| | von Markus Weber

100 Jahre Sixt: Jung von Matt schickt Kaiser Wilhelm II. ins Cabrio

Ehrlich gesagt, wussten wir gar nicht, dass es im Jahr 1912 bereits Autovermietungen gab. Aber das Unternehmen "Sixt Autofahrten und Selbstfahrer" wurde offenbar tatsächlich im Jahr des Titanic-Untergangs gegründet, so dass die heutige Sixt AG in diesem Jahr nun ihr 100-jähriges Jubiläum feiert ("Günstig seit 1912").

Für die Jubiläumsanzeige hat sich die Sixt-Agentur Jung von Matt/Fleet das wohl bekannteste aller Sixt-Werbemotive aus dem Jahr 2001 zum Vorbild genommen. Damals hatten die Kreativen der CDU-Vorsitzenden und Noch-Nicht-Kanzlerin Angela Merkel nahegelegt, sich ein Sixt-Cabrio zu mieten, um ihrer Frisur mehr Pepp zu verleihen.

Zum 100-jährigen Sixt-Jubiläum ergeht nun dieselbe Aufforderung an den letzten Deutschen Kaiser Wilhelm II. - mit dem einzigen Unterschied, dass es dieses Mal nicht um eine ulkige Frisur, sondern um den kaiserlichen Schnauzbart geht. Bei JvM/Fleet zeichnen der Kreativdirektor Felix Fenz sowie Tobias Biedermann (AD) und Gregor Willimski (Text) für die Anzeige verantwortlich.

 

Zwar hat Wilhelms Ururenkel Prinz Philip Kiril von Preußen nach der Wulff-Affäre jetzt die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland gefordert. Aber nachdem man weiß, wie es mit dem Kaiserreich nur wenige Jahre später zu Ende ging, scheint doch eines gewiss: ein bequemer Platz im Sixt-Cabrio mutet tatsächlich irgendwie angemessener an als der Kaiserthron.

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