Eyeo | | von Manuela Pauker

Adblocker: So interpretieren Kinder "nervige Internetwerbung"

Klar, Kinder sollten früh an die wichtigen Themen des Lebens herangeführt werden. Sicherheit im Straßenverkehr. Altersvorsorge. Und natürlich Internetwerbung. Letzteres hat Eyeo, Produzent des Werbeblockers Adblock-Plus, auf der Digitalmesse Dmexco versucht: Dort verteilte der Softwarekonzern das Pixi-Bilderbuch "Lina und Anton entdecken die Internet-Werbung" an die Besucher, darunter viele Eltern.

Die angesichts des Absenders nicht ganz überraschende Handlung: Die kleinen Protagonisten entdecken bei der Planung eines Zoobesuchs am Computer, wie nervig Werbung ist, die sich über Websites legt. Zitat: "Als wäre der Himmel so voller Elefantenballons, dass man die Sonne nicht mehr sehen kann." Auf den Dreh, Werbung mit Elefantenballons gleichzusetzen, muss man zwar erst mal kommen. Aber als wir den Kindern unseres Verlagskindergartens "Pressezwerge" die Szene zur Neuinterpretation vorlegten, war das für sie ziemlich einleuchtend. Und irgendwie fanden sie die  Elefantenballons spannender als die Sonne. Vielleicht ja ein Hoffnungsschimmer für die Onlinevermarkter.

"Als wäre der Himmel so voller Elefantenballons, dass man die Sonne nicht mehr sehen kann"

Eine Auswahl der Bilder ist in der aktuellen Ausgabe der W&V (Ausgabe 39) zu sehen.

Wie beliebt Adblocker bei Erwachsenen sind, zeigt ein Blick in die App-Verkaufscharts von Apple. Dort stürmten kurz nach dem Start von iOS 9 drei kostenpflichtige Werbeblocker an die Spitze. Denn die sind in dem neuen Betriebssystems erstmals erlaubt.

Adblocker: So interpretieren Kinder "nervige Internetwerbung"

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