Basketballer Dirk Nowitzki ist schon lange Jahre das Aushängeschild der ING-Diba, wie beispielsweise auf der Website der Bank.
Basketballer Dirk Nowitzki ist schon lange Jahre das Aushängeschild der ING-Diba, wie beispielsweise auf der Website der Bank. © Foto:Screenshot Website ING-DIba

Privatkunden | | von Anja Janotta

ING-Diba will am Neukunden-Marketing sparen

Auch die Direktbank ING-Diba leidet unter dem Niedrigzins. Der Vorstandschef Roland Boekhout sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass der Druck wachse. Die Europäische Zentralbank (EZB) verlangt nun 0,3 Prozent Zinsen, wenn Banken Geld bei ihr parken.

Weil es schwieriger ist, Kundengelder anzulegen, wirbt die ING-Diba nicht mehr so offensiv um neue Sparkunden. "Wir stehen bei der Werbung von Neukunden etwas auf der Bremse. Wir wollen kein Kundenwachstum um jeden Preis", betonte Boekhout. Dennoch sei die Kundenzahl 2015 "in etwa im gleichem Umfang gewachsen wie in den Vorjahren". 2014 hatte die ING-Diba die Zahl ihrer Kunden in Deutschland und Österreich um netto gut 200.000 auf 8,3 Millionen gesteigert. Nun will die Bank ihr Geschäft mit Unternehmenskunden ausweiten, das laut Boekhut  hervorragend laufe.

Für das Marketingbudget an sich allerdings hat das keinerlei Konsequenzen, so ein Diba-Sprecher gegenüber W&V Online. Nur die Incentives für Neukunden würden gekürzt. "Von einem allgemeinen Sparen bei unseren Marketing-Ausgaben kann überhaupt keine Rede sein. Wir halten weiter an unseren hohen Marketingsausgaben fest."

Schon seit langen Jahren wirbt die ING-Diba mit Dirk Nowitzki und dem Jingle "Dibadu". Auch auf der aktuellen Website ist noch ein Konterfei des Basketball-Stars zu finden. Im Frühjahr und Sommer des vergangenen Jahres liefen allerdings Flights von Ogilvy & Mather ohne das gewohnte Konterfei Nowitzkis.

Der Flight vom August 2015:

ING-Diba will am Neukunden-Marketing sparen

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