Ein Pirat darf Sixt-Cabrio fahren
Ein Pirat darf Sixt-Cabrio fahren © Foto:Sixt

| | von Frauke Schobelt

Sixt nimmt Piraten aufs Korn

Wulff, Euro-Rettungsschirm, Rösler: Aktuelle politische Themen haben es Sixt schon immer angetan. In der neuesten Anzeige, die in "SZ", "FAZ" und "Handelsblatt" zu sehen ist, nimmt der Autovermieter Die Piraten aufs Korn, denen er eine "günstige Brise" bescheinigt. "Total beliebt. Und keiner weiß warum", heißt es da über den abgebildeten Latzhosenträger, laut Bild.de ist es der Berliner Pirat "Faxe". Der Dreh zum Cabrio ist auch schnell gefunden: "Total beliebt. Und jeder weiß warum." Und der deutlich entspannte Pirat darf ans Steuer. 

Sixt

Das aktuelle Sixt-Motiv kommt - wie schon Schäuble und der Euro - erneut von der Hamburger Agentur des Ex-Jung-von-Matt-Kreativchefs Oliver Voss. Er darf sich ebenso wie sein früherer Arbeitgeber Jung von Matt und die beiden Münchner Agenturen FJR und 19:13 regelmäßig für den Pullacher Autovermieter kreativ austoben.

Meistens sorgen die Motive des Autovermieters für Amüsement, doch Sixt hat auch erlebt, wie heikel das Spiel mit der Politik sein kann. Im vergangenen Sommer bescherte die  "Drachmen"-Anzeige von Jung von Matt dem Unternehmen großen Ärger und es gab sogar Morddrohungen. Unternehmenschef Erich Sixt hatte daraufhin im "Spiegel" angekündigt, sich künftig nicht mehr in die große Politik einmischen zu wollen. Das macht ihm aber offenbar doch zu großen Spaß.

Sixt nimmt Piraten aufs Korn

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