Volkswagen baut einen Klassiker in einer speziellen Social Media Edition.
Volkswagen baut einen Klassiker in einer speziellen Social Media Edition. © Foto:

| | von Frauke Schobelt

Eine Lektion in Social Media: VW in Holland baut einen Fanwagen

Crowd Sourcing via Social Media erlebt aktuell in den Niederlanden eine interessante neue Dimension. Die dortige Volkswagen-Zentrale ruft seine Facebook-Fans zu einem "Like"-Contest auf, der in den Katalog der Best-Practise-Cases gehört. Diesmal geht es nicht um eine neue Burger-Kreation oder eine hübsche Verpackung. Sondern gleich um den Bau eines kompletten Autos: Dem "Fanwagen". Die Idee zu der Kampagne hatte die Agentur Achtung.

Die holländischen Fans können zwischen zwei Lieblingsklassikern wählen, den Käfer oder den Ur-Volkswagen-Bus, den Transporter 1. Das Auto, das als erstes 20.000 "Likes" bekommt, wird einmalig in einer speziellen Social-Edition nachgebaut und verlost, wie das Fachmagazin "Adformatie" berichtet. Aktuell liegt der Transporter vorne.

Der glückliche Gewinner darf dann einen wirklich besonderen "Fanwagen" fahren: Nicht nur im schicken Retro-Look, sondern auch mit typischen Facebook-Merkmalen gespickt. Unter dem Nummernschild kann man etwa seinen Beziehungsstatus immer wieder aktualisieren: "in einer Beziehung", "Junggeselle", "das ist kompliziert", "keine Meinung". Der Schaltknüppel hat die Form eines "Like"-Daumens, im Auto lassen sich die Status-News auf Papier ausdrucken und der Türknauf hat den Hinweis "Add a friend".

Das Gewinnerauto gibt es in "Facebook-Blau" und "Zuckerberg-Silber". Fans können die gesamte Produktion online live mitverfolgen. Einen Haken hat das Ganze jedoch. Gewinnen können nur Fans, die in den Niederlanden leben.

Eine Lektion in Social Media: VW in Holland baut einen Fanwagen

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht