| | von Frauke Schobelt

Constantin Film gründet Alpenrot für Low-Budget-Produktionen

Constantin Film hat unter dem Namen Alpenrot ein neues Label gegründet, das Low-Budget-Produktionen den Weg auf die Kinoleinwand ebnen soll. Das Münchner Unternehmen zielt auf sogenannte "Lucky Shots" - Filme, die mit minimalem Budget zu großen kommerziellen Erfolgen wurden. Dazu zählen etwa "Little Miss Sunshine", "Paranormal Activity", "Shoppen", "The Raid" oder auch "Französisch für Anfänger".

In USA haben Filmstudios längst das Potenzial erkannt, ihre Investitionen in Low-Budget-Produktionen bringen "beachtliche Ergebnisse". Jetzt will Constantin Film nach internationalem Vorbild auch in Deutschland den Filmnachwuchs fördern.

Unabhängige kleine Produktionsunternehmen sind aufgerufen, Drehbuch und Budgetplan einzureichen. Voraussetzung: Der Film darf nicht über eine Million Euro kosten und alle Auswertungsrechte müssen verfügbar sein. Alpenrot berät die Filmemacher bei der Finanzierung und Herstellung und wird den Vertrieb und Verleih übernehmen. "Ziel ist es, neue Talente zu unterstützen, mehr kreatives Potenzial abzuschöpfen und Filmen eine Chance zu geben, die sonst nie eine hätten", schreibt das Unternehmen.

Bis zu zwei "kommerziell vielversprechende" Spielfilmprojekte sollen jährlich ins Kino gebracht werden. Innerhalb der Constantin Film wird das Label auf kreativer Seite von Friederich Oetker und Constanze Guttmann betreut. Christine Rothe begleitet die Produktion der jeweiligen Projekte, juristisch berät Sebastian Bergau.

Constantin Film gründet Alpenrot für Low-Budget-Produktionen

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