Die Berufung eines Compliance-Vorstandes bei Volkswagen wäre auch ein deutliches Signal an die Öffentlichkeit - schließlich soll das Image der Marke VW gerettet werden.
Die Berufung eines Compliance-Vorstandes bei Volkswagen wäre auch ein deutliches Signal an die Öffentlichkeit - schließlich soll das Image der Marke VW gerettet werden. © Foto:Volkswagen

Dieselaffäre | | von Ulrike App

Volkswagen plant Compliance-Vorstandsposten

Volkswagen reagiert auf den Abgasskandal mit einem neuen Vorstandsressort für Compliance und Recht. Das hat der Rechercheverbund von "Süddeutscher Zeitung", "NDR" und "WDR" herausgefunden. Die Besetzung soll in den nächsten zwei bis drei Wochen erfolgen, schreibt die SZ. Die Wolfsburger führen bereits Gespräche mit potenziellen Anwärtern.

Die Einrichtung eines solchen Postens ist unter anderem auch ein Signal an die Öffentlichkeit, die Aufräumarbeiten wirklich ernsthaft voranzutreiben. Zu einem ähnlichen Schritt sahen sich in der Vergangenheit unter anderem die deutschen Konzerne Siemens und Daimler gezwungen. Die Compliance-Experten kümmern sich um die internen Ermittlungen, stehen aber als Ansprechpartner für die Behörden bereit.

Volkswagen muss sich auf eine Reihe von rechtlichen Problemen einstellen: Am Donnerstag hatten Staatsanwälte Dienst- sowie Privatgebäude von VW und Mitarbeitern durchsucht.

In den USA droht zudem weiterer Ärger: Der US-Bundesstaat Texas verklagt die Landesgesellschaften von Audi und VW wegen des Verstoßes gegen Verbraucherschutz- und Umweltgesetze.

Volkswagen plant Compliance-Vorstandsposten

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