| | von Steffen Konrath

Blush treibt es bunt mit dem Stoff

Bei den aktuellen Benzinpreisen reiben sich Autofahrer bisweilen die Augen. Eine weitaus positivere Reaktion auf dieses Thema dürfte die neueste Kampagne der Berliner Dessous-Marke Blush hervorrufen. In dem Motiv geht es ebenfalls um Treibstoff, natürlich nicht im herkömmlichen Sinne. Mit der Headline "Zeit für alternativen Treibstoff" nebst leichtbekleidetem Model liefert das Label einen der angenehmeren Beiträge zur Klimadebatte.

Mit dem sexy Bildmotiv wirbt der Wäschehersteller für seine neue Kollektion namens "Honeyrider", was auf deutsch so viel heißt wie Honigreiter. Sie soll frustrierten Autofahrern neuen Antrieb geben. Blush-Geschäftsführerin Claudia Kleinert: "Ganz viele unserer Kunden sind frisch verliebt, ihre Hormone spielen verrückt. Unsere neue Kollektion 'Honeyrider' in zartem Cream ist genau das richtige, um seine Frühlingsgefühle auszuleben." Lust am Stoff, statt Frust an der Zapfsäule also.

Die Kreation für das Modelabel stammt von der ebenfalls in Berlin ansässigen Agentur Glow. Dort zeichnet der umtriebige Geschäftsführer Johannes Krempl für die Ideen verantwortlich. Die Honeyrider-Kampagne läuft ab 9. März auf Großflächen, Anzeigen und Postkarten in Berlin. Eine Verlosung auf Facebook rundet das Marketingpaket ab.

Blush hat sich mit provokanten Werbeformen bereits einen Namen gemacht. Im Januar schickte die Marke beispielsweise ein Model in Blush-Lingerie durch Paris - die Aktion sollte Ex-Bundespräsident Christian Wulff zu mehr Transparenz auffordern. Wulff ist bekanntlich am 17. Februar von seinem Amt zurückgetreten.

Blush treibt es bunt mit dem Stoff

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