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No sex, please: Ergo untersagt Veröffentlichung des Revisionsberichts
Die Ergo-Versicherung hat dem "Handelsblatt" per Einstweiliger Verfügung untersagt, einen Bericht der Konzernrevision über Sex-Reisen freier Versicherungsvertreter zum Download anzubieten. Das bestätigt eine Ergo-Sprecherin gegenüber W&V Online.
Laut "Handelsblatt"-Chefredakteur Gabor Steingart hatten die Ergo-Anwälte ihre Aufforderung mit dem Urheberrecht der Versicherung begründet, welches durch die Veröffentlichung verletzt werde.
Die Revisionsberichte seien demnach wie ein Stück Literatur zu behandeln. Der "Handelsblatt"-Chefredakteur sieht das freilich anders: "Wenn das Literatur ist, dann allenfalls Schundliteratur", so Steingart.
Das "Handelsblatt" hatte am Donnerstag (30.8.) berichtet, dass Sex-Reisen für besonders erfolgreiche freie Vertreter laut internen Berichten der Konzernrevision sowohl vor als auch nach der berüchtigten "Budapest-Reise" aus dem Jahr 2007 stattgefunden hätten. Die Zeitung widersprach damit der von der Ergo-Konzernspitze vertretenen Einzelfalltheorie.

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