"Washington Post" schließt US-Büros
veröffentlicht am 25.11.2009 16:25 Uhr in PrintDie "Washington Post" schließt die Korrespondentenbüros in New York, Chicago und Los Angeles, nachdem die US-Zeitung letzte Woche bereits in ihrer Online-Abteilung Mitarbeiter entlassen hat. Das schreibt der Branchendienst "Paidcontent". Ziel sei es, Geld zu sparen, indem sich die Berichterstattung mehr auf Politik und Lokalnachrichten aus Washington konzentriere, habe das Unternehmen die Maßnahme begründet.
In der Konsequenz hat das Blatt keine inländischen Korrespondentenbüros mehr. Den sechs in New York, Chicago und LA beschäftigten Mitarbeitern würden neue Jobs in Washington angeboten, drei Assistenten müssten gehen, so "Paidcontent" unter Berufung auf einen Bericht der "Washington Post" selbst.
Zwar schreibe das Blatt insgesamt als eines der wenigen schwarze Zahlen. Dies sei jedoch den verlagsfremden Geschäften (unter anderem dem Kabel-TV-Anbieter Cable One) geschuldet. Die Anzeigenerlöse seien zuletzt drastisch zurückgegangen.
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