich die entsprechenden Bücher vorher in einem stationären Buchladen angeschaut hatten, von den Käufern über Amazon sagten dies sogar 39 Prozent. Die US-Buchhändler prägten für dieses Kundenverhalten bereits den Begriff „showrooming“. In den USA ist dieses Verhalten auch deshalb stark ausgeprägt, da es keine Preisbindung bei Büchern gibt, so dass die Kunden die Bücher über Amazon meist billiger erwerben können als im Buchladen.

 The New York Times
PubliGroupe baut 200 Stellen ab

PubliGroupe baut 200 Stellen ab

veröffentlicht am 02.12.2011 12:31 Uhr in Print

Der Schweizer Werbevermarkter PubliGroupe zieht die Konsequenz aus seinen sinkenden Umsätzen. Nachdem für das Geschäftsjahr 2011 nur noch eine bis 1,1 Milliarden Euro Umsatz in die Kasse fließen (Vorjahr: 1,2 Miliarden Euro) sollen 200 Stellen gestrichen werden. Vor allem bei der Werbevermarktung in der gedruckten Presse sei das Marktklima in den vergangenen Monaten immer schwieriger geworden, heißt es. Das Online-Geschäft indes habe die Erwartungen leicht übertroffen.

 NZZ Online
Hearst rechnet  mit einer Million Digital-Abonnenten bis Ende 2012

Hearst rechnet mit einer Million Digital-Abonnenten bis Ende 2012

veröffentlicht am 01.12.2011 14:00 Uhr in Print

Der US-Zeitschriftenverlag Hearst will bis Ende des Jahres 2012 mehr als eine Million zahlende Digital-Abonnenten haben. Aktuell haben rund 400.000 Tablet-Besitzer die Digital-Ausgaben von Magazinen wie Cosmopolitan, Esquire und Good Housekeeping abonniert. Entsprechende Angebote verbreitet Hearst über Plattformen wie das iPad, Nook Color und Kindle Fire. Die Zahl der Abonnenten würde monatlich zwischen zehn und 15 Prozent steigen, sagte Hearst-Chef David Carey. Darüber hinaus seien iPad-Besitzer inzwischen auch mehr und mehr bereit, persönliche Daten von sich mitzuteilen. Dies ist für den Anzeigenverkauf eine wichtige Voraussetzung, Apple jedoch weigerte sich bislang, entsprechende Informationen an die Publisher weiterzugeben.

 Mashable
US-Publisher kooperieren mit Foursquare

US-Publisher kooperieren mit Foursquare

veröffentlicht am 01.12.2011 12:40 Uhr in Print

Besucher der Online-Auftritte von US-Magazinen wie New York Magazine, Time Out Boston, New York, Chicago, New York Kids, Eater und Frommer's können interessante vorgestellte Locations künftig über einen "Save to Foursquare"-Button speichern. Kommen sie in die Nähe der Orte, werden sie über ihr Mobiltelefon alarmiert. Das Foursquare-Feature gibt es bereits seit vergangenem Jahr, setzte sich bislang jedoch nicht richtig durch. Jetzt hat der Dienst die Implementierung für Publisher erleichtert.

 PaidContent.org
Millionen-Investition in die Zukunft des Print-Geschäfts

Millionen-Investition in die Zukunft des Print-Geschäfts

veröffentlicht am 30.11.2011 09:43 Uhr in Print

Der britische Verlag Express Newspapers, der unter anderen die Zeitungen Daily Express und Daily Star sowie die Zeitschrift OK! herausgibt, hat jetzt in Luton seine neue Druckerei in Betrieb genommen. Der Verlag, der bislang seine Titel in den Londoner Docklands druckte, hat laut Branchenmagazin Press Gazette 100 Millionen Pfund (116 Millionen Euro) in die neue Druckerei gesteckt und spricht von einem 25-Jahre-Investment in die Zukunft des Print-Geschäfts. In den kommenden Monaten sollen sämtliche Zeitungstitel des Verlags zur neuen Druckerei wechseln, später auch die Zeitschriften. Darüber hinaus will der Verlag für fremde Titel das Druckgeschäft übernehmen.

 Press Gazette
Hachette und Bloomberg starten E-Book-Reihe

Hachette und Bloomberg starten E-Book-Reihe

veröffentlicht am 29.11.2011 12:25 Uhr in Print

Der Buchverlag Hachette Book Group und das Wirtschaftsmagazin Bloomberg Businessweek kooperieren bei der Herausgabe von E-Books. In der ersten Reihe von Veröffentlichungen sollen „Schlüsselmomente in der Business-Welt“ beleuchtet werden, das erste E-Book handelt von Apple-Gründer Steve Jobs. Es besteht zum großen Teil aus Material, das zuvor von Bloomberg Businessweek veröffentlicht worden war. Das E-Book kann über Kindle- und Nook-Geräte sowie über Apples iBookstore für 3,99 Dollar erworben werden. Die Partnerschaft von Hachette und Bloomberg ist insofern eine Besonderheit, als andere Zeitungs- und Zeitschriftenverlage wie die Los Angeles Times, der britische Guardian oder Hearst ihre E-Books in Eigenregie ohne Partnerschaft mit einem Buchverlag herausgebracht haben. Bislang ist unklar, wie lukrativ das neue E-Book-Geschäftsmodell ist. Die meisten Verlage experimentieren derzeit noch mit dieser Form von Content-Wiederverwertung.

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Lena Herrmann Ihr müsst kreativer sein, wenn ihr überleben wollt!

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