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Dieser Hillary-Clinton-Nussknacker ist ein Beispiel für die kommerzielle Seite des US-Wahlkampfs.
Dieser Hillary-Clinton-Nussknacker ist ein Beispiel für die kommerzielle Seite des US-Wahlkampfs. © Foto:Screenshot via Amazon

Wahlwerbung | | von Sebastian Blum

US-Wahlen: Die skurrilsten Produkte zu Trump und Clinton

Der "Super Tuesday" hat weiter Bewegung in den US-Vorwahlkampf gebracht. Der streitbare Republikaner Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton sind ihrem Traum vom Präsidentenamt wieder ein Stück weit näher gekommen: Beide Kandidaten konnten diesen Dienstag die Vorwahlen in insgesamt sieben von zehn US-Bundesstaaten für sich entscheiden. Nach Meinung der "Zeit" heißt das: "Der Kampf Clinton vs. Trump ist eröffnet." Doch eigentlich duellieren sich die Politiker schon länger, die aktuellen Ergebnisse läuten jetzt nur eine neue Runde ein.   

Den Beleg dafür, dass am Ende alles auf eine Auseinandersetzung zwischen Clinton und Trump hinauslaufen könnte, liefert die große Menge an Polit-Merchandise. Mit der ehemaligen Außenministerin und dem Milliardär lässt sich schließlich so einiges verkaufen, wie jetzt.de herausgefunden hat. Wir zeigen die amüsantesten Produkte in unserer Bildergalerie:

     

US-Wahlen: Die skurrilsten Produkte zu Trump und Clinton

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US-TV "liebt" Donald Trump

von Petra Schwegler

Die US-Republikaner suchen nach dem "Super Tuesday" verzweifelt nach Wegen, Donald Trump als Präsidentenkandidaten ihrer Partei zu verhindern. Der 69-jährige Seiteneinsteiger hat zehn der bisher 15 US-Vorwahlen gewonnen. Große Teile des Parteiführung lehnen den schrillen New Yorker ab. Trump liegt jedoch in vielen Umfragen vorn.

Am Donnerstag etwa rief der Republikaner-Kandidat des Jahres 2012, Mitt Romney, dazu auf, keinesfalls Trump für die Kandidatur zu nominieren. Der Immobilien-Milliardär aus New York sei "ein Trugbild", sagte Romney laut einer in Auszügen vorab veröffentlichten Rede an der Universität von Utah.

Vielleicht hatte Romney zuvor auch eifrig TV geschaut? Denn die US-Showmaster haben sich auf die schrägen Auftritte Trumps eingeschossen – ja, sie scheinen den Anwärter aufs höchste Amt im Land regelrecht zu lieben: als Vorlage für böse Satire. Jimmy Fallon etwa schlüpfte diese Woche in seiner "Tonight Show" auf NBC gleich komplett in die Rolle des streitbaren und umstrittenen Republikaner.

Perfekt gefönt, blondiert und mit Sonnenbräune getarnt, sprach Fallon/Trump über seine Wahlsiege am "Super Tuesday". Sein neuer Unterstützer Chris Christie stand unterdessen hinter ihm. Als Pappkamerad. Sehr witzig: Jimmy Fallon ahmte die Sprechweise des Milliardärs nach. Film ab!

Jimmy Kimmel brachte in seiner ABC-Show eher die musikalische Seite von Donald Trump zum Vorschein:

Den "Super Tuesday" eingeläutet hatte indes Late-Night-Showmaster John Oliver beim Time-Warner-Abosender HBO. Oliver nannte Trump - zum Wochenstart und damit vor dem wichtigen Tag im Wahlkampf ums US-Präsidentenamt - in seiner Sendung "Last Week Tonight“ einen "Leberfleck auf dem Rücken Amerikas". Vor einigen Jahren noch unscheinbar, sei er jetzt auf erschreckende Größe angewachsen.

Der HBO-Mann redete sich über 20 Minuten hinweg in Rage und stellte die Marke "Trump" generell in Frage: Denn dessen Vorfahren hätten noch den Namen "Drumpf" getragen. Nun gibt es einen alternativen "Fan-Club" unter #MakeDonaldDrumpfAgain nebst Website und Twitter-Account ...

ps (mit dpa)

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