| | von Lea Götz

Technoseum präsentiert eine Ausstellung mit Werbeartikeln

Ein überlebensgroßer Haribo-Bär oder ein ferngesteuerter Coca-Cola-Lkw - Jeder kennt sie, hatte schon einen in der Hand und wird ständig mit ihnen konfrontiert: Werbeartikel. Anstecker, Aufkleber, Tassen,r Plüschtiere: Unternehmensmarketing ist ohne die kleinen Gimmicks hetuzutage kaum noch vorstellbar.

Das 1990 gegründete Technoseum in Mannheim, das zu den größten Technikmuseen Deutschlands gehört, hat jetzt eine Ausstellung mit genau diesen Objekten, die die Verbraucher seit Jahrzehnten begleiten, eröffnet.

Sogar wie die Barbiepuppe entstand wird in der Ausstellung aufgeklärt: Als Ruth Handler von der Spielzeugfirma Mattel bei einem Europaurlaub die sogenannte "Bild-Lilli" entdeckte, eine Werbepuppe, die in den 50er-Jahren für die Zeitung kreiert wurde, kam ihr die Idee für die weltbekannte Plastikpuppe.

"Im Technoseum werden diese Objekte erfasst, dokumentiert und bewahrt und können der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden - zumal es sich um Objekte handelt, die damals wie heute überwiegend als Wegwerfartikel galten und deshalb selten gesammelt wurden", begründet Ehrhard Reissenweber, der Sammler, seine Entscheidung, die Objekte an das Museum zu übergeben.

"Genau diese Vertrautheit mit Logos und Schriftzügen zeigt nicht zuletzt, wie allgegenwärtig Werbung in unserem Alltag bereits geworden ist", sagte Thomas Kosche, Leiter Sammlungen am Technoseum. Das Museum betreut zudem die Reihe "1001 Objekte zum Hören und Sehen", anlässlich derer bald eine Ausstellung unter dem Motto "Werben und Verkaufen" geöffnet wird. Guter Titel, oder?

Technoseum präsentiert eine Ausstellung mit Werbeartikeln

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