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Das Motto des ersten Foodist-TV-Spots: "Entdeckt, um zu überraschen".
Das Motto des ersten Foodist-TV-Spots: "Entdeckt, um zu überraschen". © Foto:Foodist

Startup-Kampagne | | von Thuy Linh Nguyen

Der erste TV-Spot von Foodist

Ob erlesene Öle, exotische Pasten oder ausgefallene Naschereien - Foodist sichtet für seine Kunden jedes Jahr über 2.000 Delikatessen aus aller Welt. Unter dem Motto "Entdeckt, um zu überraschen" wirbt der Onlineshop nun zum ersten Mal mit einem Werbespot für seine Gourmet-Überraschungsboxen. Für die Kreation und Produktion zeichnet die Münchner Agentur Neverest verantwortlich. Ziel der Kampagne ist es, den Zuschauer in die Welt des sogenannten "Foodporn" zu entführen.

Gedreht wurde der 20-sekündige TV-Spot in einer Foodist-Partnermanufaktur in Berlin. "Es ist uns wichtig, in originalen Manufakturen zu drehen, die die Produkte auch wirklich produzieren", sagt Petra Nachtigall, Creative Director bei Neverest.

Die TV-Kampagne resultiert aus der Teilnahme des Hamburger Startups am ProSiebenSat.1-Accelerator-Programm, das die Teilnehmer auf Fernsehwerbung vorbereitet und sie im Austausch für Unternehmensanteile mit 500.000 Euro TV-Budget ausstattet. Ab 4. April läuft der Werbespot auf allen Sendern des Münchner Medienunternehmens. "Wir glauben fest daran, dass sich über den Fernsehbildschirm die Mission von Foodist als Kurator für besondere Delikatessen hervorragend einer breiten, genussorientierten Zielgruppe vermitteln lässt", sagt Alexander Djordjevic, Gründer und CEO von Foodist.  

Der erste TV-Spot von Foodist

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Ströer liefert jetzt auch Essen

von Petra Schwegler

Ob erlesene Öle, exotische Pasten oder ausgefallene Naschereien - Foodist sichtet für seine Kunden jedes Jahr über 2000 Delikatessen aus aller Welt. Abonnenten der Foodist Box werden dann jeden Monat aufs Neue von der Zusammenstellung des Essens überrascht. Absender der Lebensmittel ist künftig Ströer: Das auf Companisto crowdfinanzierte Startup wird an das expansive Kölner Medienunternehmen verkauft.

Foodist wurde bisher in den Jahren 2013, 2014 und 2015 auf der Plattform Companisto mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro von 2399 "Companisten" schwarmfinanziert. Lag der Umsatz zu Beginn noch bei bei unter 10.000 Euro im Monat und wirkten drei Mitarbeiter für Foodist, so listet Companisto in einer Mitteilung vom Dienstag für 2015 einen monatlichen, mittleren sechsstelligen Betrag und 35 Mitarbeiter auf.

Companisto-Geschäftsführer David Rhotert über den jüngsten Ströer-Zukauf:

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"Foodist ist ein sehr schönes Beispiel dafür, wie aus einem kleinen Pflänzchen durch die Investments der Crowd ein erfolgreiches Unternehmen werden kann. Dass der Exit an Ströer bereits nach 3 Jahren erfolgt, ist eine tolle Erfolgsgeschichte für die Companisten."

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Überhaupt hat Foodist bereits große Medienerfahrung - neben seinen Crowdinvestings auf Companisto. In der Vox-TV-Show "Die Höhle der Löwen" gehörte das Startup zu den Teilnehmern und es war ein ausgewähltes Startup des ProSiebenSat.1-Accelerators, in dem vielversprechende Jungunternehmer durch Coachings unterstützt werden und Medialeistungen erhalten.

Vor dem Unternehmensverkauf an Ströer hatten in Foodist neben den Companisten noch ProSiebenSat.1, das Verpackungs- und Logistik-Unternehmen BB Pack und die drei Gründer Alexander Djordjevic, Ole Schaumberg und Andreas Brandt investiert. Mit dieser ersten TV-Kampagne war Foodist erst im April auf allen Sendern des Münchner Medienunternehmens ProSiebenSat.1 gestartet:

Ströer setzt mit Foodist seine Einkaufstour fort, bei der der einstige Außenwerber um Konzernlenker Udo Müller vor allem in digitale Geschäftsmodelle investiert. Inzwischen der größte Digitalvermarkter, haben sich die Kölner zuletzt unter anderem Statista gesichert. Seit Anfang Juli ist Ströer zudem Mehrheitseigner beim Online-Kosmetikhändler Asam. Am Donnerstag gibt das Unternehmen die Geschäftszahlen für die ersten sechs Monate des Jahres bekannt.

von Petra Schwegler - Kommentare Kommentar schreiben