Im Kreißsaal gibt es schließlich doch noch ein Happy End für die Finanztransaktionssteuer.
Im Kreißsaal gibt es schließlich doch noch ein Happy End für die Finanztransaktionssteuer. © Foto:Screenshot / Oxfam

| | von Frauke Schobelt

Viral zur Finanztransaktionssteuer: Oxfam und Heike Makatsch veräppeln Banker

0,05 Prozent Finanztransaktionssteuer - ein Thema, um das sich Politiker, Organisationen und die Finanzwelt seit Jahren streiten. Die Non-Profit-Organisation Oxfam Deutschland macht jetzt in einem witzigen Viral mit prominenter Unterstützung von Heike Makatsch, Stephan Grossmann und Mark Waschke auf die "schwere Geburt" der Steuer auf europäischer Ebene aufmerksam. Und zwar sehr bildhaft: Im Kreißsaal presst ein jammernder Banker - Christian, hyperventilierend, "längst überfällig" - die "winzige" Steuer heraus, seine Frau ist da unerbittlich. "Ist doch super-mini", sagt der Arzt. "Fühlt sich aber an wie ein Bus", klagt der Banker. Die Kreation stammt von der Agentur M&C Saatchi, die den Spot pro bono für Oxfam erdacht hat. Die Produktion übernahm Czar Film.

Oxfam ruft auf der Aktionsseite dazu auf, die Einnahmen aus dieser Steuer für Entwicklung und Klimaschutz in armen Ländern zu verwenden. "Eine schwere Geburt" ist bereits der zweite Film, in dem sich Schauspielerin Heike Makatsch als Darstellerin für die Finanztransaktionssteuer engagiert. 2009 spielte sie an der Seite von Jan Josef Liefers. "Bei den Dreharbeiten vor drei Jahren war die Finanztransaktionssteuer eine gute Idee – für die meisten aber unrealistisch. Das sieht jetzt ganz anders aus. Umso wichtiger ist nun, dass das Anliegen der Kampagne, die Einnahmen für weltweite Armutsbekämpfung und Klimaschutz zu nutzen, auch Erfolg hat", so Makatsch. Sie arbeitet seit 2005 als Botschafterin für Oxfam.

Viral zur Finanztransaktionssteuer: Oxfam und Heike Makatsch veräppeln Banker

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