| | von Markus Weber

Reebok zieht Kampagne aus Fitness-Clubs zurück

"Cheat on your girlfriend, not on your workout" war auf den Plakaten in den rund 100 deutschen Fitness First-Clubs zu lesen. Die Freundin betrügen sei demnach völlig o.k., zumindest aber nicht so schlimm wie etwa beim Training zu betrügen. So musste jeder, der das Plakat sah (siehe Abbildung) die Botschaft verstehen.

Doch nach teils heftiger Kritik im Internet fühlt sich die Fitnessmarke und Adidas-Tochter Reebok nun missverstanden und zog die Plakate bundesweit zurück. Angeprangert worden war zuvor vor allem eine "frauenfeindliche Haltung", welche in der Plakataussage zum Ausdruck komme.

Der Sportartikelhersteller Reebok und Fitness First sind seit dem vergangenen Jahr strategische Partner im Bereich Marketing. Bei der offiziellen Ankündigung dazu hieß es, die beiden Partner wollten "kreative Ansätze für die Zusammenarbeit entwickeln". In den 102 deutschen "Fitness First"-Clubs ist Reebok seither mit Sonderwerbeformen, Bannern und im hauseigenen Newsletter werblich präsent.

Reebok zieht Kampagne aus Fitness-Clubs zurück

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