Mit einer Reform wird der VPRT künftig von einem Vorstand mit einem Vorsitzenden geführt. Für diese Position will Jürgen Doetz nicht kandidieren.
Mit einer Reform wird der VPRT künftig von einem Vorstand mit einem Vorsitzenden geführt. Für diese Position will Jürgen Doetz nicht kandidieren. © Foto:VPRT

Umbau | | von Petra Schwegler

Jürgen Doetz tritt von VPRT-Spitze zurück

Der langjährige Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Jürgen Doetz, wird nicht mehr der neuen Verbandsspitze angehören. Hintergrund: Mit der Reform der Satzung wird der VPRT in Zukunft von einem Vorstand mit einem Vorsitzenden geführt. Für diese Position will der 68-jährieg Doetz nach eigenen Angaben nicht kandidieren. Dem Verband will er aber weiter zur Verfügung stehen – in welcher Position, das ist noch unklar.

Am 29. November wählt die VPRT-Mitgliederversammlung nun den neuen Vorstand, aus dessen Mitte der Vorsitzende gewählt werden soll. Der bisherige Vizepräsident Tobias Schmid (Mediengruppe RTL Deutschland) ist nach eigenen Angaben bereit, für den Vorsitz zu kandidieren. Dafür muss er kommende Woche wieder in den Vorstand gewählt werden. Mit der 2011 beschlossenen Satzungsreform soll die VPRT-Geschäftsstelle in Berlin gestärkt werden.

Doetz vertritt seit 1996 als VPRT-Präsident die Interessen der privaten Fernseh- und Hörfunksender. Er war unter anderem stellvertretender Sprecher der rheinland-pfälzischen Landesregierung unter Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU), danach Mitbegründer des Sat.1-Vorläufers PKS und später Geschäftsführer des damals in Mainz angesiedelten Privatsenders.

Jürgen Doetz tritt von VPRT-Spitze zurück

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