"Hoffentlich Allianz versichert" - Rückkehr zum alten Claim
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| | von Lena Herrmann

"Hoffentlich Allianz versichert" - Rückkehr zum alten Claim

Zwei Jahre ist es her, dass die Allianz gemeinsam mit ihrer damals neuen Agentur Grey weltweit eine einheitliche Kampagne ausgerollt hat. Sogar ein München-Büro hatte Grey damals unter dem Namen Allianz @ Grey für den neuen Kunden ins Leben gerufen. Die Aufgabe des Offices ist die internationale Steuerung des werblichen Auftritts. Jetzt folgt für den deutschen Markt ein Flight, der die eingeschlagene Kommunikationsrichtung weiterentwickelt.

Am 13. August schickt die Allianz zwei neue Spots auf Sendung. Vor allem in den Werbeblöcken bei ARD, Sat.1, RTL und ProSieben sind die beiden Filme zu sehen. Beide Spots thematisieren die Autoversicherung der Allianz. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres verkauft die Allianz ihre Autoversicherung mit einem neuen Konzept: Mit frei wählbaren Zusatzbausteinen können die Versicherten ihre ganz persönliche Autoversicherung zusammenstellen, das Produkt läuft bei dem Münchner Konzern unter dem Namen "Mein Auto". Dementsprechend stellt einer der beiden Commercials das Produkt in den Mittelpunkt der Geschichte.

Der zweite Spot greift auf den Formel-1-Kommentator, selbst einstiger Rennfahrer und Rennsportexperten Christian Danner zurück. Er berichtet über das Allianz Zentrum für Technik (AZT), mit dem sich das Unternehmen im Bereich Sicherheitsforschung engagiert.

Nach neun Jahren kommt im Rahmen des aktuellen Auftritts wieder der Claim "Hoffentlich Allianz versichert" wieder zum Einsatz. Per Marktforschung hat der Versicherungskonzern herausfunden, dass der 2003 von der Kurzform "Hoffentlich Allianz" abgelöste Slogan nach wie vor im Gedächtnis der Konsumenten verhaftet ist.

Im Vergleich zu den bisherigen Filmen steht diesmal zwar wieder ein "echter" Allianzkunde als Testimonial zur Verfügung. Doch der Versicherer entwickelt die Kampagne weiter, in dem er nicht mehr über einen Schadensfall spricht. Außerdem konzentriert sich der aktuelle Flight im Vergleich zu den bisherigen Spots auf ein Produkt der Allianz. Das erste Mal seit zehn Jahren steht das Thema Auto wieder werblich im Mittelpunkt.

"Wir haben das Datum für den Kampagnen-Start mit Absicht auf den August gelegt", sagt Manfred Boschatzke, Leiter Marketing und Sponsoring der Allianz Deutschland. Im Oktober und November sei zu erwarten, dass auch die Konkurrenten zum Thema Autoversicherung werblich aktiv werden. Den geballten Kampagnen später im Jahr wolle man jetzt zuvor kommen. Bis Mitte Oktober wird die Kampagne intensiv geschaltet. "Mit den Spots wollen wir eine Geschichte erzählen und uns als Unternehmen positionieren, das mehr als eine neue Autoversicherung anzubieten hat", sagt Boschatzke. Rund acht Millionen Autos versichert die Allianz derzeit in Deutschland. Mit Hilfe der Kampagne sollen es noch mehr werden.

Paralell zu den beiden TV-Spots, die für Bekanntheit und Reichweite sorgen sollen, startet am Montag ein Auto-Special auf allianz.de. Per eigener Landing-Page können sich Interessierte dann zu allem rund um das Thema Autoversicherung informieren. Auch ein animierter Erklärfilm ist dann dort zu finden. Virale Filme sowie weitere Online-Maßnahmen bilden gemeinsam mit den Spots den Mittelpunkt der Kampagne. Beim Thema Print hält sich die Allianz diesmal eher zurück. PR-Maßnahmen, PoS- und Vkf-Aktionen sowie das Formel-1-Engagement runden die Kampagne ab. "Alle Medien, die wir bespielen, ergänzen sich gegenseitig und ergeben so eine Kampagne mit einem Gesamteindruck", sagt Boschatzke. Vor allem das Thema Aktivierung der Kunden und potenziellen Kunden ist dem Unternehmen wichtig.

Neben der Münchner Dependance von Grey zeichnet vor allem Grey Düsseldorf für die Kommunikation verantwortlich. Als kreativer Kopf hinter dem werblichen Ansatz gilt der Grey-CCO Roland Vanoni.

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