Die Film-Reihe "I'm Here to Create" stellt Profi- und Hobby-Sportlerinnen wie DJ Hannah Bronfman vor.
Die Film-Reihe "I'm Here to Create" stellt Profi- und Hobby-Sportlerinnen wie DJ Hannah Bronfman vor. © Foto:Adidas

Bilanz und Kampagne | | von Deutsche Presse-Agentur

Adidas schraubt Erwartungen für 2016 hoch

Der Sportartikelhersteller Adidas hat seine eigenen Ziele für das vergangene Jahr übertroffen und die Erwartungen an das Sportjahr 2016 und den neuen Vorstandschef Kasper Rorsted hochgeschraubt. Der Henkel-Chef wird im Sommer zu Adidas stoßen und im Oktober das Amt des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer übernehmen.

Befeuert von der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro sollen der währungsbereinigte Umsatz sowie das Ergebnis 2016 nun zweistellig steigen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Zuvor war der Nike- und Puma-Konkurrent nur von einem Plus im hohen einstelligen Bereich ausgegangen.

Zuversichtlich stimmt den Konzern der starke Schlussspurt im vergangenen Jahr. Dadurch stieg im Gesamtjahr der Umsatz nach ersten Berechnungen um 16 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft legte um zwölf Prozent auf 720 Millionen Euro zu. Herausgerechnet sind bei dieser Kenngröße Wertberichtigungen in Höhe von 34 Millionen Euro im Zusammenhang mit Russland und Lateinamerika. Die endgültigen Zahlen will Adidas am 3. März vorlegen. Konkurrent Puma präsentiert seine Zahlen am 18. Februar.

Adidas ist weltweit die Nummer zwei im Sportgeschäft, kämpft aber mit dem großen Vorsprung des US-Konzerns Nike sowie dem Erstarken neuer Rivalen wie zuletzt Under Armour. Vor allem auf dem US-Markt hatte Adidas im vergangenen Jahr noch Defizite. Um die Adidas-Marken bei den anstehenden Sport-Großereignissen ins rechte Licht zu rücken, hatte der deutsche Konzern das Werbebudget kräftig aufgestockt.

2015 startete die auf drei Jahre angelegte Markenkampagne, mit der sich Adidas weltweit als "Vorreiter im Sport" präsentieren will. Die Kreation stammt von der Agentur 72andSunny, die sich 2015 ohne Pitch den weltweiten Adidas-Etat sicherte.

Mit einer Reihe neuer Clips wird die Sport16-Kampagne nun fortgesetzt. Die Film-Reihe "I'm Here to Create" stellt Profi- und Hobby-Sportlerinnen und ihre Kreativität vor. Markenbotschafterinnen sind unteren anderem die Tennis-Stars Caroline Wozniacki und Ana Ivanovic, Supermodel Karlie Kloss und DJ Hannah Bronfman. Die 15- und 30-Sekunden-Online-Clips sind in mehr als 50 Ländern zu sehen - in Deutschland vor allem in Umfeldern, die Frauen interessieren. Auf Facebook, Twitter und Instagram können Sportler unter #heretocreate eigene Inhalte teilen. (dpa/fs)

Adidas schraubt Erwartungen für 2016 hoch

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht