Der Chef von Jung von Matt/Sports spricht angesichts des gescheiterten Deals von einem "Sargnagel im Kampf um Aufmerksamkeit und Sponsoren".

Und das in Zeiten, in denen die Olympische Bewegung ohnehin tief in der Krise steckt. Und viele gewonnene Medaillen Jahre später wegen Dopings wieder aberkannt werden. Und sich außerdem hierzulande keine Stadt mehr findet, die die Spiele selbst ausrichten mag. Der 28. November ist wahrlich ein Schwarzer Tag für das Sportsponsoring hierzulande.

Das Schlimmste aber ist: Es wird die Deutschen völlig kalt lassen.

Wir haben doch schließlich den Fußball.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.