| | von Markus Weber

Swiss Life will die Marke AWD offenbar beerdigen

Weil das Geschäft schlecht läuft, denkt der Eigentümer Swiss Life offenbar über eine Umbenennung des Finanzvertriebs AWD nach. Das berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) in ihrer aktuellen Ausgabe. Das Neugeschäft leidet derzeit massiv unter der Medien-Berichterstattung über Schadenersatzklagen von Kunden wegen angeblicher Falschberatung.

Der AWD-Umsatz fiel im ersten Quartal des Jahres um 18 Prozent auf 111 Millionen Euro. Laut FTD soll der Umsatz im zweiten Quartal weiter um einen zweistelligen Prozentsatz geschrumpft sein. Im vergangenen Jahr belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf sieben Millionen Euro.

Nun erhöhen die Schweizer Eigentümer offenbar den Druck auf das Unternehmen aus Hannover. Schafft AWD in diesem Jahr keine deutliche Ergebnisverbesserung, so könnte schon im November die Entscheidung über das endgültige Aus der Marke gefällt werden. Erst Anfang dieses Jahres hatte sich der Vermittler von Finanzprodukten sowie von Lebens- und Krankenversicherungen ein neues Logo gegeben.

Das von Carsten Maschmeyer aufgebaute Unternehmen gehört zu den größten Finanzvertrieben Europas. Maschmeyer hatte AWD im Jahr 2007 an Swiss Life verkauft.

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