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Doris Schmidts in der Kampagne für das Start-up Pearl Heaven.
Doris Schmidts in der Kampagne für das Start-up Pearl Heaven. © Foto:Pearl Heaven.

Testimonial | | von Jochen Kalka

Doris Schmidts: Eine Miss Germany erobert die Werbewelt

In diesen Tagen startet die nächste Werbekampagne mit Doris Schmidts, Miss Germany von 2009. Für Pearl Heaven, ein Start-up aus Hamburg. Diesmal geht es um Schmuck. Eine Kampagne, die vor allem online zu sehen sein wird.

Seit sie vor knapp vier Jahren zur Schönsten des Landes gekürt worden ist, erhält sie sehr viele Aufträge von der Werbewirtschaft und der Medienwelt. Natürlich sind Beauty-Firmen wie Revlon oder Annemarie Börlind darunter, Modehändler wie Otto, Bauer oder das Nobelkaufhaus Breuninger. Zu Mode und Kosmetik passe Schmidts laut Imas International überdurchschnittlich gut als Werbegesicht. Aber auch Marken wie Mercedes-Benz, Wellendorff, Rauschmeier, Toto Lotto oder der Energiekonzern Elißa werben gern mal mit der Schönheit. Zudem modelte sie unzählige Male, wird für den Laufsteg gebucht oder für Shootings von Zeitschriften. Bei Burdas "Lisa Wohnen" war sie auf dem Titel zu sehen.

Erst stand sie bei der Miss Germany Corporation unter Vertrag – direkt nach der Wahl beim Veranstalter Europa Park. „Es ist schlagartig losgegangen“, sagt sie. „Um ehrlich zu sein, mir war es anfangs zu viel. Man ist ja auch überhaupt nicht medienerfahren und wird einfach ins kalte Wasser geschmissen.“ Dann müsse man schnell schwimmen lernen und begreifen, wie das Geschäft laufe. Eines war ihr stets bewusst: „Eine Miss Germany verschwindet schnell wieder in der Versenkung. Man ist ein Casting-Produkt und wird dann schnell vergessen.“

Nicht so bei Doris Schmidts, obgleich sie zugibt, anfangs einige Fehler gemacht zu haben. Etwa, dass sie Social Media nicht genutzt habe. Bei Facebook sei sie nicht gewesen. „Ich war sogar ein großer Gegner.“ Heute weiß sie: „Das gehört zur Selbstvermarktung.“ Mindestens alle zwei Tage postet sie, lässt sich zum Beispiel von ihren gut 2000 Fans beraten, welches Kleid sie bei Events tragen solle. Momentan lässt sie sich von der Berliner Social-Media-Agentur Seed & Sugar ein neues Konzept erstellen. „Echt schlimm“ fand Doris Schmidts auch ihre Stimme. „Ich habe mich wie eine Ente angehört – und das auch noch im badischen Dialekt“, sagt sie selbstkritisch. Daraufhin habe sie Sprechtrainings in Frankfurt gemacht und eine anderthalbjährige Ausbildung zur Moderatorin. Denn ihr Traum wäre es, in diesem Bereich Fuß zu fassen. Als TV-Moderatorin hat sie schon für einen regionalen Sender ein Jahr lang gearbeitet. Derzeit arbeitet die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau an ihrer Abschluss-Arbeit für das BWL-Studium.

Momentan lässt sich Doris Schmidts von Alexander Elbertzhagen vermarkten. Der Geschäftsführer von Pool Position, Köln, hat Prominente wie Sandra Maischberger, Stefan Gödde oder Michelle Hunziker unter Vertrag. Die Shootings für die Werbung machen Doris Schmidts viel Spaß, „außer sie gehen über 14 Stunden“. Was sie dabei schon alles erlebt hat,  klingt nach einem Profi, der ewig in diesem Business arbeitet: Vom Unterwasser-Shooting, bei dem sie unbedingt die Augen offen halten  musste, bis zur Fotosession von Sommerklamotten – halb nackt bei Minusgraden in Hamburg. W&V Online zeigt einige der Motive.

Mehr zu den Erfahrungen von Doris Schmidts mit der Werbe- und Medienbranche lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der W&V (Nr.7).

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