Gesetz gegen Magermodels | | von W&V Online

Frankreich führt Kennzeichnungspflicht für Photoshop-Retusche ein

Das französische Parlament hat ein umstrittenes Gesundheitsgesetz verabschiedet: Das Land will keine Magermodels mehr. Die Mannequins müssen zukünftig ihren Arbeitgebern ein ärztliches Attest vorlegen, dass ihr Gesundheitszustand mit ihrem Beruf vereinbar ist. Ärzte und Behörden sollen sich unter anderem am Body-Mass-Index orientieren. Bei einem Verstoß drohen sechs Monate Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro, wie mehrere französische Medien berichten.

Gleichzeitig sorgte die Nationalversammlung dafür, dass zukünftig bestimmte retuschierte Fotos kenntlich gemacht werden müssen. Verschlanken Werbeagenturen oder Modemagazine die Models per Photoshop, ist eine Kennzeichnung nötig.

Das Gesetz könnte also Unterwäsche-Labels wie Victoria's Secret in Frankreich vor Probleme stellen. Die Marken müssten bestimmte Photoshoptricks offen legen. Die Amerikaner hatten im Oktober auf Facebook ein Foto veröffentlicht, bei dem ganz offensichtlich eine Pobacke wegretuschiert wurde.

Frankreich führt Kennzeichnungspflicht für Photoshop-Retusche ein

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