Für Kaufland-Kunden funktioniert die Lebensmittelrettung so: erst die App herunterladen, dann das Angebot auswählen, das mobil bezahlt wird. Mit dem Kaufbeleg holt der Kunde fünfzehn Minuten vor Ladenschluss die Bestellung am Kaufland-Imbiss ab.

Das neue Projekt reiht sich in eine Vielzahl von Maßnahmen gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln. So hat Kaufland unter dem Namen "Die etwas Anderen" ein Sortiment gelauncht, das optisch nicht perfektes, aber qualitativ einwandfreies Obst und Gemüse beinhaltet. "Unsere Filialen geben außerdem regelmäßig Lebensmittel an örtliche Tafeln ab oder kooperieren mit anderen karitativen Einrichtungen und Foodsharing-Einrichtungen", sagt Schinke.

Um Lebensmittelverlusten schon im Vorfeld vorzubeugen, hat Kaufland vor einigen Jahren sein Warenwirtschaftssystem umgestellt, um die Bedarfsplanung der Filialen optimieren zu können. Bereits vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums werden Artikel außerdem frühzeitig preisreduziert verkauft oder gespendet.

Sie interessieren sich für nachhaltige Unternehmens- und Nachhaltigkeitsstrategien? Auf dem W&V Green Marketing Day 2019 am 30. Oktober lernen Sie mehr darüber, wie Sie mit authentischem Handeln und Kommunikation eine ökologische Lovebrand aufbauen. Infos und Anmeldung finden Sie hier.


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".