Schwarz-gelbe Bundesregierung: Merkels Kabinett kommt bei den Wählern wieder besser weg.
Schwarz-gelbe Bundesregierung: Merkels Kabinett kommt bei den Wählern wieder besser weg. © Foto:Bundesregierung / Joachim Eckel

MSL-Studie | | von Lea Götz

Public-Affairs-Umfrage 2012: Das Vertrauen in die Regierung steigt

Ein Fortschritt für die Bundesregierung: Public-Affairs-Verantwortliche haben mehr Vertrauen in das Merkel-Kabinett als im Vorjahr. Die Umfrage von MSL Germany hat von insgesamt 300 Befragten rund 60 Antworten in die Auswertung mit einbezogen und das Ergebnis zeigt eine deutliche Verbesserung: Im Vorjahr bewerteten 34 Prozent der befragten Top-Entscheider von Verbänden und Unternehmen die Regierung mit gut. Dieses Jahr sind es 60 Prozent. Zum elften Mal in Folge führte die Kommunikationsagentur die Umfrage durch, deren Ergebnisse ab Montagnachmittag unter www.mslgroup.de/public-affairs-umfrage.html veröffentlicht sind.

Hier einige Fakten zur diesjährigen Umfrage:

Ganz deutlich kommt heraus, dass die Public-Affairs Experten mit einer großen Koalition rechnen, denn 95 Prozent halten eine Rot-Schwarze Regierung für "sehr wahrscheinlich" oder "wahrscheinlich". An eine Wiederholung von Schwarz-Gelb dagegen glauben 90 Prozent nicht mehr, ebenso wie an eine Koalition aus Union und Bündnis90/Die Grünen, der 89% schlechte Chancen zuschreiben. Und wer soll der neue Kanzlerkandidat der SPD werden? Mit 43 Prozent ist Peer Steinbrück der beliebteste Kandidat zu sein.

Bei den Piraten scheint es buchstäblich eine 50/50-Chance zu sein: 50 Prozent der Befragten glauben nicht daran, dass sich die Piratenpartei tatsächlich weiter etablieren kann.

Auch Energie- und Umweltpolitik stehen im Fokus - allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne: 75 Prozent der Experten bewerteten die Energiepolitik mit "schlecht" oder gar "sehr schlecht". Auch bei der Umwelt sieht es mit 53 Prozent für "schlecht" oder "sehr schlecht" nicht gerade sonnig aus.

Insgesamt investieren Verbände und Unternehmen immer mehr in Public-Affairs-Arbeit und stärken auch ihre Zusammenarbeit mit Agenturen. Bereits 44 Prozent haben dabei Kontakt mit Social-Media Tools und 52 Prozent sind projektbezogen oder sogar dauerhaft im Social Web präsent.

Public-Affairs-Umfrage 2012: Das Vertrauen in die Regierung steigt

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