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Die Freude am Auspacken zieht sich als roter Faden durch die Kampagne von Samsung.
Die Freude am Auspacken zieht sich als roter Faden durch die Kampagne von Samsung. © Foto:Samsung Mobile

72andSunny Amsterdam | | von Frauke Schobelt

Samsung packt aus: Der Spot für das Galaxy S7

Am Sonntag wird es endlich enthüllt: Beim Mobile World Congress in Barcelona stellt Samsung das mit Spannung erwartete neue Smartphone Galaxy S7 vor. Diese Kampagne von 72andSunny Amsterdam macht schon vorher Lust aufs Auspacken.

Mit kuriosen Unboxing-Videos heizt Samsung seit einer Woche die Neugier auf das neue Modell an. Jeden Tag werden Menschen - oder Tiere - gezeigt, die das Galaxy 30 Sekunden lang anschauen dürfen und dann ihre Eindrücke künstlerisch wiedergeben. Mit dabei sind auch ein fünfjähriger Junge und ein Lama.

Ergänzend läuft aktuell im Fernsehen ein Spot in Langfassung, der kunstvoll die Evolution der Samsung-Produkte zeigt - vom klobigen Riesentelefon bis zum modernen Smartphone mit Virtual-Reality-Brille. Samsung will damit vermitteln, wie Innovationen die Produkte immer weiter verbessert haben und Kunden das Leben erleichtern. Das neue Galaxy S7 erscheint dadurch als eine Art Krone der Schöpfung. Und natürlich geht es auch hier um die Freude am Auspacken, die sich als roter Faden durch die Kampagne zieht:

Bei 72andSunny Amsterdam kümmert sich das Team um die Kreativchefs Carlo Cavallone und Stuart Harkness um den Kunden Samsung. Den Spot produzierte 1st Ave Machine, Regie führten Asif Mian und Bob Partington. Der Song "Figure it Out" stammt von Royal Blood

Dies sind die bisherigen Videos im Unboxing-Countdown:

Tag 1 "Tyson"

Tag 2 "The Llama"

Tag 3 "The Ice Sculptor"

Tag 4 "The Metal Artist"

Tag 5 "The Paestry Chef"

Tag 6 "The Airbrusher"

Samsung packt aus: Der Spot für das Galaxy S7

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Samsung verbündet sich mit Facebook

von Deutsche Presse-Agentur

"Bitte die Virtual-Reality-Brillen aufsetzen!", hieß es bei der großen Samsung-Show zum Mobile World Congress in Barcelona. Und während die Zuschauer in die virtuelle Welt abgetaucht waren, schlich als Überraschungsgast Facebook-Chef Mark Zuckerberg an ihnen zur Bühne vorbei und freute sich diebisch. Der 31-Jährige hatte einst zwei Milliarden Dollar auf die VR-Technik mit dem Kauf des Vorreiters Oculus gewettet. Und auch am Sonntagabend zeigte er sich überzeugt: "Virtuelle Realität ist die nächste Plattform" - und werde mit der Zeit alle Lebensbereiche verändern.

Von Samsung wurden eigentlich neue Modelle seiner Flaggschiff-Smartphones erwartet. Die kamen auch - und wie gedacht warten das Galaxy S7 und S7 Edge mit verbesserter Leistung und neuen Funktionen auf.

Doch auf weitere Leistungssteigerungen der Computer-Telefone allein verlässt sich das Unternehmen nicht mehr - zu schnell wächst neue Konkurrenz etwa aus China heran, die mit günstigen, aber dennoch hochwertigen Smartphones den Markt erobert. Samsung setzt deshalb massiv auf den Trend virtuelle Realität. Sie soll dem Smartphone einen wachsenden Zusatznutzen und dem Anwender neue Erlebniswelten erschließen. Als Anreiz gibt Samsung Käufern, die vor dem Marktstart am 11. März eines der neuen Smartphones vorbestellt, eine Gear-VR-Brille dazu.

Samsung ist nicht allein mit seiner Begeisterung für die neuen Möglichkeiten, Nutzer komplett in neue Welten eintauchen zu lassen. Zuckerberg teilt die Euphorie über das Potenzial von VR-Anwendungen. Facebook habe schon früh in die Entwicklung dieser Technologie investiert, betonte er. Gerade nach der Geburt seiner Tochter sei ihm klar geworden, dass er später nicht nur Fotos oder Filme von ihr ansehen wolle, sondern auch ganz in die jeweilige Szene eintauchen möchte. Zuckerberg hob die Stärke von Samsung als Hardware-Hersteller hervor. In die Partnerschaft will Facebook im Gegenzug sein Software-Know-how einbringen. Mit Oculus arbeitete Samsung bereits bei der Gear VR zusammen.

Wie schon auf der Technik-Show CES in Las Vegas sind VR-Brillen in Barcelona an vielen Ständen zu sehen. Der Smartphone-Spezialist HTC, der in seinem bisherigen Kerngeschäft mit Mobiltelefonen unter Druck steht, kündigte den Marktstart seines High-Tech-Headsets Vive für April an. Mit 799 Dollar wird es sogar teurer als das Oculus-Modell Rift. Mit Sensoren ausgerüstete Brillen-Gehäuse zum Einstecken von Smartphones kosten zum Teil nur 20 Dollar. Auch LG, Samsungs einheimischer Rivale, stellte in Barcelona eine neue VR-Brille vor.

Facebook als längerfristigen Partner gewonnen zu haben, dürfte ein großer Erfolg für Samsung sein. Wenn es darum gehe, ein Ökosystem aus Partnern und Services aufzubauen, sehen Marktbeobachter wie Thomas Husson, Analyst bei Forrester, Samsungs Rivalen Apple eigentlich besser aufgestellt. "Das Fenster der Möglichkeiten für Samsung wird begrenzt sein bis zum Launch von Apples neuem iPhone", zeigt sich Husson überzeugt.

Der iPhone-Konzern ist in Barcelona wie auch auf anderen Branchenmessen nicht vertreten, aber als Referenzgröße stets präsent. Und Apple-Chef Tim Cook, der sich sonst nicht gern in die Karten schauen lässt, lobte vor kurzem ungewöhnlich offen die Virtual-Reality-Technologie. "Ich denke nicht, dass VR in einer Nische spielt. Das ist wirklich cool und hat einige interessante Auswirkungen", sagte er.

Der Markt für virtuelle Realität werde im laufenden Jahr um mehr als das Vierfache auf ein Volumen von drei Milliarden Dollar wachsen, sagte Samsung-Manager Martin Börner. Zahlreiche Brillen, etwa Sonys Playstation VR, die Oculus VR und die Vive von HTC kommen im Laufe der kommenden Monate auf den Markt. Lange haben die Entwickler an der neuen Technologie getüftelt, 2016 soll nun der Durchbruch kommen. Von entscheidender Bedeutung sei es dabei aber, dass auch ausreichend Inhalte zur Verfügung stünden. Eine große Rolle komme deshalb den von den Nutzern selbst erstellten Inhalten zu, heißt es bei Samsung.

Selbstgemachte VR-Videos würden dem Trend auf die Beine helfen, "aber wir sind dort noch nicht angekommen", sagt Forrester-Analyst Husson. Mit einer neuen Kamera will Samsung die Entwicklung forcieren. Mit der Gear 360 präsentierte das Unternehmen in Barcelona eine kleine Kamera in Kugelform, die - optional auf drei Teleskop-Beinen - mit zwei Fischaugen-Linsen und einer Auflösung von 15 Megapixel ihre Umgebung in 3D aufzeichnen und so Stoff für die Nutzung von Samsungs Brille Gear VR liefern soll. Die Daten lassen sich auf einer internen Micro-SD-Karte (128 Gigabyte) speichern, für das auch das Galaxy S7 wieder einen Slot bereitstellt. Die Bearbeitung soll über eine entsprechende Smartphone-App erfolgen.

Bislang gibt es einige wenige Kameras, die in der Lage sind, die Umgebung in 3D aufzunehmen. In der Regel sind die Geräte aber noch sehr teuer und eher für den professionellen Einsatz gedacht. Den Markt in Schwung bringen soll nun die Gear 360. Einen Preis nannte Samsung am Sonntag zunächst nicht.

Die meisten Smartphone-Hersteller verweisen auf ihre Initiativen rund um VR, sagt Husson. "Das ist ein großartiger Weg, einen "Wow"-Effekt zu erzeugen." Doch dem Trend drohe, auch in diesem Jahr in der Nische zu bleiben. Wie bei 3D seien Inhalte das fehlende Glied.

Die Koreaner hatten bereits vor der offiziellen Vorstellung mit mehreren Spots auf das Galaxy 7 und Galaxy 7 Edge neugierig gemacht. Die Agentur 72andSunny Amsterdam hat eine Kampagne entwickelt.

von Deutsche Presse-Agentur - Kommentare Kommentar schreiben

Springer und Samsung bringen Upday aufs neue Galaxy S7

von Petra Schwegler

Upday startet – und die gemeinsame Content Plattform für aggregierte Nachrichteninhalte von Axel Springer und Samsung flutet das neue Galaxy S7 und das S7 Edge: Für Kunden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Polen ist das Angebot als News-Service in den neuen Smartphones vorinstalliert.

Zum Auftakt können Nutzer auf zweierlei Inhalte zugreifen: "Need to Know" -Nachrichten, die von einer Redaktion in dem jeweiligen Land ausgewählt werden, und "Want to Know"-Informationen, "die ein Algorithmus-basierter Service entsprechend den individuellen Interessen des Nutzers zusammenstellt", wie es in der gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag heißt.

Springer und Samsung hatten im September 2015 ihre strategischen Partnerschaft geschlossen und eine Testphase in Deutschland und Polen angeschoben. Diese sei erfolgreich gewesen – "mit einer unerwartet hohen Kundenbeteiligung", wie es jetzt heißt. Auf Basis des umfangreichen Feedbacks der Nutzer sei Upday weiterentwickelt worden und biete heute Nachrichten, Blogs und Videoinhalte aus über 1200 Quellen. Zugreifen können mobile User auf Medien wie "The Economist", "The Daily Telegraph", "Le Figaro", "Bild", "Spiegel" oder Onet.pl.

Upday-CEO Peter Würtenberger hebt auf die Besonderheit der News-Auswahl hin, zumal zusätzlich kuratierte Inhalte von journalistischen Experten zusammengestellt werden. "Während andere Aggregatoren bei dem Ausspielen von Inhalten ausschließlich auf Algorithmen setzen, zeichnet sich Upday durch das Zusammenspiel menschlicher Interaktion und Daten aus", so Würtenberger. Young Hoon Eom, President & CEO, Samsung Electronics Europe, fügt hinzu: "Upday ist ein wertvoller vielfältiger Service, der relevante und personalisierte Inhalte zugeschnitten auf das jeweilige Umfeld anbietet."

von Petra Schwegler - Kommentare Kommentar schreiben