© frank peters - Fotolia.com
Studie: Radiohörer zappen bei Werbung nicht weg
veröffentlicht am 08.12.2011 10:55 Uhr in TV/RadioRadiospots werden gehört - das ist das Ergebnis der gemeinsamen Studie "What Happens When the Spots Com On: 2011" des US-Markforschers Arbitron, des Medien-Monitoring-Dienstes Media Monitors und des Media-Marktforschers Coleman Insights. Die Analysten nahmen sich 18 Millionen Werbeunterbrechungen in 48 Ländern vor und kamen zu dem Schluss, dass im Schnitt 93 Prozent der Zuhörer einer Radiosendung auch während der Werbepause auf Empfang geschaltet haben. Bei einminütigen Werbeunterbrechungen liegt der Wert gar bei 99 Prozent, bei Drei-Minuten-Werbeslots bleiben 96 Prozent der Zuhörer dem Sender treu. Selbst bei sechsminütigen Werbeslots bleiben 85 Prozent der Zuhörerschaft erhalten, maßen die Marktforscher.
RBR.com
CBS-Chef erwartet ausgezeichnetes TV-Jahr 2012
veröffentlicht am 07.12.2011 14:14 Uhr in TV/RadioLes Moonves (Foto), CEO des US-Networks CBS, erwartet für die amerikanischen TV-Sender ein ausgezeichnetes Jahr 2012. Auf der „UBS Media and Communications Conference“ in New York erklärte Moonves, dass die Network-Sender derzeit besser aufgestellt seien als dies viele Jahre lang der Fall gewesen sei. Für CBS werde 2012 jedenfalls ein „hervorragendes Jahr“ werden. Nur einen Tag zuvor hatte CBS-Manager David Poltrack auf der gleichen Konferenz prognostiziert, dass die Network-Sender im kommenden Jahr ihre Werbeerlöse um 7,3 Prozent steigern werden. Geschuldet sei dies zum Teil dem sogenannten „Quadrennial Effect“, also der Tatsache, dass wie alle vier Jahre 2012 die Olympischen Spiele und die US-Präsidentschaftswahlen stattfinden. Außerdem habe sich aufgrund der Nachfrage von Internet-Anbietern wie Netflix und Amazon nach TV-Content eine wichtige zusätzliche Erlösquelle für die Sender ergeben, die, so Moonves, „ewig“ sprudeln werde.
Media Post News
Entspannung im Streit zwischen Sky Italia und Mediaset
veröffentlicht am 07.12.2011 12:07 Uhr in TV/RadioDer neue Nachrichtenkanal TgCom 24 des italienischen Medienkonzerns Mediaset ist von diesem Mittwoch an auch über die Satelliten-Plattform von Sky Italia zu empfangen. Dies ist insofern bemerkenswert, als die beiden TV-Unternehmen Tochtergesellschaften zweier der mächtigsten Medienmogule der Welt sind: Mediaset wird von Silvio Berlusconi kontrolliert, Sky Italia gehört zur News Corp. von Rupert Murdoch. Die beiden Unternehmer hatten noch in den 90er-Jahren einige Allianzen geschlossen, waren aber seit 2003 im Pay-TV- und im Kino-Bereich zu erbitterten Gegnern geworden, die mehrfach juristisch gegeneinander losgingen. Der jetzige Deal wird von Branchenbeobachtern als Zeichen gewertet, dass auf dem italienischen Markt die Spannungen zwischen den beiden TV-Unternehmen nachlassen.
Hollywood Reporter
Al Jazeera schnappt Canal Plus Fußballrechte weg
veröffentlicht am 07.12.2011 08:07 Uhr in TV/RadioDer arabische Nachrichtenkanal Al Jazeera konnte sich einen Großteil der französischen Übertragungsrechte an der Uefa Champions League für drei Jahre ab 2012 sichern. Laut Financial Times erwarb er ein Rechtepaket im Gesamtwert von rund 180 Millionen Euro. Bislang lag die Übertragungslizenz bei der französischen Pay-TV-Plattform Canal Plus. Während Canal Plus in der Vergangenheit 31 Millionen Euro pro Saison zahlte, bot Al Jazeera nun 60 Millionen Euro an. Mit diesem Deal kann der Sender, der seinen Hauptsitz in Katar hat, künftig pro Saison 133 Champions-League-Spiele übertragen. Der Schritt zeigt die Entschlossenheit, mit der der Sender in den französischen TV-Markt eindringen will. Erst vor Kurzem hatte Al Jazeera die Übertragungsrechte für zahlreiche Begegnungen der französischen Fußball-Liga erworben. Anfang des Jahres hatte zudem ein Investmentfonds aus Katar einen 70-Prozent-Anteil an dem französischen Erstliga-Club Paris St. Germain übernommen.
Financial Times
Schärfere Gesetze gegen Internet-Piraterie gefordert
veröffentlicht am 06.12.2011 09:54 Uhr in TV/RadioCreative America, eine Gruppe von Leuten aus Kreativberufen in Hollywood, hat einen Film gelauncht, der sich für strengere Gesetze gegen Internet-Piraterie einsetzt. Die Zwölf-Minuten-Dokumentation kann jetzt auf der Website von Creative America angeschaut werden. Sie handelt von den Folgen von Internet-Piraterie für die Film- und Fernsehbranche. So ist beispielsweise zu erfahren, dass allein in diesem Jahr weltweit 9,7 Millionen illegale Links zu Inhalten des Hollywood-Studios Paramount erstellt wurden. Creative America war Mitte dieses Jahres gegründet worden, Medienunternehmen wie NBC, Viacom, Sony Pictures und Warner Bros. haben inzwischen ihre Mitarbeiter ermuntert, der Gruppe beizutreten.
Creative America
Britische Radio-Branche launcht Kampagne für Digitalradio
veröffentlicht am 05.12.2011 11:03 Uhr in TV/RadioDie britische Radiobranche hat die erste Welle einer zehn Millionen Pfund schweren Werbekampagne für das Digitalradio gestartet. In einem deutlichen Schwenk weg von der bisherigen Strategie trommelt die Kampagne für Digitalradio nun ganz allgemein – und nicht speziell für den Standard DAB. Die gemeinsame Kampagne von Digital Radio UK, eine Branchen-Organisation, die die Umstellung auf den Digitalstandard pushen soll, und der BBC wurde von der Agentur Rainey Kelly Campbell Roalfe/Y&R kreiert. Es ist der Start einer auf zwei Jahre angelegten Werbemaßnahme, mit der die Nutzung von Digitalradio vorangetrieben werden soll. Im dritten Quartal 2011 lag der Anteil der britischen Radiohörer, die über digitale Geräte ihre Hörfunk-Programme empfangen, bei 28,2 Prozent.
Brand Republic
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Nielsen konstatiert weniger TV-Geräte in US-Haushalten
veröffentlicht am 02.12.2011 13:56 Uhr in TV/RadioDie Zahl der TV-Geräte in US-Haushalten ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, meldet Marktforscher Nielsen in seiner aktuellen Studie Television Audience. Die absolute Anzahl von US-Haushalten mit Fernsehgerät reduzierte sich von Ende 2010 bis Ende 2011 von 115,9 Millionen auf jetzt 114,7 Millionen. Das entspricht einem Minus von einem Prozent - und das, obwohl die Zahl der US-Haushalte insgesamt leicht gestiegen ist. Insgesamt würden in den USA nun rund drei Prozent der US-Haushalte ohne Fernsehgerät auskommen. Dies sei der höchste Stand seit dem Jahr 1975, so die Auguren.
RBR.com
China verbietet Unterbrecherwerbung bei TV-Serien
veröffentlicht am 30.11.2011 12:02 Uhr in TV/RadioDie chinesische Regierung will offenbar bereits vom 1. Januar 2012 ein Verbot von Unterbrecherwerbung in Serienfolgen und Filmen durchsetzen, die eine Länge von 45 Minuten nicht überschreiten. Laut New York Times hat die dafür zuständige chinesische Behörde für Radio, Film und Fernsehen eine entsprechende Ankündigung auf ihrer Website veröffentlicht. Der Schritt könnte erhebliche negative Auswirkungen auf die Werbeerlöse der chinesischen TV-Sender haben. Die Regierung in Peking hat in den vergangenen Monaten schon mehrfach die Regelungen im Bereich Fernsehen verschärft. So wurde im Oktober eine Begrenzung der Anzahl von Entertainment-Shows während der Primetime angekündigt.
The New York Times
James Murdoch als BSkyB-Chairman wiedergewählt
veröffentlicht am 30.11.2011 07:52 Uhr in TV/RadioJames Murdoch ist als Chairman der britischen Pay-TV-Plattform BSkyB wiedergewählt worden. Damit konnte er eine Revolte unabhängiger Aktionäre gegen seine Kandidatur abwehren. Fast ein Drittel der unabhängigen Aktionäre, darunter die Investment-Firma Standard Life Investments, stimmte allerdings gegen ihn. Nach vorläufigen Angaben erhielt er insgesamt 81,2 Prozent der Stimmen, 17,8 Prozent stimmten gegen ihn. Murdoch ist auch Deputy-COO der News Corporation seines Vaters Rupert Murdoch, die 39,1 Prozent der Anteile an BSkyB hält. Murdoch war im Vorlauf der Wahl mehrfach zum Rücktritt aufgefordert worden, weil einige Aktionäre befürchteten, dass seine Nähe zur Telefon-Abhöraffäre rund um die inzwischen eingestellte Sonntagszeitung News of the World das Ansehen auch von BSkyB beschädigen könnte.
The Guardian
Kabel-TV kann Teenager nicht mehr überzeugen
veröffentlicht am 29.11.2011 11:14 Uhr in TV/RadioDas größte Zukunftsproblem für die amerikanischen Kabel-TV-Anbieter sind nicht die Kunden, die den Kabelanschluss kündigen, das sogenannte Cord Cutting, sondern junge Leute, die gar nicht erst auf die Idee kommen, jemals einen Kabel-TV-Anschluss zu abonnieren. Zu dieser Einschätzung kommt eine Studie des Analysten Stefan Anninger, die jetzt von der Credit Suisse veröffentlicht wurde. Teenager würden, so heißt es darin, in einer Kultur von Internet-Videos aufwachsen, zu der Einstellungen wie „Warum sollte ich fürs Fernsehen zahlen?“ und „Pay-TV ist Abzockerei“ gehörten. Viele der amerikanischen Kabel-TV-Anbieter haben in den vergangenen Jahren Abonnenten verloren. Anninger prognostiziert für 2012 einen weiteren Rückgang um 200.000 Abonnenten auf dem US-Markt.
Los Angeles TimesDer Neueste Blog
VWs Super Bowl-Spot: Und der Hund ist noch besser als der Mini-Darth-Vader!
Wird die Werbepause beim Super Bowl die erste offizielle Bühne für Cannes? Zumindest der VW-Spot wird wohl auch im Juni an der Côte d'Azur für Aufmerksamkeit sorgen, glaubt Lena Herrmann. Zumindest, wer sich die Mühe macht, den Spot genau anzuschauen und nicht nur den süßen Mini-Darth-Vader zurück haben will.
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