Andere kehrten die Frauen-Power-Interpretation der Verantwortlichen ins Gegenteil um. "Paris = Frauen + Lippenstift" - geht es nach dem Geschmack der britischen Marken-Designerin Katie Cadwell, ist das Logo alles andere als zeitgemäß. Noch explizierter wird Branding-Experte Michael Johnson gegenüber Designweek: "Mir sagt das Logo: Komm nach Paris, wir haben sexy Frauen und nebenbei findet noch die Olympiade statt."

In die gleiche Kerbe schlägt die französische Schriftstellerin und Feministin Rebecca Ansellem. Sie startetet eine Online-Petition gegen das Logo mit den Worten: "Die perfekt gezeichneten Lippen und die an weibliche Manga-Figuren erinnernde Frisur zeigen die Frau als Objekt sexuellen Begehrens", schreibt sie. Das sei keine bloße Geschmacksfrage. "Man kann nicht im Jahr 2019 Frankreich durch eine hypersexualisierte Marianne repräsentieren."

Apropos Manga-Figuren... 

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Humoristen fühlen sich an Werbung für Haar-Styling-Produkte erinnert...

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Oder die Frisur von Victoria Beckham...

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Übrigens: das Logo der Fußballweltmeisterschaft von Katar im Jahr 2022 sorgte ebenfalls für Kontroversen.  



Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders.