Das vergangene Quartal schloss Tesla mit einem niedrigeren Verlust als von Analysten erwartet ab. Der Fehlbetrag stieg im Jahresvergleich aber immer noch von 154,2 auf 282,3 Millionen Dollar (246,6 Mio Euro).

Die Anleger begrüßten die Nachrichten am Mittwoch zunächst mit einem nachbörslichen Kurssprung von acht Prozent. Zum US-Handelsbeginn am Donnerstag waren sie bereits skeptischer - die Aktie gab um mehr als ein Prozent nach.

Die Auslieferungsprognose für dieses Jahr von bis zu 90.000 Fahrzeugen bestätigte Tesla. Im ersten Quartal wurden rund 15.500 Autos ausgeliefert, für das laufende Vierteljahr sind 17.000 anvisiert - im Rest des Jahres wird die Firma also noch deutlich zulegen müssen.

Zugleich zogen die Bestellungen des wichtigsten Fahrzeugs Model S, das zum Beispiel in Deutschland mindestens 88.000 Euro kostet, im Jahresvergleich um 45 Prozent an, wie die kalifornische Firma nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Der Konzernumsatz stieg um 15 Prozent auf 1,03 Milliarden Dollar.

Die Ankündigung des Bundes, in Deutschland eine Kaufprämie für Elektroautos einzuführen, wurde von Tesla kritisiert. Denn dies soll nur für Modelle gelten, die bis zu 60.000 Euro kosten. Die beiden Tesla-Modelle sind deutlich teurer. (dpa)


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W&V Redaktion
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