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Vivendi weist Gerüchte über Universal-Verkauf zurück

Vivendi weist Gerüchte über Universal-Verkauf zurück

veröffentlicht am 14.11.2011 14:25 Uhr in TV/Radio

Der französische Medienkonzern Vivendi hat Gerüchte zurückgewiesen, er wolle nach dem Erwerb des Tonträgergeschäfts des britischen Musik-Labels EMI sein Tochterunternehmen Universal Music verkaufen. Gleichzeitig kündigte Vivendi laut Financial Times an, neues Leben in das legendäre Londoner Label EMI einzuhauchen. Die Zusammenführung von Universal und EMI soll nach Konzernangaben zu jährlichen Einsparungen in Höhe von knapp 120 Millionen Euro führen. Vivendi/Universal hatte Ende vergangener Woche das Tonträgergeschäft von EMI für 1,9 Milliarden Dollar von der US-Großbank Citigroup erworben, der EMI-Musikverlag mit Rechten an etwa 1,3 Millionen Titeln ging an eine Investorengruppe um den Unterhaltungselektronikkonzern Sony für 2,2 Milliarden Dollar. Universal, das gemeinsam mit EMI künftig mehr als ein Drittel des weltweiten Musikmarktes kontrollieren würde, muss jetzt die Wettbewerbsbehörden in Brüssel und New York davon überzeugen, dass die Übernahme zu vermehrten Investitionen in den Musikbereich führen wird – und nicht zur Kontrolle über den globalen Musikmarkt.

 Financial Times
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CNN will Dutzende Arbeitsplätze streichen

CNN will Dutzende Arbeitsplätze streichen

veröffentlicht am 14.11.2011 09:43 Uhr in TV/Radio

Der amerikanische Nachrichten-Kanal CNN will Dutzende Redakteursstellen abbauen. Der Schritt sei das Ergebnis einer dreijährigen Überprüfung des Workflows, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion. Neue Technologien und die Nutzung von User Generated Content hätten den Sender von Redakteuren und speziell von Fotojournalisten unabhängiger gemacht, heißt es darin. Das US-Fachmagazin TV Newser rechnet mit einem Abbau von etwa 50 Stellen, vor allem in der Zentrale in Atlanta sowie in den Büros in New York, Washington und Los Angeles.

 TV Newser
Walt Disney konstatiert steigende Werbeeinnahmen

Walt Disney konstatiert steigende Werbeeinnahmen

veröffentlicht am 11.11.2011 11:11 Uhr in TV/Radio

Ein hinsichtlich der Werbeeinnahmen "relativ starkes Quartal, das in den vergangenen Wochen jedoch leicht abflaute", verzeichnet Aussagen seines CEOs Bob Iger zufolge das US-Medienunternehmen Walt Disney. Der TV-Bereich, zu dem Sender wie ESPN und ABC zählen, legte um neun Prozent auf 4,8 Milliarden US-Dollar zu. Die Umsätze im Kino- und Unterhaltungssegment sanken um acht Prozent auf 1,46 Milliarden US-Dollar. Die Unterhaltungsparks legten um elf Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar zu. Für die Zukunft will Disney die Übertragung der NBA durch College Basketball oder anderen Sport-Liveübertragungen ersetzen. Auf diese Weise sollen etwaige Verluste bei den Werbeeinnahmen mehr als kompensiert werden. Für die Übertragungsrechte von "Monday Night Football" auf ESPN bis zum Jahr 2021 zahlt Iger jedoch auch weiterhin rund 1,9 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dies sei fürwahr ein teurer Deal, sichere Werbekunden und Zuschauern aber langfristig qualitativ hochwertige Inhalte.

 Reuters
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Fox News veranstaltet Google+-Hangouts

Fox News veranstaltet Google+-Hangouts

veröffentlicht am 10.11.2011 10:55 Uhr in TV/Radio

Vor den US-Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr will der Nachrichtensender Fox News für seine 18.00-Uhr-Sendung „Special Report with Bret Baier“ eine Reihe von Google+-Hangouts mit republikanischen Präsidentschaftskandidaten veranstalten. Den Auftakt bildet eine Diskussionsrunde mit dem Gouverneur Mitt Romney am 15. November. Zuschauer können sich auf Google+ als Teilnehmer bewerben, indem sie erklären, warum ausgerechnet sie ausgewählt werden sollten. Alternativ gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Romney dann live beantworten wird. Insgesamt drei Zuschauer können an den Diskussionen teilnehmen, deutlich mehr sollen der Diskussion über das Web als Beobachter folgen können.

 Mashable
US-Satelliten-Anbieter Dish verliert Abonnenten und steigert Gewinn

US-Satelliten-Anbieter Dish verliert Abonnenten und steigert Gewinn

veröffentlicht am 09.11.2011 09:52 Uhr in TV/Radio

Der amerikanische Satelliten-TV-Anbieter Dish Network meldet für das dritte Quartal 2011 einen Anstieg des Gewinns um 30 Prozent auf 319 Millionen Dollar, der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar. Das Plus bei den Umsatzzahlen ist zum großen Teil auf den Zukauf der Video-Verleihkette Blockbuster im April dieses Jahres zurückzuführen. Im Vergleich zum vorausgehenden Quartal hat Dish allerdings 111.000 Abonnenten verloren. Dish ist damit aber noch immer der drittgrößte Pay-TV-Anbieter der USA mit insgesamt 13,9 Millionen Abonnenten. An zweiter Stelle steht Konkurrent DirecTV mit 19,8 Millionen zahlenden Kunden, Spitzenreiter bleibt Kabelnetz-Anbieter Comcast Corp. mit rund 22,5 Millionen Abonnenten.

 Media Post News
Discovery übernimmt britische TV-Produktionsfirma Betty

Discovery übernimmt britische TV-Produktionsfirma Betty

veröffentlicht am 08.11.2011 09:43 Uhr in TV/Radio

Die amerikanische Sender-Gruppe Discovery Communications (Discovery, TLC, Animal Planet) hat die britische TV-Produktionsfirma Betty übernommen. Es ist der erste Kauf einer unabhängigen TV-Produktionsfirma durch Discovery. Der Kaufpreis soll laut Medienberichten bei rund zehn Millionen Pfund liegen. Betty wurde 2001 gegründet und konzentriert sich vor allem auf den Bereich „Factual Entertainment“. In Großbritannien produziert das Unternehmen Sendungen wie „Dirty Sexy Things“, „The Joy of Teen Sex“ und „Freaky Eaters“. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 7,5 Millionen Pfund, der Gewinn vor Steuern bei 750.000 Pfund.

 The Guardian
Interview mit Steve Jobs kommt ins Kino

Interview mit Steve Jobs kommt ins Kino

veröffentlicht am 07.11.2011 14:25 Uhr in TV/Radio

Die Verehrung des Apple-Gründers Steve Jobs in den USA treibt derzeit seltsame Blüten: So zeigt die Kinokette Landmark Theatres in ihren Spielstätten in New York, Los Angeles und im Silicon Valley am 16. und 17. November ein Interview mit Steve Jobs aus dem Jahre 1996. Der Film trägt den Titel „Steve Jobs: The Lost Interview“. Tatsächlich hatte der TV-Journalist Robert Cringely 1996 eine Mini-Serie über die Computer-Industrie und den Aufstieg des Silicon Valley für das US-Network PBS produziert. In diesem Zusammenhang entstand ein gut einstündiges Interview mit Steve Jobs, ein Auschnitt von rund zehn Minuten wurde später in der PBS-Serie „Triumph of the Nerds“ ausgestrahlt. Der damalige Regisseur der Serie, Paul Sen, hat nun eine VHS-Kopie des kompletten Interviews in seiner Londoner Garage gefunden. Cringely bot es daraufhin Landmark Theatres an. Nach Angaben des Branchenmagazins Hollywood Reporter hat sich die Kinokette innerhalb von fünf Minuten entschieden, den Film zu zeigen.

 Hollywood Reporter
Milliarden-Dollar-Angebot von Time Warner für Endemol

Milliarden-Dollar-Angebot von Time Warner für Endemol

veröffentlicht am 07.11.2011 08:07 Uhr in TV/Radio

Der US-Medienkonzern Time Warner hat überraschend ein 1,4-Milliarden-Dollar-Angebot für die Übernahme des TV-Produktionsunternehmens Endemol unterbreitet. Endemol, das seinen Sitz in Hilversum in den Niederlanden hat und Sendungen wie „Big Brother“ oder „Deal or No Deal“ produziert, gehört zur italienischen Mediaset von Silvio Berlusconi. Das Unternehmen ist hoch verschuldet und versucht derzeit, mit seinen Gläubigern eine Umschuldungsvereinbarung zu finden. Time Warner hat vor einiger Zeit angekündigt, verstärkt in TV-Programme investieren zu wollen, eine Übernahme von Endemol könnte dabei ein wichtiger Baustein werden. Der Konzern betreibt eigene Entertainment-Kanäle in Europa, Indien, Japan und Lateinamerika.

 Los Angeles Times
Google schmiedet Pay-TV-Pläne

Google schmiedet Pay-TV-Pläne

veröffentlicht am 04.11.2011 09:11 Uhr in TV/Radio

Der Suchmaschinenprimus Google drängt mit aller Macht ins TV-Geschäft. Nachdem die Vermarktung von Werbeplätzen im TV nur schleppend läuft, gibt es im Unternehmen nun offenbar Überlegungen, selbst als Pay-TV-Anbieter aktiv zu werden. Im US-Bundesstaat Kansas City baut Google gerade einen Glasfasernetz auf, das um entsprechende Video- und Telefonservices ergänzt werden könnte. Erste Gespräche mit Content-Anbietern wie Walt Disney, Time Warner und Discovery Communications wurden Medienberichten zufolge bereits geführt, allerdings noch keine endgültige Entscheidung gefällt. Sollte sich Google zu einem solchen Schritt entschließen, würde das Unternehmen direkt mit Kabelnetz- und Mobilfunkbetreibern konkurrieren.

 The Wall Street Journal
CBS nimmt seine TV-Stars bei Social Networks in die Pflicht

CBS nimmt seine TV-Stars bei Social Networks in die Pflicht

veröffentlicht am 04.11.2011 08:00 Uhr in TV/Radio

Von 5. bis 11. November hat der US-Fernsehsender CBS die "Social Sweep Week" ausgerufen. Stars aus den Unterhaltungs- und Sportprogrammen der Primetime werden dafür am Tag der Ausstrahlung ihrer Sendungen auch für die Einträge auf Twitter und Facebook verantwortlich sein und dort mit den Zuschauern kommunizieren. Jeden Morgen können sich Fans bei Twitter und Facebook einloggen, um zu erfahren, welche Stars an diesem Tag dort aktiv werden.

 RBR.com
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