10 Tipps für Einsteiger:

1. Zielgruppe definieren und mit der Community der Influencer abgleichen

Bevor Unternehmen in Influencer Marketing investieren, sollte daher wie bei jeder Marketingkampagne die Zielgruppe genau definiert werden, bevor eine Zusammenarbeit mit Influencern angestrebt wird.

2. Dedizierte Budgets für Honorare und externe Kampagnenkosten einplanen

Influencer Marketing erfordert mittlerweile eigene Budgets, mit denen Unternehmen die Zusammenarbeit mit Influencern auch monetär honorieren sollten. Auch mit wenig Geld lassen sich gute Effekte erzielen - wenn der Influencer zur Zielgruppe passt. 

3. Ziele definieren und Ergebnisse für die Influencer Kampagne festlegen

Klare Ziele und ableitbare Ergebnisse helfen, dass kein unnötiger Aufwand entsteht und das Ergebnis für beide Seiten stimmt. Als Ergebnisse eignen sich Reviews von Produkten und Dienstleistungen, für die Influencer ihrem Publikum die gewonnenen Erfahrungen aus einem möglichst neutralen Test mitteilen.

4. Influencer identifizieren und auf Kompatibilität mit der eigenen Marke prüfen

Nur wenn Influencer und das zu bewerbende Produkt miteinander harmonieren und eine emotionale Wirkung entfalten können, wird das Zielpublikum die Botschaften verstehen.

5. Auswahl der Influencer nach Kennzahlen und Engagement ihrer Fans ausrichten

Wie viele Follower, Abonnenten und Fans können die Influencer in den jeweiligen Netzwerken vorweisen? Wie hoch ist die durchschnittliche Engagement Rate? Am Ende sollte nicht nur die Reichweite alleine ausschlaggebend für die Auswahl der richtigen Influencer sein, sondern ihre Vernetzung mit der eigenen Fanbase und Community sowie das Zusammenspiel mit anderen Influencern.

6. Agenturen und Netzwerke als Partner in die Kampagne einbeziehen

Aus ihrer Erfahrung mit vielen anderen Kampagnen können Agenturen und Netzwerke bei der Entscheidung helfen, welche Influencer zu welchen Bedingungen und mit welchem Erfolgsziel für eine Kampagne einbezogen werden sollten.

7. Interaktion der Zielgruppe mit den Inhalten der Influencer validieren

Die genaue Absprache mit den Influencern und mit ihren Agenturen und Netzwerken ist dabei entscheidend. Gerade bei Preismodellen, die nach der Anzahl der gesamten Follower und nicht nach den tatsächlichen Engagements konzipiert werden, können Unternehmen für ihre Marken sehr viel Geld bezahlen, ohne signifikante Werbeeffekte in der gewünschten Zielgruppe zu erzielen.

8. Glaubwürdigkeit von Influencer und Unternehmen schützen

Unternehmen sollten von Anfang an darauf achten, die Authentizität der Influencer nicht durch unpassende Produkte zu schwächen. Wenn sich der Umgang mit dem Markenprodukt durch einen Influencer störend auswirkt, wird die Zielgruppe umso kritischer die vermeintliche Produktempfehlung beäugen.

9. Rechtliche Sicherheit beim Influencer Marketing wahren

Unternehmen und Influencer sollten Schleichwerbung daher strikt vermeiden. Eine klare Kennzeichnung von werblichen Inhalten innerhalb der Beiträge der Influencer sorgt für wettbewerbsrechtliche Sicherheit.

10. Influencer Kampagnen auswerten und den Erfolg messen

Jede Kampagne mit Influencern sollte am Ende daraufhin überprüft werden, ob die Ziele erreicht wurden, ob das Budget ausgereicht hat, welche belastbaren KPIs wie Reichweitenindikatoren, Interaktionsraten und trackbare Verkaufszahlen sich generieren ließen.

Ausführlicher (17 Seiten) lassen sich die Tipps im Leitfaden von DigitasLBi unter http://digitaslbi.com/de/influencer-marketing/ nachlesen. Dort stehen sie kostenlos und ohne weitere Bedingungen zum Download bereit. 


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".