Employer Branding | | von Judith Stephan

Wie Arbeitgebermarken wirken

Gut ausgebildete Bewerber können bei der Jobsuche heute oft zwischen mehreren Angeboten wählen. Unternehmen wollen sich daher als attraktiver Arbeitgeber („Employer of Choice“) präsentieren, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende zu binden. Dabei erweisen sich digitale Medien und soziale Netzwerke zunehmend als Kanal der Wahl zur Ansprache potenzieller Kandidaten. Doch werden diese Kanäle – gerade vor dem Hintergrund oft begrenzter personeller Ressourcen – wirklich effektiv genutzt?

Die Berliner Unternehmensinitiative Web Excellence Forum (WebXF) startet in Kooperation mit der Management-Beratung HRpepper eine Gemeinschaftsstudie zum Digital Employer Branding. Diese vergleicht das Potenzial digitaler Kanäle für den Aufbau der Arbeitgebermarke. Im Zentrum stehen die Leitfragen: Wie gut kommuniziert das Unternehmen seine Arbeitgebermarke auf den verschiedenen Kanälen? Welche Wirkung entfalten Facebook, LinkedIn, Webseite und Co.tatsächlich? Bei einer Teilnahme – die Anmeldung zur Studie ist noch bis zum 15. Mai möglich – erfahren Unternehmen, wie ihre HR-Kommunika­tion auf Facebook, LinkedIn, Webseite, Karriere-Microsite und Co. wirkt und welcher Kanal innerhalb ihres Mediamix am effektivsten ist. Besonders innovativ ist der angewandte Methodenmix: Inhaltsanalytisch überprüft die Studie, wie sich das Unternehmen als Arbeitgeber selbst darstellt. Mit einem anschließenden Experiment wird gemessen, wie der Auftritt auf den digitalen Kanälen das Arbeitgeberbild bei potenziellen Bewerbern verändert. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Ergebnisse mit denen der anderen Studienteilnehmer zu vergleichen und ihre HR-Kommunikation besser auszurichten.

In der Benchmarketing-Initiative WebXF engagieren sich Corporate-Communications- und Social-Media-Verantwortliche aus internationalen Groß- und Dax-30-Unternehmen.

Wie Arbeitgebermarken wirken

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