Weltfriedenstag | | von Ulrike App

McDonald's und Burger King schließen doch noch Frieden

McDonald's und Burger King schließen doch noch Frieden - zumindest etwas. Die Vereinten Nationen haben den 21. September zum "Weltfriedenstag" ausgerufen. Bereits Ende August hatte Burger King dem Rivalen eine ziemlich öffentliche Aufforderung geschickt, an diesem Tag einen gemeinsamen "McWhopper" zu kreieren. McDonald's wollte auf diesen Vorschlag nicht eingehen. Dafür hat die Marke jedoch die Agentur TBWA beauftragt, einen Spot für das "Welternährungsprogramm" zu entwickeln. Dieser 30-Sekünder kommt ganz ohne Hinweise auf McDonald's oder weitere Geldgeber aus. Die Fastfood-Kette spendiert unter anderem TV-Werbezeit und Digital-Ads in 38 Ländern (#peaceday).

Allerdings stammt das Media-Geld nicht nur von McDonald's - sondern eben auch unter anderem von Burger King, wie McDonald's mitteilt. Neben der US-Kette beteiligen sich außerdem noch Facebook, CargrillDreamWorks Animation, Google, Mastercard, McCain, OMD, TBWA, United Airlines und Twitter

Burger King hat sich von einigen Wochen einen PR-Gag geleistet - auf Kosten von McDonald's. Auf Plakaten und der Website Mcwhopper.com hat das Unternehmen einen offenen Brief an den Wettbewerber gerichtet: Man könne doch für einen Tag eine Art Waffenstillstand vereinbaren und gemeinsam am Weltfriedenstag einen "McWhopper" verkaufen - also eine Art Kombination der Produkte Whopper und Big Mac. McDonald's-CEO Steve Easterbrook hat sich dann sehr zurückhaltend dazu geäußert und aber später wohl doch Kontakt zu Burger King gesucht - allerdings ohne öffentlichen Wirbel.

Burger King engagiert sich am "Weltfriedenstag" übrigens auch noch auf andere Weise. Mit vier Wettbewerbern aus den USA verkauft das Unternehmen den "Peace Day Burger". 

McDonald's und Burger King schließen doch noch Frieden

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