"100 Prozent fairer Supermarkt"

Eine Rückverfolgung solle von der Plantage bis zum Lieferanten möglich werden. Auch wollen die Unternehmen in den Blick nehmen, ob die Menschenrechte bei der Herstellung ihrer Produkte eingehalten werden. "Es ist gut, dass im Lebensmittelhandel Bewegung ist", sagt Bundesentwicklungsminister Gerd Mülle. Das zeige auch, dass der Druck der Konsumenten wirke. Immer mehr Verbraucher wollten wissen, wie ihre Lebensmittel produziert werden. "Die sieben Vorreiter-Unternehmen erkennen erstmals an, dass niedrige Einkommen eine große Herausforderung und existenzsichernde Löhne dringlich denn je sind." Existenzsichernde Einkommen müssten zum Standard werden: "Das Ziel ist klar: 100 Prozent fairer Supermarkt." (dpa/ak)


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W&V Redaktion
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