Anzeigenmotiv im neuen Design von RWE.

Anzeigenmotiv im neuen Design von RWE.

Das neue Design wird digital und analog eingesetzt. "Wir zeigen mit unserem neuen Auftritt, dass RWE für Innovation, Wandel, Transparenz und Nachhaltigkeit steht. Dabei war es uns wichtig, diese Aussagen glaubwürdig mit den Stärken des bisherigen Markenauftritts zu verbinden, der für Stabilität und Sicherheit steht", sagt Stephanie Schunck, Leiterin Unternehmenskommunikation & Energiepolitik.

Zu RWE, Essen, gehören die Gesellschaften RWE Renewables, RWE Generation, RWE Power und RWE Supply & Trading. Laut Unternehmen erzeugen sie rund 46 Gigawatt Strom, 9 davon kommen laut RWE über die Transaktionsgeschäfte mit EON aus Erneuerbaren; EON tritt als Stromnetzbetreiber, RWE als Erzeuger auf. RWE kündigte nun an, bis 2040 klimaneutral zu arbeiten und dafür jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro netto in Windkraft an Land und auf See, in Photovoltaik und Speicher zu investieren.

Aufgrund der Stromerzeugung vor allem aus Braunkohle und seiner Braunkohletagebauwerke steht RWE in der Kritik und gilt als einer der größten CO2-Emmittenden in Deutschland. Nach dem Atomausstiegsplan der Regierung in Folge der Reaktorkatastrophe in Fukushima klagte RWE auf Schadenersatz; anschließend richtete der Konzern seine Strategie stärker auf Energieerzeugung ohne Atomkraft aus. Die Einstellung einiger Kohlekraftwerke für die kommenden Jahre ist geplant. Darüber hinaus erzeugt RWE Strom aus Steinkohle, Kernenergie, Gas, Wasserkraft und Biomasse. Von 2012 bis 2018 habe das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß um 60 Millionen Tonnen reduziert.

2018 stammten 38 Prozent des von RWE erzeugten Stroms aus Braunkohle, 27 Prozent aus Gas, 16 Prozent aus Steinkohle und 12 Prozent aus Atomkraft. Der Anteil der Erneuerbaren lag bei 9,9 Prozent (Quelle: RWE/Statista). Der Umsatz sank von 2017 auf 2018 von 26,3 auf 13,4 Milliarden Euro.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.