Filmfigur Bilo Beutlin soll zunächst nicht online vermarktet werden dürfen.
Filmfigur Bilo Beutlin soll zunächst nicht online vermarktet werden dürfen. © Foto:Warner Bros.

Alte Verträge | | von Anja Janotta

Tolkien-Erben stoppen Web-Vermarktung des "Hobbits"

"Der kleine Hobbit" macht Ärger. Knapp vor dem Kinostart des neuen Verfilmung des Fantasy-Epos durch Regisseur Peter Jackson hat die Filmfirma Warner Bros. Ärger mit den Erben des Autors J.R.R. Tolkien. Die Erben verweisen, so berichtet das US-Magazin "Hollywood Reporter", auf einen Verwertungsvertrag aus den 60ern. Demnach hätte die Filmfirma zwar das Recht, Produkte wie Figuren, Kleidung oder Papierwaren mit den Tolkien-Akteuren zu vemarkten, nicht aber Digitales.

Damit wäre eine Verwertung als Video-Spiel, Online-Spiel oder auch in Klingeltönen nicht durch den Vertrag gedeckt. Nun fordern die Erben Warner Bros. auf, den Verkauf dieser Artikel einzustellen. Sie verlangen außerdem eine Entschädigung von 80 Millionen Dollar. Sie machen Vertragsbruch geltend und argumentieren zudem, dass eine derartige Vermarktung dem Ansehen von Tolkiens Werk schaden würde.

"Der kleine Hobbit" des britischen Autors J.R.R.Tolkien (1892-1973) ist der Vorläufer der "Herr der Ringe"-Trilogie. Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson - bekannt geworden durch die "Herr der Ringe"-Verfilmung - hat die Fantasy-Geschichte in drei Teilen verfilmt. Die erste Folge, "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise", kommt Mitte Dezember in die Kinos.

Das ist nicht der einzige Skandal, mit dem das Studio zu kämpfen hat, denn kurz vor Kinostart wird dem Studio auch vorgeworfen, es hätte in Kauf genommen, dass bei Dreharbeiten einige Tiere zu Tode gekommen sind. dpa/aj

Tolkien-Erben stoppen Web-Vermarktung des "Hobbits"

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